<Desc/Clms Page number 1>
Teersprengwagen mit Druckbehälter.
Bei Teersprengwagen hat man bereits vorgeschlagen, den Teer aus dem durch die Feuerung beheizten Schmelzkessel des Wagens in einen besonderen Meinen Behälter überzuführen und ihn in diesem
EMI1.1
Die Unterdrucksetzung in dem besonderen kleineren Behälter hat den Vorteil, dass die Wandungen des grossen Schmelzkessels nicht mit Riieksieht auf den Spritzdruck ausgebildet zu sein brauchen. Die Herstellungskosten des Sprengwagens und sein Gewicht werden dadurch verkleinert. Den Druckbehälter hat man aber freistehend neben dem Schmelzkessel angcordnet, was insbesondere bei sehwer schmelzbaren Teeren oder bei Bitumen zur Folge hat, dass der in den kälteren Druekbehälter übergeführte Teer sich stark abkühlt und zähflüssig wird. Für das einwandfreie Arbeitem des Teersprengwagens ist jedoch
EMI1.2
ist, da sich die in dem Druckbehälter befindliche kleinere Teermenge stärker erwärmt a) s die gross ? Teer- menge im Kessel des Wagens.
Es ist daher die erforderliche Dünnflüssigkeit des Teers beim Austritt 'gesichert, so dass auch bei kühlem und nassem Wetter die einwandfreie Teerung einer Landstrasss gewährleistet ist. Es wird aber auch durch die Beheizung des Druckbehälters der weitere Vorteil erreicht, dass
EMI1.3
wird zweckmässig in der Rauchkammer angeordnet, um ein Verstopfen und Verkleben der Pumpe zu verhüten. Zum Handantrieb der Pumpe muss dann der Pumpenschwengel so aus der Rauchkammer herausgeführt werden, dass möglichst keine Rauchgase austreten, welche die Bedienung des Wagens belästigen würden. Diese Abdichtung des Pumpenschwengels an der Herausführungsstelle erfolgt mittels eines von diesem mitgenommenen Dichtungsschiebers.
Zur Verhütung von Verstopfungen der Spritzdüse ist bekanntlich die Reinigung des Teers od. dgl. mittels eines Filters erforderlich. Das Filter hat man bisher im Sehmelzkessel angeordnet, so dass es als Saugkorb dient. Nach der Erfindung ist das Filter in den beheizten Druckbehälter eingebaut, was den Vorteil hat, dass der Teer infolge der starken Beheizung der kleineren im Druckbehälter befindlichen Teermenge
EMI1.4
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
angeordnete Rauchkammer 4 zum Schornstein ziehen.
In die Rauchkammer 4 ist der Druckbehälter o eingebaut, der aus der Kammer mit einem Ende dicht herausgeführt und mit einem Deekel 6 versehen ist. An den Bodeü i des Behälters ist die Druck-
EMI2.2
leitung 10 durch den verlängerten Heizmantel J hindurchgeführt ist. Diese Leitung mündet unter Einschaltung eines Hahnes 11 mit einem Stutzen 12 in den unteren Teil des Kessels 1.
Der Schwengel 1. 3 der Pumpe 9 ist durch einen Schlitz 14 (Fig. 3) in der Stirnwand der Rauch-
EMI2.3
den der Schwengel hindurchgeht (Fig. 4) und der in einer Führung 16längsverschiebbar ist.
In der Rauchkammer 4 ist ferner ein durch eine Leitung 17 mit dem Druckbehälter 5 verbundener Windkessel 18 angeordnet. Auch die Pumpe 19, die zum Füllen des Kessels 1 dient, liegt innerhalb der Rauchkammer4.
In dem Druckbehälter 5 ist ein Filter angeordnet, das aus zwei Ringen 20 besteht, die durch längs-
EMI2.4
und den Ansatz sind die Ringe 20 des Filters lose aufgeschoben. An den unteren Teil des Druckbehälters 5 ist an dem dem Einlaufstutzen 23 abgewandten Ende die Ablaufleitung 2J angeschlossen, die durch eine Leitung 26 mit den Spritzdüsen 27 in Verbindung steht.
EMI2.5
dem Pumpendruck durch diese Gaze in den Ringraum zwischen dieser und der Wandung des Behälters. 3 gepresst. Unter der Wirkung des Druckes der verdichteten Luft wird dann der flüssige Teer zu den Spritzdüsen27befördert.
Der geschmolzene Teer erleidet auf seinem Wege vom Kessel 1 zum Druckbehälter 5 kein Abkühlung
EMI2.6
der Feuerung 2 liegen. Auch der Druckbehälter 5 wird zum grössten Teil durch die Heizgase beheizt, so dass der Teer in dem Behälter eine grosse Dünnflüssigkeit erhält. Da der Druckbehälter-5 verhältnis- mässig dicht an den SpritzdüsE. n 27 liegt. tritt auch der Teer durch diese dünnflüssig aus. Auch ist die
EMI2.7
der Rauchkammer 4 ständig überdeckt.
Das Filter kann zur Reinigung leicht herausgenommen werden, indem der Deckel 6 des Druck-
EMI2.8
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Teersprengwagen mit Druekbehälter, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckbehälter (5). in den der Teer od. dgl. aus dem Schmelzkessel (1) übergeführt und in dem er unter Druck gesetzt wird, in die Heizzüge (4) der Feuerung (.'2) des Schmelzkessels eingebaut ist.
EMI2.9