AT109955B - Dmpf- oder Gaswärmespeicheranlage. - Google Patents

Dmpf- oder Gaswärmespeicheranlage.

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AT109955B
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steam
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Gustav Ing Brass
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Gustav Ing Brass
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    Dampf- oder Gaswärmespeicberanlage.   



   Es ist bekannt, dass man eine   bestimmt ? Dampfmenge dadurch   aufspeichern kann, dass man Dämpfe in eine Flüssigkeit   hineinleitct   und dadurch den Druck dieser mit dem kondensierten Dampf gemengen   Flüssigkeitsmasse   über den benötigten   Gebrauchen) pfdruck   erhöht. Wird nun Dampf von dem benötigten Druck gebraucht, so kann man die in die Flüssigkeitsmasse eingeleitete   Dampfmengat   zurückgewinnen, indem man den Druck der   Flüssigkeitsmasse,   welche mit dem kondensierten Dampf vermengt ist und einen Teil seines   Wärmegehaltes   aufgenommen hat, auf den benötigten Dampfdruck herabmindert.

   Bei den heute vorzugsweise gebrauchten Dampfspeichern muss also bei der Ladung des Speichers der Druck der zu speichernden Dämpfe höher als der benötigte   Gebrauchsdampfdruek,   sein, und der Druck der Speicherflüssigkeit muss über den   Gebrauchsdampfdruck erhöht   werden, um   dann ;   
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 Dampfmenge teilweise abzugeben. 



   Das Wesen der Erfindung besteht nun darin, dass der   aufzuspeichernde Dampf   oder das aufzu-   speichernde   Gas bzw. Dampfgasgemisch, nachdem es in einer Maschine eine Zustandsänderung durchgemacht hat, zwecks Aufspeicherung in ein Mittel geleitet wird, welches einen tieferen oder den gleichen Druck wie der Austrittsdruck der Maschine besitzt und dass bei der   Entladung des Speichers der   
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 die Einleitung und Unterbrechung des Vorganges, der dazu dient, den aus dem Speicher entnommenen Dampf, das Gas oder Dampfgasgemisch auf den Austrittsdruek der Kraftmaschine zu bringen, selbsttätig in Abhängigkeit vom Druck oder der Temperatur im Verbrauchsnetz oder in   Abhängigkeit   von dem' Belastungszustand der Kraftmaschine geschieht. 



   In der Zeichnung ist ein   Ausführungsbeispiel   des   Erfindungsgegenstandes sehematisch   dargestellt. 



   Durch die Frischdunpfleitung 1 tritt Dampf in die Dampfkraftmaschine (Turbine) 2 ein, wird 
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 Leitung 7 ist ein Ventil 8 eingeschaltet. 



   Dieses Ventil wird durch eine Feder 20 geschlossen gehalten und steht in Verbindung mit einem Kolben   18,   dessen Zylinder durch eine Zweigleitung   21   mit dem Dampfsammler 4 verbunden ist. Steigt im   Dampfsammler 4   der Druck, so wird der Kolben 18 gehoben und damit das Ventil 8 geöffnet, so dass die Verbindung des Abdampfrohres 3 über die Leitung 7 mit dem Dampfspeicher 6 hergestellt wird. 



   Der   Dampfraum   des Speichers 6 ist mit Rohrleitung 9 über das Rückschlagventil   10,   den Strahlapparat 11 und Rückschlagventil 12 ebenfalls mit der   Abdampfleitung.   3 verbunden. Die Frischdampfdüse des Strahlappirates ist durch die Rohrleitung 16 mit der Frischdampfleitung 1 verbunden. In der   Frischdampfdüse   bewegt sich eine Düsennadel oder ein sonstiges Drosselorgan13, welches mit dem Kolben und Zylinder 14 in Verbindung steht. Der Kolben 14 ist durch die Feder 15 belastet. Zylinder und Kolben 14 steht mittels der Rohrleitung 17 mit dem   Dampfsammler   4 in Verbindung. 



    Die Ladung des Speichers 6 erfolgt nun derart, dass aus der Abdampfleitung 3 durch die Rohrleitung 7 und das Ventil 8 solange Damp. in den Speicher 6 strömt, bis die vorhandene Druckdifferenz   

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 gebraucht wird, sinkt der Druck im Sammler 4 und dem Zylinder 14, und desto mehr öffnet das Organ 13 die   Frischdampfzufuhr   und desto grösser wird die aus den Speicher geförderte   Dampfmenge.     Hört   der gesteigerte Dampfverbrauch auf, so steigt der Druck im Sammler 4, im selben   Verhältnis schliesst   die Düsennadel od. dgl.

   13 auf dem vorbezeichneten Weg die Frischdampfzufuhr und dadurch die Dampflieferung aus dem Speicher, bis zuletzt die Düsennadel den Frischdampfstrom ganzabschliesst und dadurch 
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 der Dampfraum des Speichers ist von der Abdampfleitung 3 abgeschaltet. 



   Die Expansion in der. Kraftmaschine kinn also jederzeit bis zum benötigten Gebrauchsdruck   herabgeführt   werden, im Gegensatz zu den gebräuchlichen Maschinenanlagen mit Dampfspeichern, bei denen der Gegendruck steigt, wenn der Speicher geladen wird. 



   An Stelle des Strahlapparates kann irgendein Verdichter gewählt werden. Die Energie zur Verdichtung kann zum Teil   oder gänzlich   dem aufgespeicherten dampf selbst entommen werden, indem ein Teil desselben z. B. zum Betrieb eines Verdichters verwendet wird. 



   Die Steuerung des Lade-und Entladevorganges kann durch Dampfdruck oder irgendeine Hilfskraft erfolgen und entweder vom   Gabrauchsd'1mpfdruck,   vom   Frischdampfdruck,   vom   Spl'icherd1mpf-   druck, von der Temperatur des Gebrauches, Frischdampfes oder Speicherdampfes oder von der Kraftlieferung einer Kraftmaschine abhängig gemacht werden. 



   Das im vorstehenden an einem Beispiel für die Aufspeicherung von Dämpfen erläuterte Wesen der Erfindung kann auch in sinngleicher Weise für die Aufspeicherung von Gasen (z. B. Ammoniak) angewendet werden. In diesem Falle muss natürlich als   Speicherflüssigkeit   eine solche angewendet werden, die ein entsprechendes Absorptionsvermögen für das betreffende Gas besitzt.   Schliesslich   ist nach gleichen Grundsätzen die Speicherung von Gasdampfgemischen, etwa der Abgase von   Verbrennungs-   kraftmaschinen, möglich. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Dampf-oder Gaswärmespeicheranlage, dadurch   gekennzeichnet, dass der aufzuspeichernde Dampf oder das   aufzuspsichernde Gs   bzw. Dampfgasgemisch, nachdem es in einer Maschine eine Zustands-   änderung   durchgemacht hat, zwecks Aufspeicherung in ein Mittel geleitet wird, welches einen tieferen oder den gleichen Druck wie der Austrittsdruck der Maschine besitzt, und dass bei der Entladung des Speichers der entnommene Dampf, das Gas oder Dampfgasgemisch wieder auf den Austrittsdruck der Maschine gebracht wird.

Claims (1)

  1. 2. Dampf- oder Gaswärmespeicheranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Energie zur Hebung des Druckes des entnommenen Dampfes auf den Austrittsdruck der Maschine entnommen wird.
    3. Dampf- oder Gaswärmespeicheranlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einleitung und Unterbrechung des Vorganges, der dazu dient, den aus dem Speicher entnommenen Dampf, das Gas oder Dampfgasgemisch auf den Austrittsdruck der Kraftmaschine zu bringen, selbsttätig in Abhängigkeit vom Druck oder der Temperatur im Verbrauchsnetz oder in Abhängigkeit von dem Belastungszustand der Kraftmaschine geschieht.
AT109955D 1926-01-08 1926-01-08 Dmpf- oder Gaswärmespeicheranlage. AT109955B (de)

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