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Förderanlage mit elektrisch gesteuerten Weichen.
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kreise der Stromquelle 12 sowie des Einschaltrelais 26 einer Signallampe 27 und kann durch den Kontakt a ;" überbrückt werden. Die Lampe 27 gehört in dem durch Fig. 2 veranschaulichten Teil der Anlage zu dem Empfänger 3 und ist ein Beispiel dafür, wie jeder Empfänger mit einer Signallampe versehen sein kann.
Die in den Fig. 3 und 4 gezeigte Einrichtung, durch welche die Vorrichtungen-M bis 16 mit Kugeln beschickt werden können, hat Vorratsbehälter 28 für die Isolierkugeln und 29 für die leitenden Kugeln. Je zwei dieser Behälter sind an eine der Vorrichtungen 13 bis 16 angeschlossen, u. zw. durch schaufelartige Kammern 30 (Fig. 4), die je um eine Achse 31 sehwingbar sind und unter der Wirkung je eines Elektromagneten 32 stehen. Die Kammern 30 können jeweils eine der über ihnen, nämlich in den Behältern 28 oder 29 befindlichen Kugeln fassen. Die Magnete. 32 können mittels Tasten d3, (14, d5, de, ein- geschaltet werden, die je einem der Empfänger 3, 4, 5, 6 zugeordnet sind.
Wenn z. B. je eine Büchse nach den Empfängern 6,4, 3, 5 geschickt werden soll, werden jene Tasten je einmal in der Reihenfolge d3, d4, d3, d5 geschlossen. Laut Fig. 3 und 4 geschieht hiebei folgendes.
Die Taste d6 schaltet diejenigen Magnete 32 ein, die zu den Vorratsbehälter 28 der Kontakt-
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in ein bestimmtes Rohr 20 rollt. Auf diese Art empfangen die Vorrichtungen 13, 14, 15 je eine Isolier- kugel-M, die Vorrichtung 16 eine leitende Kugel 18.
Das Schliessen der Taste d4 versorgt in gleicher Weise die Vorrichtung 13 mit einer Isolierkugel, die Vorrichtung 14 mit einer leitenden Kugel.
Das Schliessen der Taste d3 bringt ebenso eine leitende Kugel in die Vorrichtung 13.
Das Schliessen der Taste d5 beschickt auf gleiche Art die Vorrichtungen 13, 14 mit je einer Isolierkugel, die Vorrichtung 15 mit einer leitenden Kugel.
Die Kugeln, welche so in die Vorrichtungen 13 bis 16 gebracht sind, zeigen die aus Fig. 1 ersichtliche Anordnung.
Die erste der in den Sender 2 gesteckten Büchsen schliesst, wenn sie den Empfänger 3 erreicht, vorübergehend den Kontakt b3 und dann den Kontakt a3. Das Schliessen des Kontaktes b3 bleibt ohne Wirkung, weil der Stromweg 12, X, l3, b2, c3, r3, 12 durch die in 13 wirksame Isolierkugel unterbrochen ist. Durch das Schliessen des Kontaktes a3 wird der Magnet 8 erregt über 7, 8, a3, 7. Der Finger 21 (Fig. 2) dringt infolgedessen zwischen die beiden am Auslass der Kontaktvorrichtung 13 befindlichen Kugeln und
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eingeklemmte Kugel aus. Die andern Kugeln der Vorrichtung 13 rücken nach, so dass in dieser wieder eine Isolierkugel zwischen die Kontaktstellen der Federn 17 oder der Feder 24 und des Rohres 20 gelangt.
Beim Erreichen der Empfänger 4 und 5 schliesst die Büchse die Kontakte b4, a4 und b5, as. Die Wirkung ist wegen der Isolierkugeln, die in den Vorrichtungen. 14, 15 wirksam sind, die gleiche wie vorher, nur dass nach Ausstossen dieser Kugeln leitende Kugeln nachrücken, um die Stromwege der Relais X und)"', vorzubereiten.
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des Kontaktes b6 bewirkt, wird die kontaktgebende Kugel der Vorrichtung 16 infolge Erregung des Magneten 11 ausgestossen, wie dies in bezug auf den Magneten 8 und die Vorrichtung 13 beschrieben ist. Die den Empfänger verlassende Büchse öffnet den Kontakt c6 vorübergehend, so dass die Relais X und 1'6 stromlos werden.
Die andern Büchsen werden so, wie sie einander folgen, durch die Empfänger 4,3, 5 ausgeschleust.
Beim Ausschleusen der letzten Büchse wird in der erläuterten Weise die letzte Kugel ausgestossen, nämlich aus der Kontaktvorrichtung 15.
Wenn für jeden Empfänger ein Senderohr vorgesehen und die Tasten d3 bis d6 als Fahrrohrkontakte angeordnet werden, ist es nur erforderlich, die Büchse in das zu dem gewünschten Empfänger gehörende Rohr zu stecken, um ohne gesondertes Handhaben jener Tasten das richtige Füllen der Vorrichtungen 13 bis 16 zu bewirken.
Dabei kann jede so als Fahrrohrkontakt angeordnete Taste aus zwei gegeneinander isolierten Kontaktstellen bestehen und jede Büchse zwei oder mehr leitend miteinander verbundene Metallringe oder andere Kontaktstücke haben, die längs der Büchse verstellbar sind. In diesem Falle kann ein allen Empfängern gemeinsames Senderohr verwendet werden, in welchem die Kontaktstellen jedes einen solchenFahrrohrkontakt bildenden Paares verschieden weit voneinander entfernt sind. Durch Verstellen
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Laut Fig. 5 können die Kontaktvorrichtungen 13 bis 16 sowie die Behälter 28, 29 Rollbahnen sein. Die Bahnen 28, 29 liegen paarweise unter einer der Bahnen 13 bis-M. Die paarweise zusammen-
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nur zum Ausstossen der Kugeln, wie es nach den Fig. 1 bis 4 der Fall ist, sondern zugleich als Anschlag für die Kugeln, um sie anzuhalten, wenn sie in eine Unterbrechung 35 der Bahn 13, 14, 15 oder 16 gerollt sind. Diese Bahnen liegen bei 36 an dem einen Batteriepol und über die Wicklungen der Weichenrelais r3 bis r6 an dem andern Pol. Bei den Unterbrechungen 35 sind die so geschaffenen Stromkreise dieser Relais offen, so dass jedes Weichenrelais eingeschaltet ist, bei welchem die Stelle 35 mit einer leitenden Kugel 18 überbrückt ist.
Die Finger 21 stehen unter der Wirkung je eines der Magnete 8 bis 11, die von den Kontakten a3 bis a6 des Fahrrohres 1 und ebenso von Fahrrohrkontakten e3 bis e6 der Empfänger 3 bis 6 beherrscht werden.
Die Magnete oder Solenoide 32 dienen dazu, die Kugeln einzeln hochzuwerfen, die dann durch die Haube 34 auf die Bahn 13, 14, 15 oder 16 gelenkt werden.
Relais 37, die von den Tasten d4, d5, d6 beherrscht werden, sind zum Einschalten derjenigen Magnete 32 bestimmt, welche auf die Isolierkugeln 19 wirken.
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14, 15 je eine Isolierkugel befördert.
Das Schliessen der Taste d4 bringt auf die Bahn 14 eine leitende Kugel, auf die Bahn 13 eine Isolierkugel.
Durch das Schliessen der Taste d3 gelangt eine leitende Kugel auf die Bahn 13.
Das Schliessen der Taste d5 befördert auf die Bahn 15 eine leitende Kugel, auf die Bahnen 13, 14 je eine Isolierkugel.
Die ersten auf die Bahnen geworfenen Kugeln werden durch die Finger 21, gegen die sie rollen, in den Unterbrechungen 35 gehalten. Die dann folgenden Kugeln stützen sich an der ersten, so dass sie mit dieser in einer Reihe nebeneinander liegen, um nachzurücken, wenn die jeweils in der Unterbrechung 35 sitzende Kugel ausgeworfen wird.
Zufolge der geschilderten Anordnung der Kugeln ist zunächst nur die Unterbrechung 35 der Bahn 16 durch eine leitende Kugel überbrückt, d. h. infolge Erregung des Relais 1'6 nur die Weiche des Empfängers 6 für das Ausschleusen einer Büchse eingestellt.
Die erste in den Sender 2 gesteckte Büchse durchläuft daher das Rohr 1 bis zu dem Empfänger 6.
Sie schliesst hiebei die Kontakte a3, a4, a5, so dass die Magnete 8, 9, 10 erregt werden und infolgedessen mittels ihrer Finger 21 die in den Unterbrechungen 35 der Bahn 13, 14, 15 sitzenden Isolierkugeln auswerfen. Die den Empfänger 6 durchfahrende Büchse schliesst den Kontakt e6 und schaltet so den Mag- arten 11 ein, welcher daher mittels seines Fingers 21 die in der Unterbrechung 35 der Bahn 16 liegende Kugel ausstösst. Der Stromkreis des Relais 1'6 wird hiedurch unterbrochen, so dass die Weiche des Emp-
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Kugeln gelangt auf der Bahn 18 wieder eine Isolierkugel, auf der Bahn 14 aber eine leitende Kugel in lie zugehörige Unterbrechung 35.
Die zweite der in den Sender gesteckten Büchsen wird demnach durch den Empfänger J ausgeschleust und bewirkt vorher, dass die in der Unterbrechung 35 der Bahn 18 sitzende Isolierkugel ausgestossen und durch eine nachrückende leitende Kugel ersetzt wird. Beim Verlassen des Empfängers 4 veranlasst sie auch das Auswerfen der auf der Bahn 14 wirksamen leitenden Kugel.
Jetzt liegen nur noch eine leitende Kugel auf der Bahn 13, eine zum Nachrücken bereite Isolierkugel ebenfalls auf der Bahn 13 und eine leitende Kugel auf der Bahn 15. Die Weichen der Empfänger 3, J sind also eingestellt.
Die dritte Büchse wird daher durch den Empfänger 3, die zuletzt in den Sender 2 gesteckte Büchse
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Bei der Einrichtung nach Fig. 6 und 7 haben die Kontaktvorrichtungen 23 bis 16 je einen Arbeitskontakt e3, e4, e5 oder e6. Diese Kontakte liegen in dem Stromkreise je eines der Weichenrelais bis r6 md stehen unter der Wirkung von Walzen 38 einer Rollbahn 39. Die Walzen 38 haben je einen Ring 3,
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gestützten Walzen freigeben. Jedem der Empfänger 3 bis 6 ist ein solcher Anschlag zugeordnet, u. zw. durch einen Fahrrohrkontakt g3, \ g5, g6, der sich vor dem Empfänger befindet und zu dem Stromkreise je eines der Magnete 40 gehört.
Jedesmal wenn eine Büchse in den Sender 2 gesteckt wird, ist die zu dem gewünschten Empfänger passende Walze 38 auf die Rollbahn 39 zu legen. Es sei z. B. gewünscht, dass eine Büchse durch den Empfänger 5 ausgeschleust wird. Dann wird die mit dem Ringe f5 versehene Walze benutzt. Diese rollt gegen den Anschlag h3 und ruht hier solange, bis die in dem Rohr 1 laufende Büchse den Kontakt g3 schliesst. Der hiedurch erregte Magnet 40 bewegt den Anschlag h3 so, dass die Walze frei wird und gegen den Anschlag h4 rollt. Hier bleibt sie wieder liegen, bis die Büchse den Kontakt g4 schliesst und der infolgedessen erregte Magnet 40 des Anschlages h4 diesen ausrückt. Die Büchse rollt dann gegen den
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sind nicht geschlossen worden, weil sie nicht in dem Wege des Ringes f5 liegen.
Mittels dieses Ringes wird aber der Kontakt e5 geschlossen, nachdem die Büchse von dem Anschlag h5 freigeworden ist, um weiterzurollen. Die Walze hat damit ihre Aufgabe erfüllt und kann nun von der Bahn 39 abgeleitet werden, z. B. durch eine ekletromagnetisch gesteuerte, nicht gezeichnete Klappe der Bahn 39. Durch das Schliessen des Kontaktes e5 spricht das Relais 1'5 an. - Die Weiche des Empfängers 5, die gleich denen der andern Empfänger nicht veranschaulicht ist, wird durch das ansprechende Relais r eingestellt, die Büchse also ausgeschleust.
Statt einer Rollbahn 39 und Walzen 38 kann laut Fig. 8 bis 11 ein Rohr 39'für Gleitkörper 38' vorgesehen sein, die zu den Kontaktvorrichtungen 13 bis 16 gehören. Diese haben je ein Paar fest angeordneter Kontakte 41, die bestimmt sind, durch die Körper 38'miteinander verbunden zu werden.
Die Körper 38'können hiezu, wie Fig. 9 und 10 zeigen, innerhalb eines Isolierteils 42, der um seine Längsachse einstellbar ist, eine leitende Längsrippe 43 haben. In diesem Falle sind die Kontaktpaare 41 längs des Rohres 39'winklig zueinander versetzt und die Körper 38'mit Führungsfingern 44 versehen, welche durch einen Längsschlitz des Rohres 39'ragen.
Die Körper 38'können aber. auch, wie Fig. 11 veranschaulicht, zwei Ringe 45 haben, deren gegenseitige Entfernung einstellbar ist. Diese Ringe bestehen aus leitendem Material und sind leitend miteinander verbunden, z. B. dadurch, dass der sie tragende Teil des Körpers selbst leitend ist. In diesem Falle brauchen die Kontaktpaare 41 nicht winklig zueinander versetzt zu sein und die Körper 38'keine Führungsfinger 44 zu haben. Jedes Kontaktpaar 41 unterscheidet sich aber durch den gegenseitigen Abstand seiner Kontakte von den andern Paaren.
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von den Büchsen mittels Fahrrohrkontakte g3 bis g6 beherrscht. Diese Anschläge sind doppelarmige Hebel, die mit einem Finger 47 jedes ihrer Arme in Öffnungen des Rohres 39'dringen können.
Die unter der Wirkung der Relais 1'3 bis 1'6 stehenden Ausschleusweichen sind mit 48 bezeichnet.
Jedesmal, wenn eine Büchse in den Sender 2 gesteckt wird, wird ein Körper 38'in das Rohr 39' gebracht, welcher so eingestellt ist, dass er die Kontakte des dem gewünschten Empfänger zugeordneten Kontaktpaares 41 leitend miteinander verbinden kann. So wie in dem Rohre 1 die Büchse wandert, wird mittels der Anschläge h3 bis 11, 6 die Bewegung des Körpers 38'streckenweise geregelt, bis er auf dasjenige Kontaktpaar 41 trifft, auf welches er eingestelltist. Es sei dies das Kontaktpaar der Kontaktvorrichtung 15, d. h. die Büchse sei bestimmt für den Empfänger 5.
Dann sprechen die Relais 85 und 1'5 an über +, 85, 41 (15), y- (J !), so dass die zugehörigen Weichen 46, 48 eingestellt werden und infolgedessen sowohl der Hilfskörper 38'als auch die nicht gezeichnete Büchse ausgeschleust wird.
Bei der Anlage nach Fig. 12,13, 14 haben die Kontaktvorrichtungen 13, 14, 15, von denen die
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39/4, 39/5. Diese Bahnen sind in den Fig. 12,13 durch gestrichelte Linien angegeben. Als Rollkörper dienen Kugeln 38a, 38b, die in aufrecht angeordneten Taschen 49,50 vorrätig gehalten werden. Es befindet sich je eins dieser Taschenpaare über dem Beginn jeder Rollbahn (Fig. 12). Die Taschen haben unten Verschlussklappen 51, 52, welche durch Elektromagnete 32,32'geöffnet werden können, u. zw. stehen alle Klappen 51 der Taschen 49 unter der Wirkung eines einzigen Magneten 32, die Klappen 52 der Taschen 50 aber unter dem Einfluss je eines Magneten 32'.
In den Rollbahnen liegen ausser den Kontakten e3 bis e5 je eine Klappe 53 und überdies Klappen 46.
Das gezeichnete Beispiel, welches drei Empfänger hat, besitzt drei Klappen 53 und neun Klappen 46 (Fig. 13). Die Klappen befinden sich über je einem Leittrichter 54 (Fig. 12). Die Trichter 54 münden auf eine Rollbahn 55.
Die Klappen 53 stehen unter der Wirkung je eines Elektromagneten 56. Die Magnete 56 beherrschen zugleich je eine zweite Klappe 57. Wenn eine Klappe 53 geschlossen ist, wie Fig. 12 zeigt, ist die mit ihr gekuppelte Klappe 57 in bezug auf den zugehörigen Trichter 54 offen. Jeder Trichter 54, welcher zu einem der Magnete 56 gehört, hat unten eine Leitbahn 58 mit einem Arbeitskontakt 59 (Fig. 12).
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und sind vor den Klappen 46 angeordnet.
Die Relais r3 bis 15 und S3 bis S5 haben Haltckentakte r3'bis r5' und s3' bis s5' (Fig. 14).
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Jeder Empfänger 3,4, 5 hat einen Ruhekontakt c3, e4, e3, der von den Buchsen beherrscht wird, wenn sie die Empfänger durchlaufen. Diese Kontakte können hiezu von den Auslassklappen der Emp- fänger abhängig sein.
Die genannten Relais und Kontakte sind in der aus Fig. 14 ersichtlichen Weise geschaltet.
Zum Einstellen der Anlage dienen Schalter d3, a4, d5, die z. B. DruckknÖpfe sind. Diese Schalter sind nur durch ihre Kontakte angedeutet, u. zw. in Fig. 14.
Wenn z. B. eine Büchse nach dem Empfänger 4 geschickt werden soll, wird der Knopf d4 niedergedrückt und die Buchse in das Fahrrohr gesteckt. Durch das Niederdrücken des Knopfes d4 werden,
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und +, til, 56,-. Der Magnet-32 öffnet daher mittels der Klappen 51 alle Taschen 49, so dass aus jeder dieser Taschen eine Kugel 38a auf die unter der Tasche liegende Rollbahn fällt. Der Magnet 56 öffnet die Klappe 53 der Bahn 39/4 und schliesst die Klappe 57. Die auf diese Bahn gebrachte Kugel 38a rollt daher in den zugehörigen Trichter 54, bleibt aber zunächst auf der Klappe 57 liegen. Die auf die Bahnen 39/3 und 39/5 gelangten Kugeln 38 a rollen gegen die Anschläge h3. Der Kontakt e3 der Bahn 39/3 kommt hiebei unter die Wirkung einer solchen Kugel, die ihn aber nicht schliesst, weil sie zu leicht ist.
Wird der Knopf d4 losgelassen, so werden die Magnete 32,56 stromlos. Die Klappen 51, 53, 57 kehren daher in die gezeichnete Ruhestellung zurück, so dass die auf der Klappe 57 liegende Kugel über die Leitbahn 58 auf die Bahn 55 fällt, von der sie abrollt, um auf beliebige Art wieder in eine der Taschen 49 gebracht zu werden.
Wenn die Kugel auf die Bahn 58 gelangt, schliesst sie den Kontakt 59 vorübergehend. Derjenige der Magnete 32', welcher zu der die Bahn 39/4 bedienenden Tasche der Taschen 50 gehört, wird infolgedessen eingeschaltet über +, 32', 59,- (Fig. 14), so dass die Klappe 52 dieser Tasche geöffnet wird und hiedurch eine Kugel 38b auf die Bahn 39/4 fallen lässt. Diese Kugel rollt bis zu dem Anschlage 713, kommt also in eine Reihe mit den beiden Kugeln 3811" die auf den bei den andern Bahnen gleichfalls an dem Anschlage h3 liegen.
Die ankommende Büchse, welche für den Empfänger 4 bestimmt ist. schliesst den Kontakt g3 (Fig. 14). Wäre auch der Kontakt c3 geschlossen, so würde das Relais r3 ansprechen und die Büchse durch den Empfänger 3 ausschleusen. Der Kontakt e3 ist aber offen, weil auf ihm eine Kugel 38a liegt, d. h. eine Kugel, die ihn wegen ihres zu leichten Gewichts nicht betätigen kann. Das Schliessen des Kontaktes g3 hat daher nur die Folge, dass derjenige Magnet 40, der den Anschlag h3 beherrscht, eingeschaltet wird über +, 40, < j,-. Der Anschlag h3 wird hiedurch ausgerückt, so dass die drei Kugeln, die bisher durch ihn aufgehalten worden sind, nach dem Anschlage hin weiterrollen.
Die Kugel 38b kommt so auf den Kontakt e4 und schliesst ihn vermöge ihrer hiezu ausreichenden Schwere.
Die dem Empfänger 4 sich nähernde Büchse schaltet daher durch Schliessen des Kontaktes g4
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die unter diesen Klappen befindlichen Trichter 54 auf die Bahn 55 gelangen, um von ihr zu neuer Verwendung abzurollen. Durch das Ansprechen des Relais r4 wird die nicht gezeichnete Weiche des Empfängers 4 eingestellt und infolgedessen die Büchse durch diesen Empfänger ausgeschleust. Die Büchse öffnet hiebei den Kontakt e4 vorübergehend und unterbricht so den Haltestromkreis der Relais r4, s4, die daher in ihren Ruhestand zurückkehren. Die Magnete 40 sind schon durch das Freigeben der Kon-
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zwei Weichen unterwegs sein können. Die Kugelreihen zeigen die Anzahl der in dem Fahrrohre laufenden Büchsen an, während die Kugeln 38b das Ziel der Büchsen erkennen lassen.
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