AT107165B - Ladeverfahren für Zweitaktverbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Ladeverfahren für Zweitaktverbrennungskraftmaschinen.

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AT107165B
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    Ladeverfallren filr Zweitaktverlulennllngskraftmaschinen.   



   Es ist bei   Zweitaktverbrennungskraftmaschinen   bekannt, der jeweiligen Kraftabgabe ent- sprechend durch irgend eine Art der Regelung das Mischungsverhältnis oder die Menge des Betriebsstoffes zu ändern und den der Konstruktion der Maschine eigenen Verdichtungsdruck unverändert zu belassen. So zeigt die deutsche Palentschrift Nr. 27219 eine Zweitaktmaschine, bei der die Regelung der Füllung nach der Menge durch Steuerung des Einlassventiles des Arbeitszylinders erfolgt ; bei geringer Füllung bleibt ein Teil des'verdichteten Gemisches im
Druckraum der die Kraftmaschine versorgenden Pumpe zurück und tritt von hier solange durch ein selbsttätiges federbelastetes Ventil nach dem Saugraum der Pumpe über, bis der Druck im Druckraum 2 Atm. nicht mehr übersteigt.

   Bei dieser Maschine wird das Gemisch daher auch beim Leerlauf mit dem normalen Verdichtungsdruck (2 Atm.   Überdruck)   in den Arheitszylinder eingeführt und der Verdichtungsdruck bleibt auch bei hoher Belastung derselbe. 



   Im Gegensatze hiezu wird bei der Maschine nach vorliegender Erfindung unter Beibehaltung des stets günstigsten Gemisches der Verdichtungsdruck der jeweiligen Kraftabgabe entsprechend verändert. Im Leerlauf und bei niederer Belastung liegt der Verdichtungsdruck unterhalb des normalen Verdichtungsdruckes und ist nur so gross. dass die für diese niedere Belastung erforderliche Leistung eben erzielt wird. Bei steigender Belastung erfolgt dann eine Erhöhung des Verdichtungsdruekes entsprechend der Kraftabgabe, und es kann die Verdichtung bei geeigneter Konstruktion der Maschine sogar bis zur   Selbstentzündungsdruckhöhe   gesteigert werden. 



   Zur Durchführung dieses Verfahrens dient z. B. ein in die Verbindungsleitung zwischen Pumpe und Kraftmaschine eingebautes, von einem Drehzahlregler beherrschtes   Rüekströmventil.   das bei einer Überschreitung der benötigten Leistung und infolgedessen auch der Drehzahl sich mehr oder weniger öffnet, so dass nur ein gewisser Teil der Pumpenladung in den Verbrennungzylinder gelangt und der Verdichtungsdruck entsprechend verringert wird.. hingegen bei steigender Belastung sich   schliesst,   so dass in letzterem Falle die ganze Pumpenladung in den   Verbrennungs   zylinder gedrückt und der Verdichtungsdruck entsprechend   erhöht wird   ; dieser kann auch die Höhe des   Selbstzündungsdruckes   erreichen. 



   Der Vorteil des Verfahrens besteht darin, dass immer ein gut zündbarer, vorteilhaft gemisehter Betriebsstoff verwendet werden kann, so dass die Kraftauswertung des aufgewendeten Stoffes immer eine vollkommene ist und hiedurch die durch eine entsprechend der jeweiligen Kraftabgabe bewirkte Druckregelung entstehende Betriebsstoffersparnis auf einen besonders hohen Grad gebracht wird. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Ladeverfahren für Zweitaktverbrennungskraftmaschinen mit Verdichtung der Ladung in einer Gemischpumpe, die das verdichtete Gemisch in den Arbeitszylinder ungefähr In der Totlage des Arbeitskolbens einführt, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdichtnngsdruck bei Leerlauf und niedriger Belastung unterhalb des normalen Verdichtungsdruckes gehalten, bei steigender Belastung jedoch entsprechend dieser erhöht wird und bei Höchstbelastung bis zum Selbst- entzündungsdrucke des Gemisches gesteigert werden kann. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT107165D 1923-06-07 1923-06-07 Ladeverfahren für Zweitaktverbrennungskraftmaschinen. AT107165B (de)

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