AT107229B - Schutzanordnung für elektrische Maschinen und Apparate. - Google Patents

Schutzanordnung für elektrische Maschinen und Apparate.

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AT107229B
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Austria
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resistance
insulating liquid
embodiment according
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electrical machines
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Inventor
Maximilian Ing Zinner
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Wien
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schutzanordnung für elektrische Maschinen und Apparate. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 das Öl Elektroden 2 ein, die am Deckel des Gehäuses in kreisförmiger Anordnung befestigt und untereinander leitend verbunden sind. Als Gegenelektrode dient die Gehäusewand 3. Die durch das 01gebildete Widerstandsstrecke ist an eine Einrichtung geschaltet, wie sie für die Zwecke des Patentes Nr. 98599 bekannt ist. Parallel zur Widerstandsstrecke liegt ein Kondensator 4, der dem   Gitterkreis   einer Elektronen-   ihre 5   angehört. 11 ist die Anode, 12 die Kathode und 13 das Gitter der   Röhre,   14 die Anodenbatterie und 15 die Heizbatterie.

   Das Gitter 13 wird durch eine im Anodenkreis liegende Induktionsspule 6 beeinflusst ; diese ist so geschaltet, dass ihr dem Gitter zugekehrtes Ende bei steigendem Anodenstrom positives, bei sinkendem Anodenstrom negatives Potential erhält. Beim Einschalten wird zunächst der Anodenstrom bis zum Sättigungswert steigen. Da hierauf die Stromänderung nicht weiter fortschreitet, kann in der Spule 6 keine Potentialdifferenz mehr auftreten, die positive Nachladung des Gitters hört auf. Dieses wird durch die von der Kathode kommenden negativen Elektronen neutralisiert und der Anodenstrom sinkt wieder. Infolge dieser nunmehr negativen Stromänderung tritt am Gitterende der Spule 6 ein negatives Potential auf : das Gitter erhält eine negative Ladung, die das Sinken des Anodenstromes unterstützt, bis dieser Null geworden ist.

   Die negative Gitterladung aber wird durch die Vorgänge in der Röhre nicht neutralisiert ; sie verschwindet nur mit dem Abnehmen der Sperrwirkung des Kondensators 4, indem sich dieser über den Widerstand zwischen den Elektroden 2, 3 entladet. Dann wiederholt sich der Vorgang von neuem. Da die Ladezeit des Kondensators   4gegenüber   seiner Entladezeit verschwindend klein ist, werden demnach im Anodenkreis Stromstösse in zeitlichen Abständen auftreten, die praktisch der Entladezeit des Kondensators entsprechen. Die Frequenz der Anodenstromstösse ist ein Mass für den Widerstand und kann in akustischen oder optischen Einrichtungen wahrnehmbar gemacht werden, z. B. in einem Telephon 7 oder einer statt dessen eingeschalteten Glimmröhre.

   Es kann auch ein Relais 8 betätigt werden, das auf eine bestimmte Frequenz anspricht und einen Auslösestromkreis 9 schliesst, wodurch ein selbsttätiger Schalter 10 im Arbeitsstromkreis des Transformators 1 geöffnet wird. 



  Auch andere geeignete   Entlastungs- und Schaltvorgänge können   auf diese Weise herbeigeführt werden. Um auch das feste Isoliermaterial dauernd zu überwachen, sind weitere Elektroden 18 an den zwischen   Hoch-und Niederspannungswicklung   liegenden Isolierzylinder 19 angeschlossen, dessen Eigenwiderstand 
 EMI2.1 
 



   Es ist nicht notwendig, den empfindlichen Elektronenapparat dauernd in Betrieb zu halten. Man kann ihn z. B. durch eine selbsttätige Schaltvorrichtung intermittierend einschalten, also die Überwachung stichprobenweise vornehmen. Hiebei werden auch die Batterien 14 und 15 geschont. 



   Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform für eine elektrische Maschine 16 mit lufterfülltem Gehäuse wieder. Es wird hier zweckmässig nicht der Widerstand der Gehäuseluft unmittelbar gemessen, sondern der Widerstand von an geeigneten Stellen angebrachten   Entladungsröhren   17. Einem Überschlag innerhalb des Gehäuses gehen   Ionisierungserscheinungen   voraus, die den Widerstand der   Entladungsröhre   verringern und durch den im übrigen ganz gleich wie früher   ausgeführten   Elektronenapparat aufgenommen werden können. Die vom Relais 8 beeinflussten Einrichtungen sind in Fig. 2 nicht wiedergegeben und sind ähnlich wie in Fig. 1 zu denken.

   Die   Entladungsröhren   17 sind im   Maschinengehäuse   so zu verteilen, dass sie die gefährdeten Stellen der Maschine möglichst gleichmässig überwachen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung zur Erkennung oder Verhütung gefährlicher Zustände im festen, flüssigen oder gasförmigen Dielektrikum elektrischer Maschinen und Apparate, gekennzeichnet durch eine Schwachstromeinrichtung, die den Eigenwiderstand einer oder mehrerer Stellen des Dielektrikum (Pressspan, Öl,   Luft usw.,),   anzeigt oder bei Unterschreitung eines bestimmten Widerstandswertes selbsttätig gefahr-   verhütende Vorgänge (Entlasten, Abschalten, Betätigung von Alarmapparaten usw. ) auslöst.  

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an eine aus dem Dielektrikum der Maschine oder des Apparates gebildete Entladungsstrecke ein Hilfskondensator und an diesen eine an sich bekannte Einrichtung, die seine Entladungsdauer erkennbar macht, angeschlossen ist, indem z. B. die zu überwachende Widerstandsstrecke in für Widerstandsmessungen an sich bekannter Weise mit den Kreisen eines Elektronenapparates derart gekoppelt ist, dass die Widerstandsänderungen der Isolierflüssigkeit das Gitterpotential und damit den Anodenkreis des (beispielsweise nach Patentschrift Nr. 98599 angeordneten) Elektronenapparates beeinflussen, der Signal-oder Schalteinrichtungen steuert.
    3. Ausführungsform für in einer Isolierflüssigkeit arbeitende Maschinen und Apparate nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerstandsüberwachungseinrichtung einerseits an das Gehäuse, anderseits an in die Isolierflüssigkeit eintauchende Elektroden (2) angeschlossen ist.
    4. Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 und 2 für Transformatoren, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerstandsüberwachungseinrichtung an verschiedenen Stellen des zwischen den Wicklungen liegenden Isolierzylinders (19) angeschlossen ist.
    5. Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 und 2 für elektrische Maschinen und Apparate mit gasförmigem Dielektrikum innerhalb des Gehäuses, dadurch gekennzeichnet, dass in diesem zur Anzeige <Desc/Clms Page number 3> auftretender Ionisation Entladungsröhren angeordnet sind, an deren Elektroden die Widerstands- überwachungseinrichtungen angeschlossen sind. EMI3.1 EMI3.2
AT107229D 1925-06-24 1925-06-24 Schutzanordnung für elektrische Maschinen und Apparate. AT107229B (de)

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