AT109064B - Auspuffrohrsammelleitung für Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Auspuffrohrsammelleitung für Brennkraftmaschinen.

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AT109064B
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Friedrich August Boysen
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Auspuffrohrsammelleitung für Brennkraftmaschinen. 



   Es ist bekannt, die Abgase von Brennkraftmaschinen durch Auspuffrohrsammelleitungen unmittelbar ins Freie zu führen oder sie zur Erzielung einer besseren Schalldämpfung durch einen Auspufftopf zu leiten. Die bekannten Auspufftöpfe waren stets durch ein längeres Auspuffrohr mit dem Auslasskanal der Maschine verbunden. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, zwischen den Auspufftopf und die Auspuffrohrleitung noch eine besondere Vorrichtung zur Entspannung der Gase einzuschalten, in welche die Gase tangential eintraten. Derartige bekannte Entspannungsvorrichtungen enthielten Einsätze, die den freien Austritt der Abgase aus dieser Vorrichtung hinderten.

   Es ist weiters bekannt, die Abgase nach ihrer Zusammenführung aus den einzelnen Zylindern, mithin gesammelt, tangential in einen runden Hohlraum treten zu lassen. der als schalldämpfender Auspufftopf dient ; bei dieser Anordnung haben sich demnach die Gase schon vor dem Eintritt in den Hohlraum in irgendeiner rohr- 
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 des Hohlraumes je eine nahezu plötzliche Verengung für den Anschluss von nach der Atmosphäre führenden Rohren. Sämtliche bekannte Einrichtungen vermochte nicht, das knallartige   Entladungsgeräusch,   das von den   Explosionsstössen   der einzelnen Zylinderladungen herrührt, wirksam zu unterdrücken. 



   Die im folgenden beschriebene Erfindung gestattet, dass die aus den Zylindern der Brennkraftmaschine austretenden Abgase sofort entspannt, in Drehung versetzt und in einen fortgesetzt fliessenden Abgasstrom ohne   knallartige Entladungsgeräusche   versetzt werden. Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass die Abgase ohne vorherige Zusammenführung unmittelbar nach ihrem Austritt aus den Auslasskanälen der einzelnen   Maschinenzylinder   in einen zylindrischen oder schwach kegelförmigen Hohlraum treten, dessen Querschnitt um ein Vielfaches grösser ist als jener der Auslasskanäle und der sich in Form eines angenähert kegelförmigen Hohlraumes bis auf den Durchmesser eines normalen Auspuffrohres allmählich verjüngt.

   Durch diese Gasführung und Gestaltung der Auspuffrohrsammelleitung wird der Abgasstrom, der sieh früher stossartig und die einzelnen Explosionsperioden deutlich vernehmbar zeigend bewegte, zu einem in sich arbeitenden, sich ausdehnenden, fortgesetzt fliessenden Gasstrom mit absaugender Wirkung umgeformt, und die   knallartigen     Entladungsgeräusche   sowie die Geräusche der   Gasdruckstösse   werden unterdrückt, da der Abgasstrom in einen ruhig fliessenden, mit   gleicher Lautstärke sich   fortbewegenden Abgasstrom verwandelt wird. 



   Die bekannten Auspufftöpfe vermochte allein eine derartig vollkommene Unterdrückung der   Geräusche nicht   zu erzielen, da sie zwar das Geräusch der Abgase verminderten, nicht aber die knallartigen, von den Explosionen herrührenden Geräusche unterdrücken. Die durch die bekannten Auspufftöpfe erzielte   Schalldämpfung   konnte nur auf Kosten der Maschinenleistung erzielt werden, wogegen bei Verwendung der Vorrichtung nach vorliegender Erfindung eine vollkommene   Schalldämpfung   bei Erhaltung der Maschinenleistung erreicht wird. 
 EMI1.2 
 dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt eine Gesamtanordnung, bei welcher die die Erfindung bildende Vorrichtung 1 zwischen der Kraftmaschine 2 und einen bekannten Auspufftopf 3 eines Fahrzeuges 4 eingeschaltet ist. 



   Die Fig. 2 und 3 zeigen zwei um 90"versetzte Schnitte der Auspuffrohrsammelleitung nach der 
 EMI1.3 
 

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 EMI2.1 
 jüngen. Die Drehung des Abgasstromes im Inneren der Vorrichtung ist durch die Linie 11 angedeutet. 



  Indem die zunächst an den Wandungen des Hohlraumes 7 und dann an den Wandungen des Hohlraumes 9, 10 sich drehenden, entspannten Abgase durch die nach der Auslauföffnung 8 hin erfolgende Verjüngung des Rohres eine Beschleunigung erfahren, werden die in der Zone des schraffierten Pfeiles   M   liegenden Abgase abgesaugt, wodurch ein   drosselungsfreies   Austreten der Abgase aus dem Verdichtungsraum des Zylinders   gewährleistet ist.   



   Fig. 4 zeigt eine der Fig. 3 entsprechende   Ausführung   mit zwei Auspufföffnungen 8. 
 EMI2.2 
 öffnung 6 umfassenden zylindrischen oder schwach   kegelförmigen   Hohlraum 13,   dessen Querschnitt   wieder um ein Vielfaches grösser als jener der Eintrittsöffnungen 6 ist. Der Hohlraum 13 verjüngt sich dann in Form eines annähernd kegelförmigen Hohlraumes 9, 10 allmählich auf den Durchmesser des normalen Auspuffrohres 8.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Auspuffrohrsammelleitung für Brennkraftmaschinen, bei der die Gase tangential in einen runden Hohlraum treten, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgase ohne vorherige Zusammenführung unmittelbar nach ihrem Austritt aus den Auslasskanälen der einzelnen Maschinenzylinder in einen zylindrischen oder schwach kegelförmigen Hohlraum gelangen, dessen Querschnitt um ein Vielfaches grösser ist als jener der Auslasskanäle, und der sich in Form eines angenähert kegelförmigen Hohlraumes bis auf den Durchmesser eines normalen Auspuffrohres allmählich verjüngt, so dass die aus den Zylindern unmittelbar austretenden Abgase sofort entspannt, in Drehung versetzt und in einen gleichmässig fliessenden Strom ohne knallartige Töne versetzt werden. EMI2.3
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE897025C (de) * 1949-06-11 1953-11-16 Eberspaecher J Schalldaempfungsanlage
DE967753C (de) * 1953-12-22 1957-12-12 Triumph Werke Nuernberg Ag Expansionsbirne fuer Schalldaempfungsanlagen von Brennkraftmaschinen
DE969092C (de) * 1953-07-30 1958-04-30 Eberspaecher J Aus Leitung mit grossem Vorvolumen und Hauptschalldaempfer bestehende Schalldaempfungsanlage, insbesondere fuer Kraftraeder
DE1052173B (de) * 1953-03-24 1959-03-05 Vladimir Jansa Auspuffsystem fuer Motorradmotoren

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