AT107865B - Tätowierhammer. - Google Patents
Tätowierhammer.Info
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Description
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1. 1ätowierhammer.
Die Erfindung betrifft einen Tätowierhammer zur Anbringung von Zeichen verschiedenster Art an Vieh, insbesondere Stechvieh. Für diesen Zweck sind bereits Tätowierhammer vorgeschlagen worden, bei welchen die Nadeln in der Arbeitsstellung den Farbstoffträger vollständig durchsetzen.
Erfindungsgemäss sind die Nadeln so angeordnet, dass sich ihre Spitzen in der Ruhelage in der Farbmasse befinden. Ferner ist Vorsorge getroffen, dass die Einstechtiefe der Nadeln beliebig geregelt werden kann u. zw. dadurch, dass die Grösse der Verschiebung des Farbstoffträgers gegenüber den Nadeln durch einen verstellbaren Anschlag beeinflusst wird.
Weitere Kennzeichen der Erfindung sind in der Beschreibung erläutert.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Hammer dar. Die Fig. 2-4 zeigen eine weitere Ausführungsform des Farbstoffträgers. Fig 5 und 6 stellen eine Abänderung der äusseren Führungsplatte für die Nadeln dar und zeigen die Begrenzung des Farbaustrittes durch erhabene Seitenwände.
Auf dem Hammer 1 ist das zweiteilige, aus Federgehäuse und Bolzenführung bestehende Tragstück 2 befestigt. Auf diesem ruht die Nadelplatte 3, in der die Nadeln 4 in beliebiger Anordnung sitzen. Die Nadeln können in bekannter Art voll, gekehlt, hohl oder geriffelt sein bzw. je ein Öhr tragen. Sie sind im Farbstoffträger geführt, den sie in der Gebrauchslage ganz durchdringen. Der Farbstoffträger besteht aus einer unteren Schale 5 und dem Deckel 6.
Beide sind durch einen Ring 7 verschraubt.
Soll der Behälter mit Farbstoff gefüllt werden, so wird der Ring 7 so weit niedergeschraubt. bis der Deckel 6 nach oben abgehoben werden kann. Nach Einführung des Farbstoffes 8, wird der Deckel 6 aufgesetzt und der Ring 7 wieder hochgeschraubt. Die Füllung kann daher sehr rasch und einfach vorgenommen werden.
Damit der Farbstoff nicht durch die Nadelführungen austreten kann, wird er nicht in flüssiger, sondern teigartiger oder gelatinöser Form unter Zuhilfenahme von Filzeinlagen verwendet.
Durch die beiderseitige Begrenzung des Nadelbildes durch einen Wall (14) wird ausserdem eine Verzerrung des Bildes durch Verschwimmen der überschüssigen, von der Haut nicht aufgesaugten Farbe verhindert und hiedurch die Merke auch am lebenden, behaarten Tiere gut leserlich erhalten.
Um die Herstellung des Farbstoffträgers noch einfacher zu gestalten und das Einfüllen des Farbstoffes weiter zu erleichtern, wird folgende, bevorzugte Ausführungsform gewählt. Die Schale 5, der Deckel 6 und der Ring 7 werden glatt, also ohne jedes Gewinde hergestellt, damit der Ring 7 die Teile 5 und ss genau passend unigreift. Die Verbindung des Ringes 7 mit dem Behälter 5. 6 erfolgt nach Art eines Bajonettverschlusses.
Wie die Fig. 2-4 zeigen, hat der Ring 7 zwei gegenüberliegende vorspringende Nasen 9, die in Nuten 10 an der Aussenseite der Schale 5 und des Deckels 6 gleiten können. An die vertikalen Nuten 10 im Deckel schliesst sich an dessen Oberseite eine horizontale gegebenenfalls etwas ansteigende Nut 11 an.
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und nach unten abgezogen.
Der Farbstoffbehälter ist durch federnde Bolzen 12 geführt, Um die Einstichtiefe der Nadeln 4 nach Bedarf ändern zu können, ist der Hub des Farbstoffbehälters einstellbar. Dies wird ermöglicht durch einen verstellbaren Anschlag, der beispielsweise durch einen in der Höhenlage verschraubbaren Ring 13 gebildet-wird und unter dem Farbstof) ehälter am Trag- stlick 2 sitzt. Durch Höherschrauben des Ringes 13 wird, wie ersichtlich, die Einstichtiefe der Nadeln 4 kleiner gemacht. Wird der Ring 1, 3. bis zur Anlage an den Ring 7 verstellt, so ist jede Bewegung des Farbstoffbehälters verhindert.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Tätowierhammer, bei welchem der Farbstoffbehälter gegenüber den Nadeln eine
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setzen, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Nadelspitzen in der Ruhelage in der Farbmasse befinden.
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Claims (1)
- geregelt werden kann.3 Tätowierhammer nach Anspruch : 1. dadurch gekennzeichnet. dass der in bekannter Weise als Büchse ausgebildete Farbstoffträger von einem Schlie#ring umgeben ist. der nach Herunterschrauben den Deckel (6) der Büchse freigibt, so dass die Farbmasse bequem von der Aussenseite eingefüllt werden kann.4. Tätowierhammer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schliessring (7) den Deckel (6) und den Boden (5) der Büchse für den Farbstoff durch einen Bajonettverschluss miteinander verbindet.5. Tätowierhammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Nadelbild beiderseitig durch einen Wall (14) begrenzt ist, zum Zwecke, eine Verzerrung der Merke durch Vorschwimmen der überschüssigen von der Haut nicht aufgenommenen Farbe zu verhindern. EMI2.4
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT107865T | 1926-04-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT107865B true AT107865B (de) | 1927-11-10 |
Family
ID=3624661
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT107865D AT107865B (de) | 1926-04-13 | 1926-04-13 | Tätowierhammer. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT107865B (de) |
-
1926
- 1926-04-13 AT AT107865D patent/AT107865B/de active
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