AT144159B - Verfahren und Einrichtung zur Messung der Strahlendosis, insbesondere für die Bestrahlung mit Röntgenstrahlen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Messung der Strahlendosis, insbesondere für die Bestrahlung mit Röntgenstrahlen.

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AT144159B
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  Verfahren und Einrichtung zur Messung der   Strahlendosis,   insbesondere für die Bestrahlung mit
Röntgenstrahlen. 
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 meter ausgebildet ist, eine Ionisationskammer, die der zu messenden Strahlung ausgesetzt wird, eine
Gleichspannungsquelle und einen Kondensator. Der Kondensator wird nun   zunächst   mittels der Gleichspannungsquelle auf eine bestimmte Spannung aufgeladen. Während der Messzeit wird dann der von der Spannungsquelle getrennte geladene Kondensator und das Messgerät an die Ionisationskammer angeschlossen. Die Ionisationskammer ist während der Messung mit dem Kondensator und dem Messgerät parallel geschaltet.

   Dabei nimmt die Ladung des Kondensators in Abhängigkeit von der Intensität der Bestrahlung der Kammer ab, wobei der Zeiger allmählich zurückgeht und die Dosis durch die Grösse der Abweichung des   Messgerätzeigers   von dem der vollen Ladung entsprechenden Aussehlag angezeigt wird. 



  Der kleinsten Dosis entspricht also der grösste Wert der Kondensatorspannung und umgekehrt. 



   Bei derartigen   Messeinrichtungen   ist es schwierig, die   spannungsführenden   Teile so gut zu isolieren, dass der über die Isolierteile fliessende Strom keine zu grossen Messfehler hervorruft. In dieser Beziehung ist das übliche Verfahren der Dosismessung besonders ungünstig, weil die Grösse der Isolationsverluste von der Höhe der Kondensatorspannung abhängt und die Fehler daher gerade bei kleinen Dosen am grössten sind, wo sie sich prozentual sehr stark bemerkbar machen. 



   Dieser Übelstand wird erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass eine Reihenschaltung aus der 
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 einfachen Umschalters. In Fig. 1 ist die der   Messung der Momentandosis entsprechende Stellung des  
Umschalters gezeichnet, während die Fig. 2 und 3 zwei weitere Stellungen des Umschalters zeigen. 



   In Fig. 1 ist die als Batterie gezeichnete Gleichstromquelle 1 über einen Schalter 2, einen regelbaren Widerstand 3 und einen Spannungsteilerwiderstand 4, 4', 4" geschlossen. Von dem Punkt 4 sind drei Leitungen abgezweigt, die zu der einen festen Elektrode 5 des Elektrometers, zu der einen Belegung des Kondensators 6 und zu dem einen Ende eines hochohmigen Widerstandes y führen. Die zweite feste Elektrode 5' des Elektrometers steht mit der Innenelektrode 8 der Ionisationskammer und mit dem Drehpunkt 9 eines   einpoligen Umschalters JO   in Verbindung.

   Das   Kontaktstück 11   des Umsehalthebels 10 kann auf drei festen Kontaktstücken 12, 13 und 14 schleilen. von denen das   Kontaktstück 12   mit dem andern Ende des Widerstandes 7 und das   KontaktstÜck 14   mit der andern Belegung des Kondensators 6 verbunden ist. Von dem mittleren Kontaktstück 13 führt eine Verbindungsleitung zu dem Punkt 4. Der Aussenmantel 15 der Ionisationskammer ist mit dem   Punkt 4'verbunden, während die Nadel 16   des Elektrometers über einen Widerstand 17 an den Punkt 4"angeschlossen ist. 



   Bei der Messung dient der Widerstand 4,   4'gewissermassen   als Spannungsquelle für die   Messein-   richtung, wobei der durch den Batteriestrom zwischen den   Punkten   4 und 4'entstehende Potentialunterschied als   Messspannung   benutzt wird. Bei der in   Fig-.   3 angedeuteten Stellung des Umschalters ist die Innenelektrode 8 der Ionisationskammer über den Umschalter 9, 10, 11, das Kontaktstück 14. den Kondensator 6 und die Spannungsquelle 4,   4'mit   dem Aussenmantel15 der Ionisationskammer verbunden.

   Somit ist die Ionisationskammer mit dem Kondensator und dem als Spannungsquelle dienenden 
 EMI2.1 
 die Ionisationskammer der zu dosierenden Strahlung ausgesetzt wird, so wird das Innere der Kammer je nach der Intensität der Bestrahlung mehr oder weniger leitend, und der Kondensator 6 wird von der Spannungsquelle 4,   4'aus allmählich aufgeladen.   Entsprechend steigt auch die an den Klemmen des Kondensators 6 und damit auch an den festen Elektroden 5 und 5'des Elektrometers herrschende Spannung, so dass die Nadel des Elektrometers einen allmählich ansteigenden Ausschlag zeigt, dessen Grösse der Integraldosis entspricht. Durch den gezeichneten Anschluss der   Nadel 16   an den Punkt 4", der ein 
 EMI2.2 
 lichkeit des Elektrometers erhöht. 



   Bei der in Fig. 1 dargestellten Stellung des   Umschalthebels 10   auf dem Kontakt   12 ist   der Kon- 
 EMI2.3 
 Widerstand 7 und damit die Momentandosis an. 



   Wenn man von der   Messung der Momentandosis   zur Messung der   Integraldosis übergehen will.   so muss der Kondensator vorher entladen werden. Ebenso ist es   zweckmässig,   vorher die festen Elektroden des Elektrometers   kurzzuschliessen.   Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft, wenn die Umschaltvorrichtung' so ausgebildet wird, dass beim Umlegen des Schalthebels von der der Momentandosis entsprechenden Stellung zu der der Integraldosis entsprechenden eine Zwischenstellung durchlaufen wird, in der der Kondensator und das   Messgerät     kurzgeschlossen   ist. Eine solche Zwischenstellung des Umschalters ist in Fig. 2 dargestellt.

   Man erkennt daraus, dass das   Kontaktsttick n   so breit gemacht ist. dass es voriibergehend die beiden festen Kontaktstücke 13 und 14 gleichzeitig berührt. In dieser Stellung sind sowohl die beiden Belegungen des Kondensators 6 als auch die beiden festen Elektroden 5   und   5' des Elektrometers durch die zu dem   KontaktstÜck 13 fÜhrende   Leitung kurzgeschlossen. 
 EMI2.4 
   l.

   Veriahren zum Messen   der   Integralstrahlendosis,   vorzugsweise für die Bestrahlung mit   Röntgen-   strahlen, mittels einer Gleichspannungsquelle, einer Jonisationskammer, eines elektrischen Messgeräts und einer Einrichtung, die einen Kondensator enthält, dadurch gekennzeichnet, dass eine Reihenschaltung aus der Spannungsquelle, der Jonisationskammer und dem Kondensator gebildet und die infolge der allmählichen Ausladung des Kondensators steigende Spannung, die ein   Mass für   die Integraldosis ist. mittels des parallel zum Kondensator liegenden   elektrischen Messgerätes überwacht   wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Sehaltvorrichtung, mit deren Hilfe der Kondensator durch einen Widerstand ersetzt werden kann zu EMI2.5
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung der Vorrichtung zum Umschalten von der Momentandosismessung auf die Integraldosismessung, dass vor dem Um- EMI2.6
AT144159D 1934-02-16 1935-01-28 Verfahren und Einrichtung zur Messung der Strahlendosis, insbesondere für die Bestrahlung mit Röntgenstrahlen. AT144159B (de)

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