AT110417B - Schuhwerk und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents
Schuhwerk und Verfahren zu seiner Herstellung.Info
- Publication number
- AT110417B AT110417B AT110417DA AT110417B AT 110417 B AT110417 B AT 110417B AT 110417D A AT110417D A AT 110417DA AT 110417 B AT110417 B AT 110417B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- edge
- cord
- rubber
- footwear
- loops
- Prior art date
Links
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Schuhwerk und Verfahren zu seiner Herstellung. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> auf dem umgekappten Rand des Bandes befestigt, sei es durch Nähen oder besser noch durch Kleben. Diese letztere Ausführungsform besitzt eine ganz besondere Bedeutung nicht nur aus ästhetischen Gründen, EMI2.1 mit Gummibelag. In diesem Falle wird das Band d vorher mit Gummi imprägniert, so dass nach dem Umkappen des Bandes die Gummisohle t (Fig. 7) direkt aufgeklebt werden kann. Das Band kann gemäss Fig. 5 und 8 vorteilhaft bei A und einfach mit Gummi imprägniert sein, dagegen ist die sichtbare Streifen- EMI2.2 bringen auf den Rand h'aufgeklebt. Der Rand h'wird mit einer Zugschnur g versehen. Auf diese Weise ist es möglich, Hausschuhe mit Gummisohle und Gummirand zu versehen, welche den Vorteil bieten, dass sie ausserordentlich warm halten, aber gegen das Eindringen von Feuchtigkeit gesichert sind und deshalb auch im Notfalle als Strassenbekleidung Verwendung finden können. Fabrikatorisch liegt der Vorteil dieser Arbeitsmethode darin, dass es möglich ist, Schuhe mit Gummiausrüstung in der Schuhfabrik herzustellen, ohne dass besondere Vulkanisiervorrichtungen für die Gummierung der einzelnen Teile notwendig wären. Für das genaue, schnelle und sichere Einbinden ist es von grosser Bedeutung, die Leisten an der Sohle mit einer ringsum laufenden Nut a (Fig. 10) zu versehen, deren Breite der Kappnaht zwischen Oberleder b und Band à entspricht Die Nutfräsung ist der Tiefe nach so ausgebildet, dass die Nut nach der Mitte zu bei 0 tiefer ist als nach dem Rande zu. Dadurch wird beim Einbinden durch die Kante o ein Anschlag gebildet, gegen den sich der Nähwulst anlegt, so dass auch beim unrichtigen Aufsitzen des Schaftes dieser von selbst in die richtige Lage sich zieht. Das genaue, schnelle und sichere Einbinden des Schaftes auf dem Leisten wird noch dadurch gefördert, dass eine besondere Klemme q für die Schnurenden g, g'angeordnet wird, die ohne besondere Bindung die Schnurenden beim Einbinden durch einfaches festes Umlegen festhält, während beim Ausleisten die Schnurenden von der Oberseite des Leistens aus gelöst werden können. Die Klemme ist in einem Ausführungsbeispiel in Fig. 11 dargestellt. Die Klemme q besteht aus einer Schraube k mit dem Kopf 7d und der Unterlagsscheibe t, die durch eine Feder I abgestützt wird. Diese Scheibe t kann sich nicht drehen. Zwischen dem Kopf k'und der Unterlagsscheibe t befindet sich die Zwischenscheibe s mit konisch spitzem Rand, so dass zwei Rillen n zwischen t und s einerseits und sund kanderqeits entstehen. Wird die Schraube k angezogen, so können die eingelegten Schnurenden g und g'durch Umlegen festgeklemmt werden. Wird beim Ausleisten die Schraube durch die Bohrung m hindurch gelockert, so gehen EMI2.3 Ganz allgemein ergeben sich bei diesem neuen Herstellungsverfahren wesentliche Ersparnisse in bezug auf das Material. Der Zwickrand muss ungefähr mit 18 mm durchschnittlich angenommen werden. Bei der Rahmenarbeit ist ein Klammerrand von ungefähr 12 mm vorzusehen. Bei dem vorliegenden Verfahren genügt ein Rand von 2-3-mm. Infolgedessen muss man für eine bestimmte GrösseDamenhaus- schuhe für ein Dutzend 15 Qadratfuss für Zwickarbeit, 13 Quadratfuss für Rahmenarbeit und 10 Quadratfuss für das vorliegende Verfahren rechnen. In gleicher Weise tritt eine wesentliche Ersparnis auch bei der Laufsohle ein. Die Laufsohle wurde bisher bei den Wendeschuhen gerisst und gewendet, bei den durchgenähten und den gedoppelten Hausschuhen direkt durchgenäht. In beiden Fällen muss die Laufsohle wesentlich stärker sein als dies eigentlich notwendig wäre. Bei dem vorliegenden Verfahren dagegen, bei welchem die Sohle aufgeklebt wird, kann auch eine wesentlich dünnere Laufsohle verwendet werden, was besonders für leichte Reiseschuhe von Bedeutung ist. Bei denjenigen Schuhen, bei welchen der Zwickrand des Oberteiles ohne vorgängiges Annähen der Innensohle auf die Laufsohle aufgeklebt wird, EMI2.4 **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 dass der mit dem Oberlederrand vernähte und vorstehende Rand des Futters als Zwickrand gekordelt und die Sohle hieran befestigt wird.4. Schuhwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Band summiert ist, um eine Gummisohle aufkleben zu können.5. Nach dem Verfahren gemäss Anspruch 1 hergestelltes Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, dass das Band eine lose eingelegte Zugschnur an der Längsseite trägt. EMI3.2 Schlingen oder Schlaufen eingelegt ist bzw. in Schlaufen vorsteht.7. Nach dem Verfahren gemäss Anspruch 1 hergestelltes Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, dass das Band der Breite nach einen Hochglanzgummistreifen trägt, während die Einschlagränder nur mit Gummi imprägniert sind.8. Leisten für das Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine ringsum laufende Randnut gleicher Breite zur Aufnahme der Randnaht des Oberleders, wobei die Nuttiefe nach dem Rande zu vorteilhaft abnimmt.9. Leisten nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine Klemmvorrichtung für die Schnurellden, die beim Ausleisten das Lösen der Klemmvorrichtung bzw. das Durchschneiden der Schnurenden von der Oberseite des Leistens aus ermöglicht.10. Leisten nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Klemme für die Schnurenden eine Schraube mit Mutter und Gegenmutter (Unterlagsscheibe) dient, von denen ein Teil feststeht, während EMI3.3 EMI3.4
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE110417X | 1926-05-15 | ||
| DE110417X | 1926-09-29 | ||
| DE110417T | 1926-12-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT110417B true AT110417B (de) | 1928-08-25 |
Family
ID=29407125
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT110417D AT110417B (de) | 1926-05-15 | 1927-04-11 | Schuhwerk und Verfahren zu seiner Herstellung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT110417B (de) |
-
1927
- 1927-04-11 AT AT110417D patent/AT110417B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT110417B (de) | Schuhwerk und Verfahren zu seiner Herstellung. | |
| EP0386770A1 (de) | Unterlage zur Bildung eines orthopädischen Schuhs | |
| EP0109384A1 (de) | Berg-, Wander- od. dgl. -schuh | |
| DE605287C (de) | Einlage zum wasserdichten Abschluss der Schlitzoeffnung von Sportschuhen | |
| CH172710A (de) | Laufteil an Skischuhen. | |
| DE654312C (de) | Hohlleisten zum Anfertigen von Riemchenschuhen | |
| DE1945235A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schuhen aller Art mit angeformter Fussbettung und Sohle | |
| EP0208223B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Schuhen | |
| DE680362C (de) | Stoffschuh mit Kautschuksohle | |
| DE457598C (de) | Brandsohle oder Wendesohle fuer Schuhwerk | |
| AT131237B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen des über die Brandsohle gezwickten Oberlederrandes des Spitzenteiles von Schuhwerk mittels Klebstoffes. | |
| CH126178A (de) | Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk, hierzu dienlicher Leisten und nach dem Verfahren hergestelltes Schuhwerk. | |
| DE591148C (de) | Gummisohle | |
| AT153305B (de) | Schuh mit Lüftungseinrichtung. | |
| DE474839C (de) | Holzschuh oder Pantoffel | |
| AT127105B (de) | Kälteschutz für Schuhwerk. | |
| DE2361263C3 (de) | Verfahren und Leisten zum Herstellen von Schuhen, insbesondere Sandalen | |
| DE528232C (de) | UEberzug fuer Fussballstiefel und aehnliches Schuhwerk | |
| DE738351C (de) | Schuhwerk mit auswechselbaren Laufteilen | |
| DE728453C (de) | Verfahren zum Herstellen von Schuhen mit Holzsohle | |
| DE521512C (de) | Verfahren zur Herstellung von Schuhen | |
| DE687779C (de) | Abnehmbarer Absatzlauffleck | |
| DE489617C (de) | Verfahren zur Herstellung von Schuhen mit auswaerts gerichtetem Schaftrand und einer mit Auflage versehenen ueberzogenen Brandsohle | |
| DE884762C (de) | Schuhwerk | |
| DE800948C (de) | Sportschuh |