AT10981B - Flaschenverschluß gegen Wiederfüllen für Siphonflaschen. - Google Patents
Flaschenverschluß gegen Wiederfüllen für Siphonflaschen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Österreichische EMI1.1 EMI1.2 EMI1.3 die obere Rohrmündung abschliesst, verhindert wird. Auf beiliegender Zeichnung ist eine Flasche nach vorliegender Erfindung dargestellt und zwar zeigt : Fig. l einen lotrechten Schnitt derselben mit Stellung der Verschlussteile beim Füllen der Flasche, Fig. 2 einen lotrechten Schnitt durch den Flaschenhals mit ge- schlossenem Rohrventil und Normalstellung der übrigen Verschlussteile und Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht des Flaschenhalseinsatzes. EMI1.4 Die obere Rohrmündung ist durch ein geeignetes Ventil, vorliegend ein Klappenventil 6. verschliessbar. Zum Offenhalten des Ventiles 6 dient ein unter die Ventilklappe gelegter EMI1.5 ist ein Stöpsel, welcher über den oberen Rand des Flaschenhalses greift und eine untere Verlängerung 9 trägt, die in den Flaschenhals bis an den StÖpsel 4 hineinragt. Der Stöpsel 8 besitzt einen lotrechten Kanal 11, in welchen der wagrechte Seitenkanal 12 EMI1.6 Enden beim Einführen des Stöpsels in den Flaschenhals zusammengedrückt werden und sobald sie die Schulter 13 passiert haben, nach aussen vorspringen und so ein Zurückziehen des Stöpsels unmöglich machen 15 bezeiehnet deu Flaschenhalseinsatz, welcher behufs Ein- und Austrittes- der Flüssigkeit mit Rinnen 16 versehen ist und mittelst der durch die Bohrung 17 hindurchgesteckten Verschlussfeder 14 in seiner Lage erhalten wird. Das obere Ende des Einsatzes ist ausgehöhlt und in dieser Aushöhlung sitzt eine Feder 1, 1), welche das Ventil 20 in der Kammer zugegen den Spiegel des lotrechten Kanales 11 presst. Der Durchmesser des Ventiles ist geringer wie der der Kammer 21, so dass Raum für den Durchgang der Flüssigkeit bleibt. ist der Druckstift, mit dessen Hilfe das EMI1.7 dessen Inhalt die Füllung der Flasche 1 erfolgen soll. Die Flüssigkeit selbst wird unter Druck durch don Kanal 11 in die Flasche eingeführt. Die durch den Kanal tretende <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 kann, im Flaschenhalse zusammengepresst. Nachdem die Flasche gefüllt ist und die Verbindung mit dem Gefäss, aus welchem die Füllung erfolgte, aufgehoben wurde, tritt das Ventil 20 augenblicklich auf seinen Sitz zurück, wodurch ein Austreten der Flüssigkeit verhindert wird. Wünscht man die Flasche zu entleeren, so setzt man den Stift 22 und das Aus- flussrohr 23 in den Stöpsel 8 ein und entfernt das Ventil 20 durch Druck auf den Stift 22 von seinem Sitze, worauf die zusammengepresste Luft in der Flasche die Flüssigkeit durch das Rohr 5 aufwärts drückt, das Ventil 6 von seinem Sitz entfernt und den EMI2.2 die gewünschte Menge aus der Flasche entleert ist, hebt man den Druck auf den Stift 22 auf, wodurch das Ventil 20 auf seinen Sitz zurückkehren kann und alle andere Teile, die in Fig. 2 angedeutete Lage einnehmen. In dieser Lage kann die Flasche 1 nicht von neuem gefüllt werden, weil der Stift 7 beim Ausgiessen der Flüssigkeit befreit wurde und jetzt nicht mehr das Ventil 6 öffnet, so dass eine frisch eingeführte Flüssigkeit nur dazu dienen würde, das Ventil 6 desto fester gegen die obere Rohrmündung zu drücken, da jeder Versuch, das Ventil von aussen mit irgend einem Werkzeug oder Draht zu heben, durch den Einsatz 15 vereitelt wird.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Flaschenverschluss gegen Wiederfüllen für Siphonflaschen, bei welchen der Ausfluss von Flüssigkeit durch Wirkung der beim Füllen im Gefässe zusammengepressten Luft erfolgt, gekennzeichnet durch einen die Flaschenhalsmündung verschliessenden mit der Flasche unlöslich verbundenen, hohlen Stöpsel (8), dessen Ausflusskanal (11) durch ein mittels Drückstiftes (2, 2 zu betätigendes, bekanntes Ventil (20) verschlossen wird, sowie durch einen zweiten, unter dem Stöpsel (8) im Flaschenhals angeordneten Stöpsel (4) mit hindurchgehendem, bis nahe an dem Flaschenboden reichendem Rohr (5), dessen obere Mündung durch ein nach oben sich öffnendes Ventil (6) verschliessbar ist,welch letzteres vor und während des Füllens der Flasche durch einen Stift (7) von geringerem spezifischen Gewichte als die Flüssigkeit geöffnet gehalten wird, während der Stift (7) beim ersten Ausgiessen von Flüssigkeit unter dem Ventil (6) entfernt wird, so dass letzteres die Rohrmündung abschliesst, wodurch ein Nachfüllen von Flüssigkeit durch das Rohr (5) ver- hindert wird, umsomehr als ein oberhalb des Ventiles (6) im Hohlraum des Stöpsels (8) angeordneter und behufs Durchganges der Flüssigkeit am Umfange mit Längsnuten (16) versehener Einsatz (lf) jedes unbefugte Öffnen des Ventiles von aussen vereitelt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT10981T | 1901-05-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT10981B true AT10981B (de) | 1903-03-10 |
Family
ID=3506531
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT10981D AT10981B (de) | 1901-05-25 | 1901-05-25 | Flaschenverschluß gegen Wiederfüllen für Siphonflaschen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT10981B (de) |
-
1901
- 1901-05-25 AT AT10981D patent/AT10981B/de active
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