AT110199B - Selbstinduktionsspule zur Belastung von Doppelsprechstromkreisen. - Google Patents

Selbstinduktionsspule zur Belastung von Doppelsprechstromkreisen.

Info

Publication number
AT110199B
AT110199B AT110199DA AT110199B AT 110199 B AT110199 B AT 110199B AT 110199D A AT110199D A AT 110199DA AT 110199 B AT110199 B AT 110199B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
winding
core
sections
windings
self
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Ing Thomas
Fritz Ing Fischer
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT110199B publication Critical patent/AT110199B/de

Links

Landscapes

  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbstinduktionsspule zur Belastung von   Doppelsprechstromheisell.   



   Zur Belastung von Doppelsprechstromkreisen sind bereits Selbstinduktionsspulen in Benutzung, bei denen die zu den vier Leitern des Doppelspreehstromkreises gehörigen magnetisierenden Wicklungen in Wicklungsabschnitte unterteilt und in symmetrischer Anordnung auf einem ringförmigen Eisenkern angebracht sind. Bei den bekanntesten Spulen dieser Art ist die Wicklung jedes Leiters in zwei Wieklungsabschnitte unterteilt und die   Wicklungsabsehnitte   sind derart über den Kernring verteilt, dass die Wicklungsabschnitte der Leiter eines Stammkreises auf diametral gegenüberliegenden Kernvierteln aufgebracht sind, wobei auf dem einen Kernteil der   Wicklungsabselmitt   der einen Wicklung den Wicklungabschnitt der andern Wicklung   umschliesst   und umgekehrt.

   Die Wicklungsabschnitte sind dann so verbunden, dass die Spule bei Benutzung der Stammstromkreise als Doppelleitung deren Selbstinduktion nicht erhöht, bei Viererbetrieb jedoch die gewünschte Selbstinduktion in die Sprechkreise einführt. 



   Die schematischen Fig. 1 und 2 sollen diese bekannte Wicklungsanordnung erläutern. Während Fig. 1 die Verteilung der Wicklungsabschnitte auf die Viertel des Kerns zeigt, verdeutlicht Fig. 2 die Verteilung der Wicklungen und Wicklungsabschnitte auf die Adern des Vierers. 



   Wenn bei der beschriebenen Wicklungsart für Viererbelastungsspulen die entsprechenden Wicklungsabschnitte auch gleiche Windungszahl und gleichen scheinbaren Widerstand haben und symmetrisch über den Kern verteilt sind, so treten doch noch magnetische Streufelder auf, da die Wicklung eines Leiters den Kern nicht ganz   umschliesst,   sondern   in zwei Wicklullg. abschnitten   auf zwei gegenüberliegende Kernviertel verteilt ist. Die noch vorhandenen Streufelder fuhren zu einer Vergrösserung des Spulenwiderstandes durch Energieverluste in der metallischen Umgebung der Spule und zu störenden   Nebensprech-   erscheinungen durch die induktive Einwirkung auf die benachbarten Spulen anderer Stromkreise. 



   Diese Streufelder will die Erfindung durch eine neue Wicklungsart beseitigen. Gemäss der Erfindung wird die zu jedem Leiter des Doppelsprechstromkreises gehörige Wicklung in eine durch vier teilbare Zahl von Wicklungsabschnitten unterteilt und die Wicklungsabschnitte einer Viererspule werden über die Kernviertel derartig verteilt, dass auf jedem Kernviertel Wicklungsabschnitte von allen vier Wicklungen der Leiter des Doppelsprechstromkreises gleichmässig angeordnet sind. 



   Bei der Verbindung der Wicklungsabschnitte untereinander und ihrer Einschaltung in die Leiter 
 EMI1.1 
 und die Metallkappe, sowie gegen benachbarte Wicklungsabschnitte hat. Diese unvermeidlichen Kapazitäten führen unter Umständen infolge elektrostatischer Ausgleichsvorgänge zum   Nebenspreehen.   Um diese zu verhüten, ist es erforderlich, die Kapazitäten in bezug auf die Leiter symmetrisch zu verteilen. 



  Es sollen einige beispielsweise Ausführungen von   Spulenwicklungen   gemäss der Erfindung, die diese Eigenschaft haben, beschrieben werden. 



   Die Wicklung jedes Leiters des Doppelsprechstromkreises sei in vier   W*wkhuipabschnitte   unter- 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Schema wird durch Fig. 4 dargestellt. Die Wicklungen beginnen an vier gleichmässig über den Kernring verteilten Punkten u. zw. die   Wicklungen   eines Stammes an gegenüberliegenden Punkten. Dier vier Wicklungsabschnitte beginnen in bezug auf den Kern mit der gleichen Wicklungsrichtung, die durch den 
 EMI2.1 
 
Die zweiten Wicklungsabschnitte jeder Wicklung liegen über   den. ersten Wicklungsabsehnitten,   jedoch immer um ein Kernviertel in gleichem Richtungssinn in bezug auf den Kernring, der ebenfalls durch den Pfeil angedeutet ist, verschoben.

   In gleicher Weise sind die dritten und vierten Wicklungabschnitte aufgebracht, indem sie über den zweiten bzw. dritten Wicklungsabschnitten liegen, jedoch gegen die vorhergehenden Abschnitte der gleichen Wicklung um ein Kernviertel stets im gleichen Sinne verschoben sind. Jeder Wicklungsabschnitt kann aus einer oder mehreren Lagen bestehen. Aus der Beschreibung und der Fig. 4 ersieht man, dass in jedem Kernviertel vier Wicklungsabschnitte liegen und dass jede Wicklung den ganzen Kern umfasst. 



   Die Verteilung der gefährlichen Kapazitäten zwischen benachbarten Wicklungen verschiedener Stämme, sowie zwischen den Wicklungen und dem Kern bzw. der Kappe (Erde) wird durch Fig. 5 dargestellt. Die Figur zeigt, dass diese Kapazitäten vollkommen symmetrisch verteilt sind. 



   Die Zahl der Kapazitäten ist bei der vorgeschlagenen   Wicklungsart   verhältnismässig gross. Dieser Umstand ist noch störend, weil die Wahrscheinlichkeit für das fabrikationsmässige Auftreten einer Kapazitätsunsymmetrie bestimmter Grösse mit der Zahl der Teilkapazitäten zunimmt, und der Ausgleich der Teilkapazitäten durch Korrekturen entsprechend   umständlich   ist. 



   Um die Zahl der Teilkapazitäten zu vermindern, werden deshalb gemäss weiterer Erfindung die Wicklungsabschnitte derart über den Kern verteilt, dass bei sonst gleichem Wicklungsprinzip wie vorher die zweiten Wicklungsabschnitte jeder Wicklung in bezug auf ihren Kernabstand im Kernviertel die dritten Abschnitte und die dritten Wicklungsabschnitte in bezug auf ihren Kernabstand die zweiten Abschnitte sind. Das sich so ergebende   Wicklungsschema   ist durch Fig. 6 dargestellt und die noch auftretenden 
 EMI2.2 
 abschnitte gegen den Kern und der äusseren gegen die Kappe, treten nur noch gefährliche Teilkapazitäten zwischen den in bezug auf den Kernabstand zweiten und dritten Wicklungsabschnitten auf, die verschiedenen Stämmen angehören. Dabei sind alle Kapazitäten wieder symmetrisch verteilt. 



   Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, dass die Unterteilung der Wicklungen in Wicklungabschnitte für jeden Leiter weiter getrieben wird und deren Zahl ein ganzes Vielfaches von vier beträgt, wobei dann mehrere Wicklungen des beschriebenen Aufbaues, nebeneinander und übereinander, auf den Kern angebracht sind. 



   Aus dieser Anordnung ergibt sieh auch, dass die zusammengehörigen Wieldungsenden und Anfänge sämtlicher Wicklungen gleichen Schichten angehören und dass bei allen Wicklungen die gleichen Punkte auch die gleiche Kapazität gegen Erde haben. 



   Eine in dieser Hinsicht kapazitätssymmetrische Wicklung lässt sich auch bei Spulen erreichen, bei denen die Wicklungen einer Stammleitung auf einer Kernhälfte angeordnet sind. Hiebei werden die Wicklungen eines   Spulenabschnittes von   einem Punkte ausgehend nach entgegengesetzten Richtungen gewickelt, wobei die Wicklungen nach jeder Schicht ihre gegenseitige Lage vertauschen, indem sie sich kreuzen. 



   Für die fabrikationsmässige Herstellung werden am zweckmässigsten die Wicklungen nicht nach 
 EMI2.3 
 und erst dann gekreuzt. Diese   Wicklungsart   ist in der Fig. 8 schematisch dargestellt. 



   Wie unschwer zu ersehen ist, verlaufen die Wicklungen   I   und 11 von einem Punkte aus nach entgegengesetzten Richtungen. Beide Wicklungen kehren nach der ersten Lage   zurück,   kreuzen sich und vertauschen ihre Lage, so dass die Wicklung   I   in die Lage der Wicklung II und umgekehrt kommt. Nach mehrmaliger Rückkehr, Kreuzung und Lagenvertauschung laufen die Wicklungen in gleichen Lagenentfernungen vom Kern in die Anschlussenden aus. Auf der andern Kernhälfte befinden sich die Wick- 
 EMI2.4 
 in der gleichen Lage, so dass völlige Kapazitätssymmetrie erzielt ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbstinduktionsspule zum Belasten von Doppelsprechstromkreisen mit symmetrisch über einen 
 EMI2.5 
 vierteln gleichmässig zugeordnet sind, wobei der Wicklungssinn der Abschnitte des einen Stammes entgegengesetzt ist, wie der Wicklungssinn der Abschnitte des andern Stammes, so dass im Viererbetrieb die magnetisierenden Amperewindungen sich addieren, bei Benutzung der Stammkreise als Doppelleitungen sich aufheben.

Claims (1)

  1. 2. Selbstinduktionsspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zu jeder der vier Leitungen des Doppelsprechstromkreises gehörigen Spulenwicklungen in je vier Wicklungsabschnitte <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1
AT110199D 1926-05-19 1927-05-09 Selbstinduktionsspule zur Belastung von Doppelsprechstromkreisen. AT110199B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE110199X 1926-05-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT110199B true AT110199B (de) 1928-07-10

Family

ID=5652062

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT110199D AT110199B (de) 1926-05-19 1927-05-09 Selbstinduktionsspule zur Belastung von Doppelsprechstromkreisen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT110199B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT157344B (de) Hochspannungswandler, insbesondere Meßwandler mit offenem Eisenkern.
AT110199B (de) Selbstinduktionsspule zur Belastung von Doppelsprechstromkreisen.
CH294051A (de) Stossfester Hochspannungstransformator, insbesondere Messwandler.
CH338897A (de) Transformatorwicklung
CH389768A (de) Aus mehreren parallel geschalteten und radial übereinander gewickelten, miteinander ausgekreuzten Leitern hergestellte Zylinderwicklung für Transformatoren
DE609980C (de) Elektrischer Wickelkondensator
DE532890C (de) Transformator mit ueblicher Primaer- und Sekundaerwicklung
DE526775C (de) Transformator mit mindestens zwei von einer gemeinsamen Primaerwicklung induzierten Wicklungen, von denen die zweite (und jede weitere) auf das Endpotential der ersten gebracht werden soll
DE621134C (de) Kaskadenspannungsmesswandler
AT94709B (de) Übertragerschaltung.
AT123145B (de) Induktivität für akustische und höhere Frequenzen.
AT134781B (de) Anordnung an in Starkstromkreise, insbesondere in Gleichstromkreise eingeschalteten Sperrketten für Oberwellen.
AT85692B (de) Spule für mit Selbstinduktion belastete Fernsprechleitungen in Doppelsprechschaltungen.
AT301714B (de) Ringkerndrossel, die aus zwei Magnetkernen zusammengesetzt ist
AT124953B (de) Hochspannungstransformator, insbesondere Spannungsmeßwandler.
CH202629A (de) Hochspannungstransformator, insbesondere Trockenspannungswandler.
AT69802B (de) Pupinspule.
CH218282A (de) Anordnung zur Verminderung der Beanspruchung der Eingangsspulen von Transformatorwicklungen durch Spannungsstoss.
AT97543B (de) Hochspannungstransformator.
DE472479C (de) Selbstinduktionsspule zur induktiven Belastung von Doppelsprechstromkreisen
AT125417B (de) Induktionskondensator.
DE328526C (de) Als Abzweigspule ausgebildeter Fernsprechuebertrager
DE483834C (de) Hochspannungstransformator
AT160795B (de) Drehstromtransformator mit zumindest in den Schenkeln geteilten Eisenwegen.
AT133444B (de) Transformatorbleche für kompoundierte Stromwandler.