AT110860B - Verfahren zur Herstellung von Platin-Kontaktmassen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Platin-Kontaktmassen.

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  Verfahren zur Herstellung von Platin-Kontaktmassen. 



   Für die Wirtschaftlichkeit der   Schwefelsäure erzeugung nach   dem Platinkontaktverfahren ist es von erheblicher Bedeutung, die Umsetzung möglichst grosser   Röstgasmengen   mit möglichst geringen Platinmengen zu bewirken. Da man mit den Platinkontaktmassen, deren Herstellungsverfahren bekannt geworden ist, im allgemeinen nur dann praktisch befriedigende Leistungen erhält, wenn   1 kg Platin   auf etwa   600-1000      &    in 24 Stunden erzeugten SOg verwendet wird. geht das Bestreben dahin, die Wirkung des Platinkontaktes derart zu erhöhen, dass pro Gewichtseinheit des kostspieligen Metalls grössere Mengen an   SO,   in der gleichen Zeit erzeugt werden können. 



   Da man bald richtig erkannte, dass im wesentlichen nur das an der Oberfläche der Trägerkörper abgeschiedene Platin zur Wirkung gelangen kann, dagegen das im Innern poröser Trägerkörper abgeschiedene Platin nur geringe Leistung zeigt, versuchte man auf verschiedene Weise dieser Erkenntnis   Rechnung zu tragen.   So wurde beispielsweise vorgesehlagen, Kontaktträger zu verwenden, die aus einem undurchlässigen Kern (z. B. aus gesintertem Ton) und einer aufgelagerten dünnen, porösen Schichte bestehen, bei denen sich also das Metall bei der Platinierung nur in diesem Überzug abscheiden kann. 



  Indessen zeigten diese Kontaktkörper nicht den erwarteten Erfolg, vermutlich weil die dichten Kerne der Teilchen die gleichmässige Verteilung des Gasstromes   behindern.   Auch andere empfohlene Massnahmen führten nicht zu einem   durchsehlagenden   Erfolg. 



   Es wurde nun gefunden, dass man zu Platinkontaktkörpern höchster Leistungsfähigkeit gelangen kann, wenn man poröse Trägermassen zunächst mit einer geeigneten Flüssigkeit tränkt, bevor man sie der eigentlichen Platinierung unterzieht. Bringt man dann diese getränkten   Trägerkörperehen   kurze Zeit mit einer Platinlösung in Berührung, so kann das aus dieser Lösung aufgenommene Platin nicht in die mit Flüssigkeit gefüllten inneren Teile der Massen eindringen, besonders, wenn der Behandlung mit Platinlösung   möglichst   bald eine rasche Trocknung und Entfernung der Flüssigkeit folgt. 



   Als Trägermassen kommen sowohl lösliche wie unlösliche in Betraeht, z. B. Magnesiumsulfat, poröse keramische Massen usw. Je nach der Beschaffenheit dieser Massen ist die anzuwendende Tränkflüssigkeit bzw. die Platinlösung zu wählen. So wird man beispielsweise für wasserlösliche Trägermassen zweckmässig Alkohol oder andere organische leicht flüchtige Lösungsmittel verwenden, die an und für sich keinen schädigenden Einfluss auf die Masse auszuüben vermögen und deren eventuellerWassergehalt sich ebenfalls unter der schädlichen Grenze bewegt. 



   Zur Platinierung der getränkten, wasserlösliehen Massen werden ebenfalls mit Vorteil Platinlösungen in organischen, leicht flüchtigen Lösungsmitteln, z. B. Alkohol verwendet. Da die Menge an Flüssigkeit, die bei gleichen Berührungszeiten von den getränkten Trägermassen aufgenommen wird' stets annähernd gleich ist, kann man je nach der Konzentration der angewendeten Platinlösung die jeweils gewünschte Platinmenge auf die Körperchen autbringen. 



   Das Trocknen der mit Platinlösung behandelten Trägerkörper bei geeigneter Temperatur, zur Austreibung der   Tränk- lmd   Löseflüssigkeit erfolgt bei Anwendung von leichtflüchtigen Flüssigkeiten   zweckmässig   im Vakuum, gegebenenfalls unter Rüekgewinnung der angewandten Flüssigkeiten. 



   Es ist bereits vorgeschlagen worden, Gele als Trägermassen   für Platinkontaktkörper zu   verwenden, u. zw. nach dem Verfahren der englischen Patentschrift Nr. 136543 hergestellte Gele. Diese müssen dann mit einer gewissen Wassermenge beladen sein, um nicht bei der Tränkung mit der   Imprägnierung-   flüssigkeit zersprengt zu werden. Solche Trägermassen sind an und für sieh (in unbeladenem Zustande) für die Durchführung des vorliegenden Verfahrens ungeeignet, bei welchem die porösen Trägermassen mit einer geeigneten, zweckmässig leicht flüchtigen Flüssigkeit getränkt werden sollen, die zum Verschliessen der Poren dient, bevor diese benetzten Körper mit der   Platil1ierungslösung   in Berührung gebracht werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Platinkontaktmassen für die Überführung von Sehwefeldioxyd in Schwefelsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man poröse Trägermassen mit einer verflüchtigbaren, zweckmässig leicht flüchtigen Flüssigkeit tränkt, sie dann mit einer Lösung von Platinsalzen in velflüchtig- baren, zweckmässig leicht flüchtigen Flüssigkeiten in Berührung bringt und trocknet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT110860D 1926-02-15 1927-02-14 Verfahren zur Herstellung von Platin-Kontaktmassen. AT110860B (de)

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