AT110167B - Wellendichtung für Dampfturbinen. - Google Patents

Wellendichtung für Dampfturbinen.

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AT110167B
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AT
Austria
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pressure
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steam
stuffing boxes
seal
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Inventor
Charles Algernon Parsons
Original Assignee
Charles Algernon Parsons
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  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description


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  Wellendichtung für Dampfturbinen. 
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Die vorstehend beschriebene Anordnung wird bevorzugt, um den Druckabfall zwischen den Labyrinthen der Dichtung zu regeln ; da aber die Strömung in der Niederdruck-turbine in der äusseren Tasche der Dichtung notwendigerweise einwärts gerichtet ist, ist es nicht notwendig, dass deren innere Tasche   c2 in   allen Fällen mit einer Stelle verbunden ist, die unter einem geringeren Druck als der Atmosphärendruck steht. 



   Eine solche Anordnung ermöglicht den   Durchflusswiderstand   in den Stopfbüchsen der verschiedenen 
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 büchsen jedes Satzes einwärts gerichtet ist. In weiterer Folge bleibt-abgesehen von der Vergrösserung der   B3q, lemlichkait   des Maschinenpersonals - der Wärmeinhalt des Dampfes erhalten und demnach auch die in dem Verdampfer verbrauchte Wärme, um das verlorene Speisewasser zu ersetzen. 



   Anstatt die   Stopfbüchsentasehen   mit Verbindungen mit gleichem Widerstand für jede Stopf-   büchse   zu bauen, kmn die Verbindung jeder Stufe ein Ventil oder eine andere Form einer Verengung erhalten, die dauernd eingeregelt werden kann. 



   Der   Dam pfzufluss   in den Behälter kann selbsttätig geregelt werden, so dass beim Sinken des Druckes in den Rohrverbindungen der inneren Taschen infolge des Sinkens der Belastung die Dampfzufuhr zu den   äusseren   Taschen leicht gesteigert werden kann, um in diesen einen konstanten Druck aufrechtzuerhalten. 



   Der Behälter kann mit Niederdruckdampf für die Hilfsmaschinen, mit Abdampf oder mit Abzapfdampf aus den Hauptturbinen oder mit Dampf aus einem andern Dampfspeicher gespeist werden. 



   Die Verwendung von Nassdimpf für die Stopfbüchsen wird bevorzugt, wenn die Turbinen mit überhitztem Dampf arbeiten. Da der Leckdampf beim Durchtritt durch die Stopfbüehsen sehr stark überhitzt wird, wird er praktisch unsichtbar, wenn nicht Nassdampf für die Stopfbüehsen verwendet wird. 



  Es könnte also nicht gesehen werden, ob die Stopfbüchsen richtig arbeiten. Die Erfindung ermöglicht es nun, alle äusseren Taschen der Stopfbüchsen mit Sattdampf zu speisen. 
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 des zulässigen Druckes zu verhindern, kann für jede   Aussentasche   der Stopfbüchsen vorgesehen werden, um in diesen Aussentaschen einen Druck leicht einstellen zu können, der nur etwas grösser ist als der   Atmosphärendruck.   



   Erforderlichenfalls können die gebräuchlichen Verbindungen vorgesehen werden, die aus andern 
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 verringern. 



   Die Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes können konstruktiv auch anders ausgeführt werden als beschrieben, ohne das Wesen der Erfindung zu berühren. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Wellendichtung für Dampfturbinen mit einer oder mehreren Stopfbüchsen, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Stopfbüchsen mit mindestens zwei Taschen versehen ist, von welchen die äussere aus einem Behälter mit Dampf od. dgl. gespeist wird, dessen Druck nur etwas höher als der   Atmosphären-   druck ist, wogegen die entsprechende zweite Tasche mit einer Stelle verbunden ist, an welcher Unterdruck herrscht.

Claims (1)

  1. 2. Dichtung nach Anspruch 1 bei einer mehrstufigen Turbine, dadurch gekennzeichnet, dass die Leckdampfströmung in allen äusseren Taschen der Stopfbüchsen, u. zw. sowohl bei jenen, die gegen einen inneren Überdruck als auch bei jenen, die gegen einen inneren Unterdruck abdichten, einwärts gegen den betreffenden Turbinensatz gerichtet ist.
    3. Dichtung nach Anspruch 1 bei einer mehrstufigen Turbine, dadurch gekennzeichnet, dass alle äusseren Taschen der Stopfbüchsen mit dem Behälter verbunden sind, während die inneren Taschen aller Stopfbüchsen, welche gegen einen inneren Überdruck abdichten und vorzugsweise auch die der Stopfbüchsen, die gegen einen inneren Unterdruck abdichten, mit einer Stelle in Verbindung stehen, an der Unterdruck herrscht.
    4. Dichtung nach Anspruch l bei einer mehrstufigen Turbine, dadurch gekennzeichnet, dass der Strömungswiderstand in den Stopfbüchsenpickungen der verschiedenen Stufen gleich ist.
    5. Dichtung nach Anspruch l, 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede äussere Tasche der Stopfbüe, hsen mit einem Druckmesser (Manometer) versehen ist, der gegen kleine Drueknnterschiede empfindlich und gegen Beschädigung bei Überschreitung des zulässigen Druckes geschützt ist.
AT110167D 1926-05-12 1927-05-12 Wellendichtung für Dampfturbinen. AT110167B (de)

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GB110167X 1926-05-12

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AT110167B true AT110167B (de) 1928-07-10

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ID=9978505

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