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Österreichische PATENTSCHRIFT ? 10760.
JOHN GEORGE HODGSON IN MAYWOOD, ILLIN. (V. ST. A.).
Hydraulische Betätigungsvorrichtung einer Kupplung zur Umkehrung der Drehrichtung von Walzen und eines Getriebes zur Verstellung derselben.
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tische nicht dargestellt sind ; Fig. 3 ist eine vergrösserte Oberansicht des die Ventile tragenden Schalttischf's und Fig. 4 eine Seitenansicht zu Fig. 3,
In der Zeichnung stellt 8 den Walzenstuhl,. 9 die obere Walze, 10 die untere ode :
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abwechselnd ein-und ausschaltet. J7 stellt das Umsteuerventil dar. welches durch die Rohre 18 und 19 mit dem hydraulischen Cylinder 15 verbunden ist. Die Stellschrauben 27 und 22, welche die Walzen einander nähern oder voneinander entfernen, können \on Hand in bekannter Weise mittelst der Schnecken 23 und Schneckeräder 24 eingestellt werden.
Uies kann aber auch selbsttätig mit Hilfe der Zahnräder 25 und der mit diesen in Eingriff stehenden Zahnstange 26 bewerkstelligt werden. Die Schnecken 23 sind so auf den Zahn-
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linksseitigen, vorderen Ende des Cylinders durch ein Rohr 32, dem Auslassrohr, verbunden ist.
Das Anlassventil 29 besitzt einen Ventilhebel 38 mit Gewicht 34 und wird von einer Gleit- schiene. ?. 5, welche mit einer am Ventilhebel 3. ? mittelst Stellschrauben 37 einstellbar ge- lagerten Rolle. 36' in Berührung steht, derart betätigt, dass es augenblicklich geöffnet wird.
Die mit einem Daumen verschene Gleitschiene 35 ist mit der Kolbenstange 38 eines an eine Wasserleitung angeschlossenen, hydraulischen Niederdruckcylinders 39 verbunden., Das Ventil 40 des letztgenannten Cylinders steht durch den Ventilhehel 41 und ein abnehm- bares Glied 42 mit dem Hebel 20 des Umsteuerventiles in Verbindung, so dass das Anlassventil 29 für den hydraulischen, die Stellschrauben betätigenden Cylinder je nach Bedarf, gleichzeitig oder unabhängig von dem Umsteuerventile betätigt werden kann. Das Hemmventil 31 des hydraulischen Cylinders 28 ist mit einem Hebel 43 versehen, der eine
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vorgeschoben wird.
Die gekerbte Stange 46 ist mit der Kolbenstange 27 und einem Stift 48 lisllar verbunden, so dass durch einfaches Entfernen der gekerbten Stange 46 und Ein-
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setzen einer anderen, mit verschieden weiten Kerber, den Stellschrauben beliebig bemessene Bewegungen gegeben worden können.
Der hydraulische Cylinder 28 besitzt ein kombiniertes Zufuhr-und Auslass-oder Zwciwege-Ventil 49 auf dem Schalttisch (Fig. 2) ; dasselbe ist durch das Rohr 50 mit dem hinteren, rechtsseitigen Ende des Cylinders 28 verbunden, ferner ein Zufuhrventil 51, ebenfalls auf dem Schalttische, welches durch das Rohr. 52 mit dem vorderen, linksseitigen Ende des Cylinders 28 verbunden ist. Die Hebel 53,54 beider Ventile sind durch eine Stange 55 verbunden, so dass sie gleichzeitig betätigt werden. Mit 56 (Fig. 3) ist das Strasscnwasserleitungsrohr bezeichnet, welches zum Ventil 40 des Niederdruckcylinders 39 fuhrt, mit Hilfe dessen das Anlassventil 29 geöffnet wird.
Mit 57 ist ein Rohr bezeichnet, welches zu einem hydraulischen Akkumulator oder einer hydraulischen Druckpumpe führt, welche ihr Druckwasser zu den hydraulischen Kraftcylindern führt, je nachdem deren Ventile dies gestatten.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtungen ist folgende :
Wenn die den Umsteuerventilhebel 20 mit dem Hebel 41 verbindende Stange 42 abgenommen ist. so wird das Walzwerk dadurch in umgekehrte Drehung versetzt, dass der Arbeiter den Umsteuerventilhebel 20 bewegt, was zur Folge hat, dass eine der Reibungkupplungen durch den hydraulischen Kraftcylinder 15 ausgeschaltet und die andere eingeschaltet wird. Hiedurch werden die Stellschrauben nicht beeinflusst, sondern bleiben in unveränderter Lage während der aufeinanderfolgenden Walzgänge ; sie können jedoch je nach Bedarf, von Hand durch Drehen der Schnecken 23 und Schneckenräder 24 gedreht und eingestellt werden.
Wenn andererseits die Hebel 20 und 41 durch die abnehmbare
Stange 42 miteinander verbunden sind, so wird beim Bewegen des Hebels 20 auch das Niederdruckcylinderventil 40 betätigt, dadurch das Anlassventil 29 augenblicklich geöffnet, d. h. während der Daumen der Stange 35 unter der Rolle 36 des Anlassventilhebels 33 vorbeigeht. Das Anlassventil wird kurz nach der Öffnung wieder geschlossen. Während dieser kurzen Eröffnung kann Wasser oder eine andere unter Druck stehende Flüssigkeit aus dem vorderen Ende des hydraulischen Cylinders 28 durch das Rohr 30 ausfliessen, welches durch das Anlassventil 29 mit dem Auslassrohr verbunden wird. Da das Zweiweg-
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Leitung. 50 in das rückwärtige Ende des hydraulischen Cylinders 28, infolgedessen der Cylinderkolben nach links bewegt wird.
Dadurch wird die Rolle 44 veranlasst, aus dem Einschnitt 47 der Kontrollstange 46 herauszutreten und das Hemmventil 31 zu öffnen, so dass das Wasser nun aus dem vorderen Cylinderende durch das Ablassrohr 32 abfliessen kann, bis das Hemmventil 31 wieder geschlossen ist. Dieser Ventilschluss erfolgt selbsttätig in dem Augenblick, wo die Stange 46 weit genug vorbewegt worden ist, so dass die Rolle 44 in den nächsten Einschnitt fallen kann. Die Kontrollstange 46 hält das Hemmvontil 31 nui während eines Zeitraumes offen, welcher dem Abstande zwischen den Einschnitten der Stange entspricht.
Von dem Augenblick an, wo das Hemrnventil geschlossen ist, kann der Kolben des hydraulischen Cylinders 28 die Zahnstange 26 nicht weiter bewegen, weil das Wasser nicht, aus dem vorderen Cylinderende entweichen kann und das Anlassventil 2. 9, wie beschrieben, vorher geschlossen worden ist.
Will man die Stellschrauben durch Zurückziehen der Zahnstange 26 in ihre Anfangsstellung hinaufdrehen, so geschieht dies dadurch, dass man die Handhebel 53,54 (Fig. 3) in die Kehrstellung bewegt, wodurch das Druckwasser veranlasst wird, durch Rohr 52 in das vordere Ende des Cylinders 28 zu fliessen und aus dem rückwärtigen Ende durch das Rohr 50 auszutreten. Durch die Umstellung der genannten Handhebel wurde das Rohr 50 durch das Zweiwegeventil 49 hindurch mit der Auslassleitung in Verbindung gesetzt, hingegen die Verbindung dieses Rohres mit der Druckwasserleitung unterbrochen.
Ist es wünschenswert, die Stellschrauben für die Walzen ganz herunter zu drehen, welches einer Entfernung vom ersten bis zum letzten Einschnitt der Kontrollstange 46 gleichkommen würde, so kann dies einfach dadurch geschehen, dass man den Gewichts- lit, bel 33. 34 des Anlassventiles 29 anhebt und dadurch das Auslassrohr 30 so lange geöffnet hält, bis die Stellschrauben in gewünschtem Masse niedergeschraubt worden sind.
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