AT110636B - Einrichtung zum Senden und Empfangen elektrischer Schwingunen. - Google Patents

Einrichtung zum Senden und Empfangen elektrischer Schwingunen.

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AT110636B
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vibration
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Huth Erich F Gmbh
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Senden und Empfangen elektrischer Schwingungen. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
In beiden Fällen wird bei Telegraphiesenden in der Empfangsstelle der   Zeichenrythmus   erkannt werden können. Die Drosselspule 1 verhindert den Eintritt der Hochfrequenzschwingungen in den Anodenspeisekreis. 



   In Fig. 2 ist eine Schaltung zum wahlweisen oder gleichzeitigen Senden und Empfangen elektrischer Schwingungen dargestellt, bei der in der Dreielektrodenröhre U wiederum die Kathode F, jedoch nur ein Gitter G und eine Anode W enthalten sind. In die bei E geerdete Antenne N sind zwei Spulen 81 und 82 und eine regelbare Kapazität   G2,   schliesslich ein Mikrophon M geschaltet. Parallel zur Spule 82 und Kapazität   02   liegt eine Kopplungsspule   L,   die in einstellbarer Kopplung mit der Spule L2 verbunden ist.

   Die Spulen   81 und 82   sind einander entgegengesetzt gewickelt und so mit Spulen   Pl,     p2   im Kreise eines beliebigen Generators S3 gekoppelt, dass die von dem letzteren erzeugten Schwingungen derart in die Antenne N   übertuen   werden, dass die vom Generator 83 herrührenden Schwingungen den Empfangstransformator nicht beeinflussen, während durch die Antenne M empfangene Schwingungen (vorzugsweise etwas verschiedener Frequenz als diejenigen des Generators   83)   in den auf sie abgestimmten Empfangskreis   L2,   C3 eintreten, in der Dreielektrodenröhre U verstärkt und detektiert werden und sodann 
 EMI2.1 
 



   In Fig. 3 ist die Schaltung der Fig. 1 so abgeändert, dass ohne weiteres Überlagerungsempfang neben Telephonie-oder Telegraphiesenden durchgeführt werden kann. Die Schaltung stimmt zunächst vollständig überein mit derjenigen der Fig. 1. Darüber hinaus ist zwischen Anode und Gitter noch ein
Schwingungskreis L, 02 und in den Abzweig zur Anode-Kathode unmittelbar oder über einen Transfonnator ein Telephon, vorzugsweise hohen Widerstands, T- geschaltet. 



   Hier spielt wiederum   der. Kreis 01,   P die Rolle eines Siebkopplers für den Empfang, während der
Kreis L,   C   als schwingungserhaltender Kreis für die auszusendenden Schwingungen gedacht ist. Er wird zweckmässig auf eine Schwingung abgestimmt, die um geringes von der Empfangsschwingung abweicht, auf welch letztere wiederum der Kreis   Ci,   P (unter   Berücksichtigung   des Kondensators   03)   sowie auch die Antenne N bei geeigneter Kopplung zwischen den Spulen P 8 abgestimmt werden. Empfangs-und
Sendeschwingungen werden durch die Röhre U somit gleichzeitig verstärkt und detektiert.

   Anderseits kann man bei geeigneter Kopplung der Spulen 8, P Schwingungen in der Frequenz des Kreises P,   G1   und der gleichgestimmten Antenne N aussenden und durch das Mikrophon M modulieren oder die Taste K zerhacken und abwandeln. 



   In Fig. 4 ist eine Schaltung dargestellt, bei der die Röhre U nur als Verstärker der Hochfrequenz dient, während das Detektieren in einer besonderen Elektronenröhre stattfindet. Die bei E geerdete Antenne N wird bei Anwendung der Schaltung als Sender für Telephonie (Mikrophon M) den schwingungsbestimmenden Kreis darstellen, mit dem die Vakuumröhre U gekoppelt ist. Der Kondensator   C*   ist hier nicht nur Blockkondensator, sondern dient auch zur   Phaseüumkehr   zwischen Anode und Gitter, eine Funktion, die er im übrigen auch in den andern Schaltungen mindestens teilweise ausüben kann. 



  Für den Empfang wird die Antenne wiederum auf die ankommenden Schwingungen abgestimmt, diese werden im Kreise der Röhre U verstärkt und durch die Spule LI auf den Siebkoppler   L2,     6   im Gitterkreis der   Dreielektrodenröhre   (Vakuumröhre) U2 übertragen, deren Kathode F2 von einer Heizstromquelle      vorzugsweise über einen Regelwiderstand      gespeist wird, während die Anode   B2   über ein Telephon   T2   und Anodenstromquelle   B   mit der Kathode verbunden ist.   ?   ist das Gitter dieser Röhre. 



  Die ankommenden und im Kreise der Röhre   U verstärkted Hochfrequelizschwingungen   werden in geeigneter Kopplung von der Spule   L'auf   die Spule L2 übertragen, falls auch der Siebkoppler   L,   C2 auf die Empfangsschwingung abgestimmt ist, und nunmehr in der Röhre U2 detektiert und verstärkt dem Telephon   C   zugeführt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zum Senden und Empfangen elektrischer Schwingungen mittels Vakuumröhren, gekennzeichnet durch Anordnung schwingungsbestimmender Elemente zwischen Anode und Hilfselektrode einer Vakuumröhre.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Anordnung einer weiteren Kapazität (C) zwischen schwingungsbestimmenden Elementen (01 P) und Hilfselektrode (Gitter G).
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2 zum Telegraphie-oder Telephoniesenden, dadurch gekennzeichnet, dass die schwingungsbestimmenden Elemente (P Cl) zwischen Anode (il) und Hilfselektrode (G) gleichzeitig schwingungserhaltend sind.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder den folgenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch Anordnung der Anodenstromquelle (B) im Abzweig zur Anode (W) und Kathode (P) derart, dass im Anodenstromkreis schwingungsbestimmende Elemente unmittelbar nicht enthalten sind.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Drosselspule (1) im Abzweig der Anodenstromquelle zwischen der letzteren und der'Anode. <Desc/Clms Page number 3>
    6. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Sonderschwingungskreis (L C2) zwischen Anode (W) und Hilfselektrode (G) der Vakuumröhre (U), der auf die auszusendenden Schwingungen abstimmbar ist.
    7. Empfangseinrichtung nach Anspruch 1 oder den folgenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die ankommenden Schwingungen durch eine Vakuumröhre (U) verstärkt und einer andern Vakuumröhre (U2) zugeführt werden, welche die Schwingungen detektiert.
    8. Einrichtung nach Anspruch 1 oder den folgenden Ansprüchen zum gleichzeitigen Senden und Empfang, gekennzeichnet durch eine Ortsstromquelle S), die ihre Schwingungen, in Kompensationsschaltung in den Kreis der Vakuumröhre (U) überträgt derart, dass diese Schwingungen durch die Antenne (N) ausgesandt werden, nicht aber in den Kreis der Vakuumröhre (U) eintreten.
    9. Einrichtung nach Anspruch 1 oder folgende, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode aus einer Wechselstromquelle beheizt wird, deren Frequenz bei Telephonie über Gehörfrequenz liegt. EMI3.1
AT110636D 1914-03-20 1921-08-26 Einrichtung zum Senden und Empfangen elektrischer Schwingunen. AT110636B (de)

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