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HaItereiusetzmascl1ine fiir die Traggestelle elektrischer dHihIampen.
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des Traggestelles um den axial eingelegten Wendelleuchtkörper herum zu einer denselben einschliessenden Öse gebogen, so dass der Wendelleuchtkörper gleichzeitig mit der durch die Wickelköpfe selbsttätig bewirkten Ösenbildung gehaltert wird. Bei dieser durch die neue Ausbildung der Wickelköpfe bedingten Arbeitsweise ist es nur erforderlich, gestreckte Halterdrähte in die Glaslinse der Mittelstütze des Traggestelles einzuschmelzen. Es entfällt also jegliehe Vorformung der Halterdrahtenden.
Da der Wendelleuchtkörper jetzt mit Abschluss der Ösenbildung endgültig gehaltert ist, so kann die Öse nunmehr in so geringer Steigung gewickelt werden. dass ihr Anfangsteil und Endteil der Windung ohne Bildung eines Spaltes neben- einanderliegen. Bei der bisher mist üblichen Aufbringung des Wendelleuchtkörpers von Hand war man genötigt, die Öse mit grosser Steigung zu wickeln, damit man in dem zwischen Anfangsteil und Endteil der Öse entstehenden Spalt den Wendelleuchtkörper von der Seite her einschieben konnte.
Dieser an den bisher üblichen Osen notwendige Windungsspalt gab jedoch oft zu einem unerwünschten Herausfallen des Leuchtkörpers aus der Öse sowie auch dazu Anlass, dass die zwischen Anfangsteil und Endteil der Halterungsöse liegenden Windungen des Wendelleuchtkörpers beim Betriebe der Glühlampe kurz geschlossen wurden. Dies hatte aber dann eine zu grosse Belastung der übrigen Wendelleuchtköperteile zur Folge, was sich in einer vorzeitigen Zerstörung desselben äusserte.
Die nene Haltereinsetzmaschine ermöglicht nicht nur eine durch die Ösenform bedinigte sichere Festlegung des Wendelleuchtkörpers. sondern gestattet es auch. den gesamten Herstellungsvorgang des Leuchtkörpertraggestelles beträchtlich abzukürzen, da keine besonderen Arbeitsschritte erforderlich sind und das Traggestell beim Verlassen der Maschine vollkommen
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Lage gebogenen und auf Länge gesclmittenen Stromzuführungsdrähten des Traggestelles befestigt.
Das durch senkrechtes Abwärtsgehen des Traggestelles vonstatten gehende Überführen des an
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die Wickelköpfe hinweggreifen, erleichtert, werden. Nach vollzogener Einschliessung des Wendel- leuehtkörpers in den Hal1. erungsösen des Traggestelles kann der Leuchtkörper gegebenenfalls zur endgültigen Fertigstellung noch mit einem die Schwärzung der Lampe verhindernden bzw.
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in eine Zickzackform gebogen werden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer gemäss der Erfindung ausgebildeten
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Oberansicht eine der Anwendung findenden Schablonen zur genauen Befestigung der Wendelleuchtkörper an den Stromzuführungsdrähten. Die Fig. 8 und 9 zeigen die gleiche Schablone- l) ei anderer Stellung der Teile. Die Fig. 10 zeigt die an der Schablone angebrachten Klemm- hebel im Aufriss. Die Fig. 11 zeigt die Ösenbiegeeiurichtung im Aufriss. Die Fig. 12. 13 und 14 zeigen im Aufriss, wagerechten Schnitt und in Seitenansicht einen Wickelkopf der Ösenbiege-
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zusammenwirkenden Organe im grösseren Massstabe. Die Fig. 16 zeigt die mit der neuen Ösenbiegeeinrichtung erzeugte Öse eines Halterdrahtes in Seiten-und Oberansicht.
Die Fig. 17 zeigt im Vergleich die bisher bei Aufhängung des Leuchtkörpers von Hand erforderliche Ausbildungder Öse. Die Fig. 18 zeigt im Aufriss die auf den Lagertisch der Ösenbiegeeinrichtung einwirkenden Organe. Die Fig. 19 und 20 zeigen im Aufriss und Grundriss die Einrichtung zurBiegung des am Traggestell befestigten Leuchtkörpers in Zickzackform.
Die dargestellte karussellartig ausgebildete Haltereinsetzmaschine besitzt sechszehn Arbeitsstellungen. die mit A bis q (Fig. 1) bezeichnet sind. Die Maschine besteht im wesentlichen aus einem festen Tisch 1. einer Mittelsäule. 2. in welcher eine durch ein nicht dargestelltes Maltesergetriebe ruckweise gedrehte Achse 3 (Fig. 2) gelagert is !. und einer an letzterer befestigten und demgemäss mit dieser ruckweise umlaufenden TischplattE'4, die eine der Anzahl der Arbeitsstellungen entsprechende Anzahl von auf- und abbeweglichen Halteköpfen 5 zum Befestigen der Traggestelle anfweist. Letztere bestehen in bekannter Weise aus einem
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Arbeitsplatz X befindlichen Bedienungsperson von Hand, u. zw.
mit nach unten gerichteter Mittelstütze, in den jeweils in die Arbeitsstellung A einlaufenden Haltekopf 5 eingesetzt. Dieses Einsetzen kann aber auch selbsttätig erfolgen, etwa mittels Greifer, die den Weg zwischen der Haltereinsetzmaschine und einem zwischen ihr und der Füsschenquetschmaschine befindlichenTemperofen überbrücken und somit die Traggestelle vom Temperofen aus in die Haltereinsetz- maschine hineinbewegen.
In der Arbeitsstellung B werden die Stromzuführungsdrähte ; 9 in eine für das Befestigen
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Lagerplatte 10' vorgesehenes Widerlager 16 besitzt eine der Nasenform des Schiebers 14 entsprechende Abschrägung. An Bolzen 17 der ortsfesten Lagerplatte 10'sind ferner zwei.
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- Schlitze 20 des oberen Schiebers 14 ein.
Beim Einlaufen des im Haltekopf S eingesetzten Traggestelles in die Arbeitsstellung B erfolgt ein Senken des Haltekopfes, u. zw. so weit, dass die Mittelstütze 8 und die abwärts hängenden Stromzuführungsdrähte 9 in den Raum zwischen dem Widerlager 16 und den
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bewegung einer Scimbstange und damit eine Linksdrehung eines an dieser angeschlossenen Winkelhebels 22. Letzterer veranlasst durch seine Drehung eine Vorbelegung des Schiebers 11 und durch Wirbung der Feder aauch gleichzeitig eine'Vorbewegung des oberen Sehiebers 14.
Durch die Vorbewegung des letztgenannten Schiebers 14 werden die Stromzuführungsdrähte 9 erfasst und durch Andrücken an des Widerlager 16 schräge abgebogen und in die für das später erfolgende Befestigen des Wendelleuchtkorpers geeignete Lage gebracht. Der gleichzeitig mit vorgegangen Schieber 11 wird nach Stillsetzen des oberen Schiebers 14 unter Zusammendrücken der Feder 15 noch etwas weiter vorbewegt, his er die von der zurückspringenden Kante 23 des Widerlagers 16 vortretenden Enden der Stromzufilhrungsdrähte 9 abgeschnitten und somit beide Stromzuführungsdrähte auf genau gleiche Lange gebracht hat. Sobald der Druck auf die Schubstange 21 aufhört. wird durch Wirkung der Federn 18 vorerst der untere Schieber 11 unter Entspannung der Feder 15 allein zurückgezogen.
Im Augenblick, wo die Leisten 19 des Schiebers 11 am rechten Ende der Schlitze 20 des oberen Schiebers 14 anlangen, wird auch dieser durch Wirkung der Federn 18 mit zurückgezogen, bis beide Schieber 11, 14 wieder in die Anfangslage angelangt sind. Der das Traggestell tragende Haltekopf wird darauf wieder angehoben und sodann in die nächste Arbeitsstellung bewegt.
In den Arbeitsstellungen C und D sind Vorwärm-und Sehmelzbrenner 24, 25 ange-
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und zur Aufnahme der noch anzftbringenden Halterdrähte vorbereiten.
In der Stellung E findet in an sich bekannter Weise das Einsetzen bzw. Einschmelzen der Halterdrähte statt. Die hiefür dienende Vorrichtung besteht aus einem Tisch 26 (Fig. 5) mit einer der Anzahl der einzuschmelzenden Halter entsprechenden Anzahl von Drahtvorrats- rollen 27, von denen jeweils bei Einlaufen eines Haltekopfes das zur Herstellung der Halter- drähte dienende Drahtmaterial gegen einen mittleren Amboss 28 vorbewegt und nach Ein- schmelzung in die Glaslinse der Mittelstütze 8 mittels Messer 29 genau passreclit abgeschnitten wird.
Beim Senken des in diese Arbeitsstclung gelangenden Haltekopfes 5 trifft der an der Mittelstütze 8 hängende Glastropfen gegen den Amboss 28 und wird durch diesen zu einer
Linse 30 (Fig. 10 und 11) umgebildet, die die einwärts gerichteten Enden der radial stehenden, noch nicht von den Vorratsrollen abgeschnittenen Halterdrähte 31 in sich aufnimmt. Durch eine in der Stellung E vorgesehene Luftdüse 32 wird kurz nach erfolgter Senkung des Halte- kopfes der umgeformte Glastropfen gekühlt, um die eingeschmolzenen und darauf mittels der
Messer 29 abgeschnittenen Haltedrähte 31 sicher in Stellung zu halten.
Die Arbeitsstellungen F, G dienen zum weiteren Abkühlen der Glaslinse 30 und werden deswegen von den Traggestellen ohne Bearbeitung durchschritten.
In der folgenden Arbeitsstellung H werden die an den Traggestellen anzubringenden Wendelleuchtkörper durch eine am Arbeitsplatze Y belindliche Bedienungsperson auf Schaltionen aufgelegt. Im vorliegenden Falle sind sieben Schablonen 33 auf einer Drehscheibe 34 (Fig. 1 und 6 bis 10) gleichmässig am Umfange verteilt angeordnet. Jede Schablone besitzt zwei um die Bolzen 35 drehbare, zangenartig gegeneinander bewegliche Haltebacken 36, die unter der Einwirkung einer sie auf Schliessung beeinflussenden Feder 37 stehen. Axial zu den Schablonen 33 sind an Stiften 38 der Drehscheibe 34 Schieber 39 geführt, die durch an der Drehscheibennabe 40 befestigte Federn 41 für gewöhnlich einwärts zur Mitte der Drehscheiben gezogen werden.
Zwischen den freien Enden der Haltebacken 36 ist auf jeder Schablone 33 ein Block-42 vorgesehen, der der vorderen Druckfläche 43 des Schiebers 39 als Anschlag und Widerlager dient. Auf der Oberseite jedes Schiebers 39 sind zwei vorspringende Nasen 44 angeordnet, die zusammen mit dem Widerlager 42 die Auflegung des Wendelleuchtkörpers 45 erleichtern.
An der einwärts gelegenen Stirnfläche jeder Schablone, u. zw. zwischen den Haltebacken 36 und dem zugeordneten Schieber 39. sind zwei Klemmbacken 46 drehbar gelagert, die für gewöhnlich die in Fig. 10 gezeigte Offenstellung einnehmen. Unter diesen Klemmbacken befindet sich ein von der Hauptantriebswelle 47 der Maschine mittels Hubdaumens 48 gesteuerter und unter Einwirkung von Federn 49 stehender Stösser 50. der bei seiner Aufwärtsbewegung die Klemmbacken 46'zur Schliessung bringt.
Die die Schablone 33 tragende. vom Maschinenantrieb synchron zur Tischplatte 4 in ruckweise Drehung versetzte Drehscheibe 34 ist auf einem Teil ihres Umfanges von einer Schiene 51 umgeben, welche die ineinandergreifenden Haltebacken 36 der an dieser Schiene hinweggehenden Schablonen zufolge Einwirkung auf einen vortretenden Backenschenkel 52 in die Offenstellung bewegt.
Die am Arbeitsplatz Y befindliche Bedienungsperson legt auf eine der beiden von ihr befindlichen Schablonen 33. deren Haltebacken durch Wirkung der Schiene 5 geöffnet sind
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bei Drehung der Schablonenscheibe 34 der Backenschenkel 52 der mit einem Wendellencht- körper 45 versehenen Schabelene 33 von der Schiene 51 abgleitet, schliessen sich die Zangen- hacken 36 durch. Wirkung ihrer Federn 37, wobei sie. die beiden Enden des LenchlKrpers 45- an die Seitenflächen des Widerlagers 42 herandrängen, jedoch nicht daran festklemmen.
Durch weitere Drehung der Schablonenscheibe 34 gelangt die mit aufgelegtem Leuchtkörper und geschlossenen Haltebacken 36 versehene Schablone 33 unter den in dieser Arheitsstellung-
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Traggestelles statt, wobei die Enden der abwärts ragenden Stromzuführungsdrähte 9 desselben zu beiden Seiten des Widerlagers 42 und der von letzterem etwas vortretenden Leuchtkörper- enden gelangen. Sofort nach dem Senken des Traggestelles wird durch einen auf der Haupt-
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verstellt, der auf einen abwärts gerichteten Schenkel 55 des Schiebers 3N derart einwirkt. dass letzterer entgegen der Wirkung seiner Feder 41 radial nach aussen verstellt wird. Seine vordere Druckfläche 43 schiebt dabei die von dem Widerlager 42 etwas vortretenden.
Enden. des Leuchtkorpers 45 und auch die unteren Enden der Stromzuführungsdrähte 9 (Fig. 6) ein wenig zurück, bis die Druckfäche 43 des Schiebers 39 an der Innenfläche des Widerlagers 4 anliegt. Die Enden des Leuchtkörpers 45 und auch der Stromzuführungsdrähte. 9 liegen alsdann bündig mit den aufeinanderliegenden Flächen des Widerlagers 42 und des Schiebers 39. Die Enden des Wendelleuchtkörpers 45 haben nunmeinr eine ganz bestimmte Lage auf der Schablone und zu den Stromzuführungsdräten, so dass mit Sicherheit ihre Befestigung an den Stromzuführungsdrähten 9 erfolgen kann.
Es findet nunmehr ein Anheben des Stössers 5) und damit ein Schliessen der Klemmbacken 46 statt, wodurch deren Zungenteile 5C sich
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körperenden an dem als Amboss wirkenden Widerlager 42 zusammenquetschen. Obwohl schou durch diese Quetschung meist ein genügender Halt zwischen den Stromzuführungsdrähten und den Leuchtkörperenden hergestellt ist. kann gegebenenfalls zur grösseren Sicherheit sogar noch durch Anlegung eines bei der Klemmbackenbetätigung zur Schliessung kommenden elektrischen
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drähten festgeklemmte Leuchtkörper bequem ans der Schablone nach oben herausgezogen werden kann ; er hängt nach eingetretenem Heben des Traggestelles von diesem schlaufenartig herab.
Die Weiterdrehung des Tisches 34 veranlasst dann wieder ein Offnen der Haltebacken 36 infolge Auflaufens des Backenschenkels 52 an der Schiene 51.
Die Stellungen J, K der Maschine sind aus Platerücksichten Leerstellungen.
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Achse 61 jedes Wickelkopfes ist der Läuge nach durchhohrt und einseitig aufgeschlitzt.
In diese Schlitze der Wickelkopfachsen 61 mündet in der Ruhestellung des Wickelkopfes ein in diesem vorgesehener radialer Längsschlitz (j3. Jeder Wickelkopf besitzt ferner eine Aussenverzahnung 64, in welche ein Zahnsegment 65 eingreift. Jedes einem Wickelkopf zugeordneteZahnsegment ist gleich letzterem am Arm 59, u. zw. drehbar, um einen Bolzen 66 gelagert.
Ein abwärts ragender Arm 67 des Zahnsegmentes 65 greift mit einem Schlitz 68 über einen Stift 69 eines am Bock 58 drehbar gelagerten zweiarmigen Hebels 70, dessen äusseres Ende. unter der Wirkung einer am Bock 58 befestigten Feder 71 steht. Durch Wirkung von Feder'71 und Hebel 70 wird das Zahnsegment 65 und damit der Wiekelkopf 60 für gewöhnlich in
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radial geführten Schieber 74 befestigt ist. Der Schieber 74 steht durch einen Lenker 75 mit einem an der Lagerplatte 57 befestigten Winkelhehel 76 in Verbindung, dessen freier Schenkel mittels einer Stellschraube 77 auf einer vom Maschinenantrieb aus auf-und abbeweglichen Steuerungsplatte 78 ruht.
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Blattfeder 81 einwirkt..
Das vordere freie Ende dieser Blattfeder 81 befindet sich für gewöhnlich in einem kleinen Abstand vom zugehörigen Wickelkopf 60. Wird der Schieber 74 nach aussen
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frei, die alsdnn der Wirkung ihrer Eigenfederung folgend in die Fig. 15 gezeichnete punktierte Lage übergeht. Hiebei drückt sie mit ihrem freien Ende den durch Senkung des Traggestelles auf das vortreteude verjüngte Eude 82 der Wickelkopfachse ruhenden Halterdraht 31 gegen den Wickelkopf und in eine au dessen Stimfläche vorgeschene zahuartige Unterschneidung 8 hinein, wie in Fig. 12 bis 14 gezeigt. Der Halterdraht 31 wird als durch
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körpers 45.
Oberhalb und seitlich der Hilfshalter 84, 87 befindet sich eine wagrechte ange- ordnete Druckluftdüse 92, die den abwärts gehenden Wendellenchtkörper 45 in wagrechte Lage bringt und damit das AuftreHen desselben auf die HDfshalter erleichtert.
Beim Einlaufen des Traggestelles in die Abwärtsstellung L nehmen alle Teile der Ösenbiegeeinrichtung die in den Fig. 11 bis 15 dargestellten Lagen ein. Beim Senken des Traggestelles wird vorerst der von den Stromzufïihrungsdrähten 9 desselben schlaufehartig abwärts hängende Leuchtkörper 45 durch den Luftstrahl der Druckluftdüse 92, wie dargestellt, in die wagrechte Lage gebracht. Der Leuchtkorper gleitet beim Senken des Traggestelles über die einwärts gestellten Spitzen der Hilfshalterarme 84 hinweg, his er auf die Nasen 90 derselben
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Abwärtsgehen der Stange 85 und der Hilfshalter 84,87 statt. Bei dieser Abwärtsbewegung der Hilfshalter gleiten deren untere Arme über den stenerkonns 89 hinweg und werden durch die Wirkung der Federn gegeneinander gezogen.
Dies hat ein Auseinanderpressen
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einer annähernd kreisförmigen Gestalt zur Folge, wobei sich dieser in die Einkerbungen 91 der Halterarme 84 einlegt. Bei weiter fortgesetzter Abwärtsbewegung von Traggestell und Hilfshalter gelangt der WendC'llel1chtkörper 45 in die Schlitze 68 der ringsum stehenden Wickclköpfe 60.
Die Abwärtsbewegung von Traggestell und Hilfshalter-Ist so geregelt, dass dieselbe in dem Augenblick beendet ist. wo der Wendelleuchtkörper in der Durchbohrung der festen Wickelkopfachsen 61 ruht. Gleichzeitig haben sich mit Beendigung der Traggestellsenkung die radial vortretenden Halterdrähte 31 auf die von den Wickelköpfen vortretenden Enden 82 der Achsen 6J'aufgelegt. Nunmehr setzt die radiale Auswärtsbewegung sämtlicher Schlitten 74 ein.
Sofort beim Einsetzen dieser Bewegung werden durch Hinwegwandem der Keile 79 alle Blattfedern 81 freigegeben, so dass sie mit ihren freien Enden vorschnellen und die Enden der auf den verjüngten Achsteilen 82 ruhenden Halterdrähte 31 in die zahnartigen Unterschneidungen 83 der Wickelköpfe hineinpressen und damit an diesen festlegen. Beim weiteren Auswärtsgang jedes Schlittens 74 gelangt das rechte Ende des im Lenker 78 vorgesehenen Schlitzes 75 an den Stift 69 zur Anlage, so dass alsdann auch dieser bei weiter fortgesetzter Schlittenbewegung mitgenommen wird. Die Mitnabme des Stiftes 6'9 aber hat, wie
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vollständige Drehung des Wickelkopfes 60 zur Folge.
Letzterer nimmt bei seiner vollständigen Umdrehung den in seine Unterschneidung 83 hineingepressten Halterdraht 31 mit und dreht das freie Ende des letzteren um den Achsteil 82 zu einer ösenarligen Schlaufe 93. deren Anfangs-und Endteil, wie Fig. 16 zeigt, dicht, aneinanderliegen. Es entsteht also nicht, vie bei den bisher üblichen, für eine Handbefestigung des Wendelleuchtkörpers eingerichteten Ösen ein Spalt 94 (Fig. 17) zwischen Anfangs-und Endteil der Öse 93. Der Wendelleucht- körper 45 ist bei der neuen in Fig. 1 (j gezeichneten Ausbildung der Öse naturgemäss viel sicherer umschlossen und damit sicherer gehalten.
Sofort nach Beendigung der Wickelkopfumdrehung linde ! ein Senken der Steuerung- platte 78 und durch Wirkung der Rückzugfedern 71 und 95 wieder ein Einwärtsgelten der Schlitten 74 statt. Bei dieser Bewegung der Schlitten werden die Zahnsegmente ssa und damit
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auch die Wickelköpfe 60 zurückgedrcht. Die zahnartigen Unterschneidungen 83 der Wickelköpfe gleiten dabei mit ihrer Schrägfläche unter den gebildeten Ösen 93 der Halterdrähte.'31 hinweg und drängen die, Ösen und auch die freien Enden der anpressenden Blattfedern 81 auf die senkrecht stehenden Stirnflächenteile der Wickelköpfe. so dass sie alsdann nur an den
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Ende seines Langloches 72 am Stift 69 des durch einen Anschlag 96 in seiner Lage gesicherten Hebels 70 ruht.
Während dieser kurzen Alleinbewegung von Schlitten 74 und. Lenker 7. 3 tritt der zugehörige Keil 79 unter den Stift 80 der Blattfeder 81 und hebt diese vom Wiekelkopf 60 ab. so dass alsdann nur noch die Öse an der Stirnfläche des Wickelkopfes ssO anliegt.
Ein Ausheben des nunmehr mit Ösen versehenen Traggestelles nach oben ist jedoch noch nicht möglich, da die Ösen 93 nicht nur den Wendelleuchtkörper 45, sondern auch die vortretenden verjüngten Achsen. den 82 der Wickelkopfe umschliessen. Es erfolgt daher nunmehr noch eine geringfügige Verdrehung der die gesamte Üsenbiegeeinrichtung tragenden Tischplatte 57 in Richtung des in Fig. 1 gezeichneten Pfeiles. u. zw. nu@ um einen kleinen Winkelbetrag, der zum Heraustreten der Achsenden 82 aus den gebildeten Ösen 93 ausreicht.
Zu diesem Zwecke sind am Umfange der Tischplatte 57 zwei Anschlagnasen 97 (Fig. 18) vorgesehen, zwischen die der Kugelkopf 98 eines. an einem ortsfesten Bolzen 99 drehbar gelagerten Schwinghebels 100 greift. Dieser Schwinghebel steht unter der Wirkung einer Feder 101 und liegt mit einer Rolle 10. 3 an einer vom Masehinenantrieb ständig gedrehten und bei jedem Stillstand der Maschine einmal zur Wirkung kommenden Daumenscheihe 103
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bzw. liegenden Wendelleuchtkorpers 45 aus den Schlitzen 63 der. Wickelköpfe.
Gleichzeitig mit der Hebung des Traggestelles 6, 7, 8. 9 findet auch ein Heben der die Hilfshalter 84. 87
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befestigten Bock 104 und einem um den Bolzen 105 desselben drehbaren Hebel 106. Das einwärts gerichtete Ende dieses Hebels steht unter der Einwirkung eines mittels einer Zugstange 107 zwangläufig gesteuerten Druckers 108. Das auswärts gerichtete Ende des Hebels 106
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der Wendelleuchtkörper 45 auf die Zinken 110 der Gabel 109 aufsetzt oder dicht über diesen zu stehen kommt. Die Zinken 110 sind so angeordnet, dass sie in Richtung mit drei Halterdrähten 31 des Traggestelles stehen und jeweils zwischen sich je einen Halterdraht freilassen.
Sofort nach dem Aufsetzen des Wendelleuchtkorpers 45 tritt durch Einwirkung des Drückers 108 ein Aufwärtsschwenken der Gabel 109 ein. das zur Folge hat, dass die auf den Zinken 110 ruhenden bzw. über diesen stehenden Halterdrähte 31 schräg aufwärts
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der Haltekopf mit dem geformten Leuchtkörper wieder hochgeht, kehrt die Gabel 109 bei dem dann einsetzenden Hochgehen des Drückers 108 infolge Eigengewichtswirkung und auch einer Feder 106'wieder in ihre punktiert gezeichnete Anfangslage zurück.
In der folgenden Arbeitsstellung O befindet sich eine Einrichtung zum Aufbringen eines (lie. Srhwärzllng der Lampe verhindernden und das Vakuum desselben verbessernden Überzug- stoffes auf den gehalterten Leuchtkörper. Hiefür ist im dargestellten Beispiel ein Behälter 111 f. Fig. 1 und 2) zur Aufnahme. einer geeigneten Überzugsstoffsuspension, beispielsweise einer
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eingetaucht und durch Heben des Haltekopfes 6 aus dieser herausgehoben.
In der dann folgenden Arbeitsstellung P werden durch Luftdüsen 112 überflüssige Tropfen der Überzugsstoffsuspension abgeblasen und der Leuchtkörper bzw. der auf diesem befindlicheÜberzugsstoffgleichzeitiggetrocknet.
Die Arbeitsstellung Q dient endlich zur Herausnahme der jeweils fertiggestellten Traggestelle. Gegebenenfalls kann an dieser Arbeitsstellung ein geeignet ausgebildeter Greifer'zur
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gestellte Einschmelzmaschine vorgesehen sein.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Haltereinsetzmaschine für die Traggestelle elektrischer Glühlampen mit einer Einrichtung zum selbsttätigen Festlegen des Wendelleuchtkörpers am Traggestell, gekennzeichnet durch
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leuchtkörpers (a) aufweisen, so dass bei Betätigung der Wickelköpfe (60) die an diese seitlich angelegten Halterdrahtenden des Traggestelles (G. 7. 8,9) um den axial eingelegten Wendelleuchtkörper zu umschliessenden Ösen gebogen werden.