AT110113B - Schwelapparat. - Google Patents

Schwelapparat.

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AT110113B
AT110113B AT110113DA AT110113B AT 110113 B AT110113 B AT 110113B AT 110113D A AT110113D A AT 110113DA AT 110113 B AT110113 B AT 110113B
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AT
Austria
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nozzle
smoldering
water
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nozzle opening
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Inventor
Josef Ing Groedl
Original Assignee
Josef Ing Groedl
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  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schwelapparat. 
 EMI1.1 
 ofen notwendig. Die bisher hiezu verwendeten Schwelvorrichtungen verursachten durch Ausspritzen kalten Wassers auf eine   engbegrenzte Fläche starke ortliche   Abkühlung und waren schwer zu reinigen ; ausserdem machten sie bei ihrer Installierung meist eine Ausserbetriebsetzung des'Ofens erforderlich. 



   Demgegenüber bildet den Gegenstand der Erfindung ein   Schwelapparat,   der diese Mängel beseitigt, indem er besonders einfach zu montieren und zu reinigen ist, und der in breitem Strahle heisses Wasser in beliebiger Richtung in den Ofenraum stäubt. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch einen Backofen, mit Seitenansicht des eingeschobenen Schwelapparates, Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Düse und den anschliessenden Teil des Wasserbehälters, Fig. 3 eine Vorderansicht der Düsenöffnung und Fig. 4 einen Schnitt durch die Düsenöffnung nach der Linie 1-11 der Fig. 3. 



   In den   Baekraum   n eines Backofens (Fig. 1) ist über der Mundöffnung   m   durch eine Führungshülse o ein röhrenförmiger Wasserbehälter a eingeschoben, dessen Vorderende durch eine Zerstäubervorrichtung abgeschlossen und dessen rückwärtiges Ende in ein T-förmiges   Fassonstück   eingeschraubt ist. Der Wasserzufluss erfolgt durch den Schlauch q und ist durch ein in p angebrachtes Ventil mittels des Handrades r absperrbar. In das Vorderende des Rohres a (Fig. 2) ist ein   Formstück   b eingesehraubt, in dem ein nach aufwärtsgebogenes Röhrchen c befestigt ist. In der Kappe d ist der kugelförmige Düsenkörper e mit der Spritzöffnung f, mittels des Ringes g in beliebiger Lage festklemmbar.

   Der Düsenkörper e hat eine zylindrische Bohrung, in welche die   Zerstäuberschnecke   h hineinpasst ; die   Mantelfläche   der letzteren hat schraubenartig Rillen i. k ist ein feinmaschiges Sieb und   l   ein Dichtungsring aus hitzebeständigem Material. Die Düsenöffnung   f   (Fig. 3 und 4) erweitert sich nach vorne derart, dass ihr äusserer Rand eine achterähnliche Form hat. 



   Bei Backöfen mit direkter Feuerung erfolgt der Gebrauch des   Schwelapparates   in der Weise, dass derselbe nach dem Heizen durch die   Führungshülse   o in den heissen Backraum eingeschoben wird. 



  Durch Öffnen des Ventils mittels des Handrades r wird der Behälter a gefüllt, worauf der Wasserzufluss wieder abgesperrt wird. Da die grösste Hitze von vorne einwirkt, so erwärmt sich das im Behälter befindliche Wasser nur dann gleichmässig, wenn er eine im wesentlichen horizontale Lage hat. Das Röhrchen c bewirkt, dass auch in dieser Stellung der Behälter nahezu ganz gefüllt bleibt, indem ein Abfliessen des Wassers nur durch das aufwärtsgebogene Ende von c erfolgen kann. 



   Zur Erzeugung der Schwele im Ofen wird durch Öffnen des Wasserzuflusses mittels des Handrades r das heisse Wasser des Behälters durch das Sieb k und die Rillen i gepresst, erhält hiedurch eine drehende Bewegung und wird dann durch die   Diisenöffnung f, deren eigenartige   Form eine Ausbreitung des Strahles bei   gleichmässiger   Dichte bewirkt, in den   Backraum   zerstäubt, wo es sofort verdampft. Um möglichst weit in den Ofen hinein zu zerstäuben und den Spritzstrahl gegen das Gewölbe zu richten, wird der kugelförmige, nach allen Richtungen verstellbare Düsenkörper e schon bei der Montage in der   gewünschten   Lage mittels des Ringes g festgeklemmt. Ist genügend Dampf gebildet, so wird der Wasserzufluss wieder abgesperrt und der Vorgang später nach Bedarf wiederholt. 



   Die Reinigung erfolgt durch Abschrauben der Kappe d, worauf das Sieb k und die Zerstäuberschnecke h leicht herausgenommen werden können. 
 EMI1.2 


Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Sehwelappa. rat, bestehend aus einem rohrförmigen, an eine Zuleitung angeschlossenen Wasserbehälter, der in eine Zerstäuberdüse endigt, dadurch gekennzeichnet, dass diese Zerstäuberdüse (f) mit dem im wesentlichen horizontalen Behälterrohr (a) durch einen Überlauf (e) derart kommuniziert, dass die Wasserfüllung im Rohr auch nach Absperren des Wasserzuflusses im wesentlichen erhalten bleibt.
    2. Schwelapparat nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper (e) selbst kugelförmig und in seinem Lager drehbar und in der gewählten Stellung festklemmbar ist, so dass dem Spritzstrahl eine beliebige Richtung gegeben werden kann.
    3. Schwelapparat nach den Ansprüchen 1 und 2 mit nach aussen sich erweiternder Düsenöffnung, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Rand der Düsenöffnung (f) eine achterähnliche Form hat. EMI2.1
AT110113D 1927-02-26 1927-02-26 Schwelapparat. AT110113B (de)

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AT110113T 1927-02-26

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AT110113B true AT110113B (de) 1928-07-10

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