<Desc/Clms Page number 1>
Sonnendach.
Die Plachen der Sonnendächer werden bekanntlich auf Walzen aufgewickelt, die in Gehäusen eingebaut sind und von Hand oder mittels motorischen Antrieb in Drehung versetzt werden. Diese Einrichtungen weisen den Nachteil auf, dass auch verhältnismässig kurze Walzen nach dem Aufwickeln der Plache bedeutende Durchbiegungen zeigen, die nicht bloss die Gleichmässigkeit der Aufwicklung beeinflussen, sondern auch zu Achsbrüchen führen. Anderseits wird die Walzenwelle infolge des einseitigen Antriebes auch auf Torsion beansprucht. Aus diesen Gründen war man bei gewisse Längen übersteigenden Walzenlängen genötigt, für besondere Stütz-oder Führungsorgane zu sorgen.
Zu diesem Zwecke sind bereits am Walzenumfange stellenweise anzuordnende Führungskörbe vorgeschlagen worden, die in Wandm rmen elastisch gelagerte Leitrollen tragen. Diese Massnahnen bewähren sich jedoch nach Ansicht der Erfinderin nur bis zu gewissen Walzenlängen und erhöhen überdies die Anschaffungskosten der Einrichtung.
Zweck der Erfindung ist diese Nachteile bei Sonnendächern zu vermeiden.
Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass in an sich bekannter Weise mehrere nebeneinanderliegende, an den Stosskanten sich gegenseitig überdeckende Plachenteile angeordnet sind und dass von zwei sich überdeckenden Phchenteilen jeder Teil an einer besonderen Welle befestigt ist, wobei die Wellen in verschiedenen Höhen zueintnderliegen und an den Enden der Teile durch Lager gestützt sind. Meist wird nur eine der Teilwellen angetrieben und wird ihre Drehung auf die übrigen Wellen übertragen.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 zeigt eine Teilansicht des Sonnendaches im Grundriss, Fig. 2 eine Einzelheit im grösseren Massstabe und Fig. 3 ein Sonnendach mit mehreren Plachenabschnitten.
Unter der Welle 1, die durch die in beliebiger Weise in Drehung versetzte, senkrechte Welle 3, z. B. durch eine Schnecke 4 und ein Schneckenrad 2 angetrieben wird, ist gemäss der Erfindung eine zweite Welle 7 angeordnet, die von der Welle 1 durch Vermittlung einer beliebigen Übersetzung, z. B. der Zahnradübersetzung 5,6 ihren Antrieb erhält.
In der Längsrichtung ist die Plache in Abschnitte 8, 9 unterteilt, die sich an den Stossstellen überdecken. Die Plachenabschnitte werden abwechselnd auf kurze Walzen aufgewickelt, die an der oberen, d. h. höher liegenden Welle 1 bzw. der unteren, d. h. tiefer liegenden Welle 7 angeordnet sind. Zu beiden Seiten dieser kurzen Walzen ist je ein in einer Konsole sitzendes Lager 10 angeordnet. Auf diese Weise ist diebaulänge in kurze Abschnitte, d. h. in kurze Wellen, bzw. in auf diesen sitzende Walzen unterteilt, wobei von zwei benachbarten Plachenabschnitten 8, 9 der eine stets auf die höher, der andere auf die tiefer liegende Walze aufgewickelt wird.
Fig. 3 stellt fünf nebeneinanderliegende Plachenabschnitte dar ; Welle 1 trägt z. B. die zum Aufwickeln des zweiten, vierten usf. dienenden Plachenabschnittes 9, Welle 7 die zur Aufwicklung des ersten, dritten, fünften usf. Plachenabschnittes 8 dienende kurze Walzen.
In sinngemässer Ausbildung des Erfihdungsgedankens können auch mehr als zwei, in verschiedenen Höhenlagen angeordnete Wellen bzw. Teilwalzen Anwendung finden.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.