AT110273B - Verfahren zur Verwertung geschmolzener Rohphosphate. - Google Patents

Verfahren zur Verwertung geschmolzener Rohphosphate.

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  Verfahren zur Verwertung geschmolzener Rohphosphate. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren, mittels dessen man die Kalksilikatschlacken, die bei der Verarbeitung von Rohphosphaten auf Phosphor mit Hilfe von Kieselsäure und Kohle auf dem Schmelzwege als Rückstand verbleiben, nutzbar machen kann. Zu dies m Zweck werden diese   Rückstände   durch geeignete Zuschläge, in der Hauptsache von Tonerde, auf eine Zementmischung eingestellt. 



   Beispielsweise wird ein Rohphosphat mit berechneter Menge Sand unter Zugabe des erforderlichen Koks, z. B. im elektrischen Ofen, verschmolzen. Die Phosphordämpfe entweichen mit Kohlenoxyd gemischt durch ein geschlossenes Rohrsystem zur Kondensation. Nachdem der Phosphor ausgetrieben ist, wird der Schmelze die berechnete Menge Bauxit zugesetzt und mit eingeschmolzen, bis eine homogene Zementmischung erzielt ist. Danach wird die Schmelze abgelassen und in üblicher Weise gemahlen. Bei der Einstellung auf Zementmischung ist in den zu verwendenden Materialien der weiteste Spielraum gegeben. Ebenso kann die Beheizung des   Schmelzgutes   auf beliebige Art erfolgen. 



   Beispielsweise kann man 1000 Teile eines Rohphosphats mit 77-1%   CaPO, 6-0% CaCOg,   
 EMI1.1 
 folgender Zusammensetzung : 65-4% CaO, 24-0%   Sitz,     6-5% AIOg.   



   Der Vorteil dieser Herstellungsweise beruht darauf, dass sowohl der Kalk des Phosphats wie die aufgewandte Schmelzhitze, die bisher keine entsprechende Verwendung fanden, bei der Gewinnung eines hochwertigen Zements nutzbar gemacht werden. Es ist zwar bereits bekannt, durch entsprechende Wahl der Ausgangsstoffe bei der Phosphorfabrikation in einem Arbeitsgang eine Schlacke zu erzeugen, welche als Zement verwendet werden könnte. Indessen wird bei dem vorliegenden Verfahren durch den nachträglichen Zusatz der tonerdehaltigen Stoffe insofern ein Vorteil erreicht, als die Phosphoraustreibung in der ersten Verfahrensstufe vollständiger ist, als wenn man von Anfang an die tonerdehaltigen Stoffe zusetzt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von tonerdehaltigen geschmolzenen Zementen mit Hilfe von Rohphosphaten, dadurch gekennzeichnet, dass man erst für sich nach bekannten Verfahren die Phosphate mit Kieselsäure und Kohle unter Austreibung des Phosphors niederschmilzt und darauf zu dem Schmelzfluss im gleichen Ofen tonerdehaltige Stoffe zuschlägt und auf Zement verschmilzt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT110273D 1925-05-23 1926-05-07 Verfahren zur Verwertung geschmolzener Rohphosphate. AT110273B (de)

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