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Schutzblatt für Klosettsitze.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Schutzblatt für Klosettsitze, bei welchem während des Gebrauches nach unten abgebogene Lappen, welche bei dem vorher ebenen Blatte durch Perforierungen markiert
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verlaufenden Perforierungen nicht bis zu den Perforierungen für den Mittelteilgehen, sondern in genügende m Abstand davon aufhören. Hiedurch wird der Vorteil erreicht, dass der Mittelteil herausgerissen werden kann, ohne dass ein unbeabsichtigtes Zerreissen der Lappen stattfindet. Ferner behält das ganze Schutzblatt seinen Zusammenhang, wenn man es mehrmals zusammenlegt, was z. B. erforderlich ist, wenn man die Schutzblätter in durch Geldstücke zu betätigenden Verkaufsautomaten unterbringt.
Ferner kommt es darauf an, in der Längsrichtung des Blattes breitere Querstreifen anzuordnen, die einen besonders wirksamen Männerschutz bilden.
Auf der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung zur Darstellung gebracht, u. zw, zeigt : Fig. 1, wie ein solches Blatt auf dem Klosettsitz aufgelegt ist, Fig. 2 zeigt ein Blatt in auseinander gebreitetem Zustande und Fig. 3 eine weitere Ausführungsform mit besonders wirksamem Männerschutz.
Das Blatt der Fig. 2 ist länglich und derart gestaltet, dass es den Klosettsitz überall gut abdeckt.
Der mittlere Teil a ist hier als längliches Sechseck ausgebildet, dessen beide Endkanten b, b parallel zu den kürzeren Seiten c des Quadrates verlaufen. Die Längsrichtung des Sechseckes verläuft also parallel zu den längeren Seiten des Quadrates, und das Papierblatt wird so auf die Brille gelegt, dass die eine Schmalkante c vorne liegt und die andere Schmalkante c hinten.
Hat man das Schutzblatt einem Automaten entnommen, so reisst man den mittleren Teil a heraus, damit er die Rolle des gewöhnlichen Klosettppiers übernehmen kann, und legt den übrigen Teil auf die Brille.
Der übrige Teil besitzt nun Perforationen e, welche ungefähr radial verlaufen, aber nicht ganz bis zu den Randlinien des Sechseekes fund b gehen, sondern kurz davor enden. Biedurch wird erreicht, dr ss man den mittleren Teil a gut herausreissen kann, ohne dsss zunächst eine Trennung an den Perforationsstellen e stattfindet. Diese Trennung tritt erst auf, wenn die Person sich hinsetzt, so dass die einzelnen Lappen sich nunmehr nach der inneren Form der Brille krümmen und das ganze Blatt dicht anliegt. Gegenüber den Rändern b, b sind die durch die Perforation gebildeten Lappen erheblich breiter als die seitlichen Lappen, und hiedurch wird erreicht, diss der eine Lappen g den vorderen Teil der Brille sehr tief nach unten wirksam abdeckt und so einen wirksamen Männerschutz bildet.
Ausserdem besitzt das Blatt an den Ecken Perforationen h, was zur Wirkung hat, dass diese Eckteile i sich ebenfalls gut an den Aussenumfang der Brille anlegen, so dass das Schutzblatt hiedurch unverrückbar wird. Diese Teile können erforderlichenfalls nachher ebenfalls noch abgerissen werden, um die Rolle von Klosettpapier zu erfüllen.
Bei der Ausführungsform der Fig. 3 ist der Männerschutz in ganz besonderer Weise wirksam gestaltet, indem der Lappen k noch weit in den mittleren Teil a hineinragt, welcher, soweit er heraus-
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Dieses Schutzblatt hat also die Wirkung, dass eine gute Abstützung am Innenkranz der Brille und auch am Aussenkranz der Brille erfolgt, so da ss das Blatt unverrückbar auf der Brille liegt. Erforder-
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aus den oben angegebenen Gründen vorteilhafter.
Die perforierten Ecken i (es können alle oder nur einige perforiert sein) können zur Verhinderung des Abgleitens unter den Sitz geklemmt werden.
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