DE440338C - Darstellung von Platin-Kontaktmassen fuer die UEberfuehrung von Schwefeldioxyd in Schwefelsaeureanhydrid - Google Patents

Darstellung von Platin-Kontaktmassen fuer die UEberfuehrung von Schwefeldioxyd in Schwefelsaeureanhydrid

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DE440338C
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    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B17/00Sulfur; Compounds thereof
    • C01B17/69Sulfur trioxide; Sulfuric acid
    • C01B17/74Preparation
    • C01B17/76Preparation by contact processes
    • C01B17/78Preparation by contact processes characterised by the catalyst used
    • C01B17/79Preparation by contact processes characterised by the catalyst used containing vanadium

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Description

  • Darstellung von Platin-Kontaktmassen für die Überführung von Schwefeldioxyd in Schwefelsäureanhydrid. Für die Wirtschaftlichkeit der Schwefelsäureerzeugung nach dem Platin-Kontalt-tverfahren ist es von erheblicher Bedeutung, die Umsetzung möglichst großer Röstgasmengen mit möglichst geringen Platinmengen zu bewirken. Da man mit den Platin-Kontaktmassen, deren Herstellungsverfahren bekannt geworden ist, im allgemeinen nur dann praktisch befriedigende Leistungen erhält, wenn i kg Platin auf et-,va 6oo bis iooo kg in 24 Stunden erzeugten S03 verwendet wird, geht das Bestreben dahin, die Wirkung des Platinkontaktes derart zu erhöhen, daß pro Gewichtseinheit des kostspieligen Metalls größere Mengen an S03 in der gleichen Zeit erzeugt werden können.
  • Da man bald richtig erkannte, daß im wesentlichen nur das an der Oberfläche der Trägerkörper abgeschiedene Platin zur Wirkung gelangen kann, dagegen das im Innern poröser Trägerkörper abgeschiedene Platin nur geringe Leistung zeigt, `ersuchte man auf verschiedene Weise dieser Erkenntnis Rechnung zu tragen. So wurde beispielsweise vorgeschlagen, Kontaktträger zu verwenden. die aus einem undurchlässigen Kern (z. B. aus gesintertem Ton) und einer aufgelagerten dünnen, porösen Schicht bestehen, bei denen sich also das Metall bei der Platinierung nur in diesem Überzug abscheiden kann. Indessen zeigten diese Kontaktkörper nicht den erwarteten Erfolg, vermutlich, weil die dichten Kerne der Teilchen die gleichmäßige Verteilung des Gasstromes behindern. Auch andere empfohlene Maßnahmen führten nicht zu einem durchschlagenden Erfolg.
  • Es wurde nun gefunden, daß man zu Platin-Kontaktkörpern höchster Leistungsfähigkeit gelangen kann, wenn man poröse Trägermassen zunächst mit einer geeigneten Flüssigkeit tränkt, bevor man sie der eigentlichen Platinierung unterzieht. Bringt man dann diese getränkten Trägerkörperchen kurze Zeit mit einer Platinlösung in Berührung, so kann das aus dieser Lösung aufgenommene Platin nicht in die mit Flüssigkeit gefüllten inneren Teile der Massen eindringen, besonders, wenn der Behandlung mit Platinlösung möglichst bald eine rasche Trocknung und Entfernung der Flüssigkeit folgt.
  • Als Trägermassen kommen sowohl lösliche wie unlösliche in Betracht, z. B. Magnesiumsulfat, poröse keramische Massen usw. Je nach der Beschaffenheit dieser Massen ist die anzuwendende Tränkflüssigkeit bzw. die Platinlösung zu wählen. So wird man beispielsweise für wasserlösliche Trägermassen zweckmäßig Alkohol oder andere organische leicht flüchtige Lösungsmittel verwenden, die an und für sich keinen schädigenden Einfluß auf die NIaSSe auszuüben vermögen, und deren eventueller Wassergehalt sich ebenfalls unter der schädlichen Grenze bewegt.
  • Zur Platinierung der getränkten, wasserlöslichen Massen werden ebenfalls mit Vorteil Platinlösungen in organischen, leicht flüchtigen Lösungsmitteln, z. B. Alkohol, verwendet. Da die Menge an Flüssigkeit, die bei gleichen Berührungszeiten von den getränkten Trägermassen aufgenommen wird, stets annähernd gleich ist, kann man je nach der Konzentration der angewendeten Platinlösung die jeweils gewünschte Platinmenge auf die Körperchen aufbringen.
  • Das Trocknen der mit Platinlösung behandelten Trägerkörper bei geeigneter Temperatur, zur Austreibung der Tränk-und Löseflüssigkeit erfolgt bei Anwendung von leichtflüchtigen Flüssigkeiten zweckmäßig im Vakuum, gegebenenfalls unter Rückgewinnung der angewandten Flüssigkeiten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Platin-Kontaktmassen für die Überführung von Schwefeldioxyd in Schwefelsäureanhydrid, dadurch gekennzeichnet, daß man poröse Trägermassen mit einer geeigneten, zweckmäßig leicht flüchtigen Flüssigkeit tränkt, sie dann mit einer geeigneten Platinlösung in Berührung bringt und trocknet.
DEA47026D 1926-02-16 1926-02-16 Darstellung von Platin-Kontaktmassen fuer die UEberfuehrung von Schwefeldioxyd in Schwefelsaeureanhydrid Expired DE440338C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2418851A (en) * 1942-05-23 1947-04-15 Baker & Co Inc Method of oxidizing sulfur dioxide to sulfur trioxide

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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