AT107657B - Verfahren zur Wiedergewinnung der Abgaswärme von Kesselfeuerungen. - Google Patents

Verfahren zur Wiedergewinnung der Abgaswärme von Kesselfeuerungen.

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  Verfahren zur Wiedergewinmmg der Abgaswärme von   Eesselfeuerungen.   



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Wiedergewinnung der Abgaswärme von Kesselfeuerungen durch Ermöglichung einer besonders tiefen Abkühlung der Rauchgase. 



   Es ist bekannt, die in den Rauchgasen von Kesselfeuerungen noch enthaltene nicht ausgenutzte Wärme z. B. durch in die Rauchgaskanäle eingebaute   Wärmeaustauschvorrichtungen   in Form von Speisewasservorwärmern od. dgl. nutzbar zu machen. Bei derartigen Einrichtungen aber muss, um ein Schwitzen der Kühlelemente, also z. B. der Vorwärmerelemente zu vermeiden, das diese durchfliessende Kühlmittel (z. B. das Wasser) bereits eine gewisse Anfangstemperatur haben, da andernfalls die stark   säurehaltigen   Niederschläge zu Beschädigungen der Kühlelemente führen würden. Es kann also nur immer eine Abkühlung der Rauchgase bis zu einem gewissen Grad erfolgen, so dass immerhin noch ansehnliche Wärmemengen verloren gehen. 



   Erfindungsgemäss soll die Abkühlung der Rauchgase jedoch noch weiter getrieben werden, und dies erfolgt zunächst dadurch, dass den zuerst mit Wasserdampf oder Wasser bis zur Sättigung angereicherten Rauchgasen darauf die Wärme durch Niederschlagung der Wasserdämpfe, z. B. mittels   kaltgespeistep   Kühlelemente, grösstenteils entzogen wird. 



   Infolge der durch die Kaltspeisung der Kühlelemente erzielten Unterkühlung der wassergesättigten Rauchgase kommen nunmehr reichliche Wassermengen zur Niederschlagung ; wegen der sich dabei ergebenden starken Verdünnung der Säure braucht ein Schwitzen der gegen die Säureeinflüsse empfindlichen Kühlelemente nicht mehr vermieden zu werden. Der grösste Teil der in den Rauchgasen noch enthaltenen Wärme kann also schnell und gefahrlos auf diese Weise wieder gebunden werden. 



   Statt die Rauchgase über kaltgespeiste Kühlelemente zu leiten, kann man sie auch durch einen Nebel von Kaltwasser hindurchführen und auf diese Weise den grössten Teil der Wasserdämpfe zum Niederschlag bringen. 



   Es ist auf diesem Wege allerdings nicht möglich, den Rauchgasen durch die Unterkühlung allein den Wassergehalt vollständig wieder zu entziehen, und die Folge ist das unangenehm und störend wirkende Schwitzen der hinter diesen Elementen folgenden Abzugskanäle und des Schornsteins, auf deren Wänden noch ein grosser Teil des Wassers zurückbleibt. Um auch dies zu verhindern, wird erfindunggemäss weiterhin der Rest der Wasserdämpfe vor dem Abzug durch Zusatz von mit Wasser   nichtgesättigter   Luft, z. B.   atmosphärischer Luft,   an diese gebunden. 



   Die Einführung dieser Luft kann durch Einsaugung oder durch Eindrücken erfolgen. Durch Anpassung der eingeführten Luftmenge an den noch vorhandenen Feuchtigkeitsgehalt der abgekühlten Rauchgase kann somit das Schwitzen der Kanäle und   Sehornsteinwände   vollständig verhindert werden. 



   Es versteht sich von selbst, dass ein durch die Unterkühlung der   Rauchgase veranlasster unge-   nügender Zug im Schornstein durch künstlichen Saugzug zu ersetzen ist. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Wiedergewinnung der Abgaswärme von Kesselfeuerungen durch über die normale Abkühlung durch Rauchgasvorwärmer bekannter Art od. dgl. hinausgehende Unterkühlung der Rauchgase, dadurch gekennzeichnet, dass den zuerst mit Wasserdampf oder Wasser bis zur Sättigung angereicheren Rauchgasen hierauf die Wasserdämpfe durch Unterkühlung (kaltgespeiste Kühlelemente od. dgl.) grösstenteils entzogen und der Rest der Feuchtigkeit an vor dem Abzug der Rauchgase eingeblasene feuehtigkeitsarme Luft, z. B. atmosphärische Luft, gebunden wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT107657D 1925-05-28 1925-05-28 Verfahren zur Wiedergewinnung der Abgaswärme von Kesselfeuerungen. AT107657B (de)

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