AT110556B - Verfahren zur Herstellung eines Desinfektionsmittels in fester Form. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Desinfektionsmittels in fester Form.

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    Verfahren znr Hersteilmg eines Desinfektionsmittels   in fester Form. 



   Es sind verschiedene Desinfektionsmittel bekannt, zu deren Herstellung   Paraformaldehyd   und Oxydationsmittel verwendet werden ; denselben muss, um Formaldehyddämpfe zu   entwickeln,   Wasser zugesetzt werden, die Reaktion geht sehr stürmisch vor sich und ist in kürzester Zeit zu Ende. 



   Es wird als Desinfektionsmittel Paraformaldehyd auch in Tablettenform in Gegenwart von verschiedenen Füllmitteln verwendet ; diese Tabletten zerfallen schon nach kurzer Zeit an der Luft, sie müssen, um Dämpfe zu entwickeln, ebenfalls mit Wasser in Verbindung gebracht werden. 



   Beim Gegenstand der vorliegenden Erfindung handelt es sich um ein   Pa. raformaldehyd und   Permanganat enthaltendes Desinfektionsmittel, das langsam und andauern wirkt und neben seiner 
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 säle, Krankenhäuser, Schulen u. dgl., bewirkt und keinerlei Wartung benötigt. Dies wird dadurch erreicht, dass man Stärke mit in Wasser gelöstem   Perma. nganat übergiesst,   den so entstandenen Teig trocknet, pulverisiert und mit einer Geruchskomposition von   ätherischen   Ölen versetzt, die so erhaltene ölfeuchte breiige Masse mit aufsaugenden Substanzen, wie Kieselgur, Reismehl, Seifenflocken und Seifenpulver. vermengt und nach inniger Mischung mit Paraformaldehyd versetzt, worauf die Masse geknetet und in verschiedene Formen gepresst wird. 



   Durch den Zusatz von Stärke erfolgt eine ganz bedeutende Reduktion der Reaktionsgeschwindigkeit der Masse, worauf nebst dem Fehlen von Wasser die lange   Gebrauchsfähigkeit   der Masse   zurückzuführen   ist, denn auch die sonst sehr flüchtigen ätherischen Öle werden nur langsam aus der Masse abgespalten. 



   Gute Ergebnisse lassen sich nach folgender Methode erreichen : Reisstärke wird mit in Wasser gelöstem Permanganat übergossen, der so entstandene Teig getrocknet und pulverisiert. Dieses Pulver wird mit einer Mischung von Terpentin-, Fichtennadelöl, Moschus, Terpineol, Lemongras-, Geranium-,   Kampfer- und Wacholderbeerö] gemischt.   Man erhält einen ölfeuchten Brei, dem die Ölfeuchtigkeit aufsaugende Substanzen, wie Kieselgur, Reismehl,   Seifenfloeken   und Seifenpulver zugesetzt werden, wodurch ein halbtrockenes Pulver erhalten wird, dem man schliesslich Paraformaldehyd zusetzt, worauf die Masse innig vermischt wird. Diese wird so   dann   getrocknet und gestampft und zu verschiedenen Formen gepresst oder gestanzt. 



   Durch die Pressung entsteht eine ziemlich harte Masse, die von der Luft Feuchtigkeit anzieht, das Permanganat wird dadurch gelöst, wirkt auf den Paraformaldehyd, wobei kontinuierlich schwache Formaldehyddämpfe entstehen, die ausserdem infolge der Abspaltung der ätherischen Öle einen angenehmen Geruch verbreiten. Die Desinfektionsfähigkeit einer solchen Masse von   500 g Gewicht   dauert etwa sechs Monate. 



   Was die Mengenverhältnisse der einzelnen Bestandteile der Masse betrifft, so verwendet man 
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Claims (1)

  1. Verfahren zur Herstellung eines Desinfektionsmittels in fester Form unter Verwendung von Permanganat und Paraformaldehyd, dadurch gekennzeichnet, dass man Stärke mit in Wasser gelöstem Permanganat übergiesst, den so entstandenen Teig trocknet, pulverisiert und mit einer Geruchskomposition von ätherischen Ölen versetzt, die so erhaltene breiige Masse mit aufsaugenden Substanzen, wie Kieselgur, Reismehl, Seifenflocken und Seifenpulver vermengt und nach inniger Mischung mit Paraformaldehyd versetzt, worauf die Masse in verschiedene Formen gepresst wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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