AT106959B - Einrichtung an elektrischen Erwärmungsmaschinen, insbesondere Schweißmaschinen. - Google Patents
Einrichtung an elektrischen Erwärmungsmaschinen, insbesondere Schweißmaschinen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung an elektrischen Erwärmungsmaschinen, insbesondere Schweissmaschinen. Bei elektrischen Schweissmaschinen, bei denen der Schweissprozess mittels eines Überstromschalters (Relais) überwacht wird, ergibt sich die Schwierigkeit, dass die Maximaleinrichtungen verhältnismässig empfindlich eingestellt werden müssen, da der Mehrstrom, auf den sie ansprechen sollen, nicht erheblich über dem normalen Strom liegt, der während der Erwärmung fliesst. Nun ist der Schweissbetrieb infolge der Pausen, die beim Wechseln des Werkstückes verstreichen, ein ununterbrochener Betrieb und man ist daher bestrebt, zur Erzielung kleiner und billiger Transformatoren, die Eisensättigung höher zu legen als bei Transformatoren für Dauerbetrieb. Dann tritt aber die bekannte Erscheinung in besonders hohem Masse auf, die man mit Sättigungsstoss bezeichnet hat. Dieser Sättigungsstromstoss tritt beim Einschalten des Transformators auf und kann ganz beträchtliche Werte erreichen, die weit über dem normalen Schweissstrom liegen. Die Folge ist nun, dass durch diesen ersten Stoss in unerwünschter Weise der Überstromschalter (Kontroller, Relais) zum Ansprechen kommt, so dass kein geregelter Schweissbetrieb möglich wird. Diese Schwierigkeiten werden durch die folgende Erfindung behoben. Es wird dabei von dem an sich bekannten Mittel Gebrauch gemacht, den Primärvtrom im ersten Augenblick durch einen sogenannten Vorkontaktwiderstand so weit zu begrenzen, dass er nicht mehr stört. Da beim Schweissbetrieb die Stromunterbreehung immer nur an bestimmten Stellen erfolgt, so werden erfindungsgemäss diese Schaltstellen mit Vorkontakten und passenden Widerständen versehen. In Fig. 1 und 3 der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der neuen Einrichtung schematisch dargestellt, während Fig. 2 den Verlauf der Magnetisierungskurven bei Benutzung dieser Einrichtung veranschaulicht. In Fig. 1 stellt a den Fusskontakt und bein Überstromrelais oder Schütz für selbsttätigen Betrieb dar ; c bezeichnet die Vorkontakte und d die Widerstände. Bei richtiger Wahl der Verhältnisse kann man erreichen, dass bei der Stromunterbrechung die Remanenz, welche besonders für die Höhe des Stromstosses massgebend ist, auf einen kleinen oder mehr oder weniger konstanten Betrag herabgedrückt wird. Dazu ist es nur nötig, den verkleinerten Strom i (Fig. 2) während wenigstens einer % Periode wirken zu lassen. Ersichtlich wird dann der stark gezeichnete Teil der grossen und kleinen Hysteresisschleife durchlaufen, wobei dann die Unterbrechung im Nullwert des Stromes erfolgen muss, was der kleinen Remanenz f entspricht, während früher die grosse Remanenz g zu gewärtigen war. Eine weitere Ausführungsmöglichkeit der Erfindung besteht darin, den Widerstand d oder eine Reaktanz h dauernd im Stromkreis zu belassen, d. h. den Unterbrecher a oder b durch eine Impedanz e zu überbrücken, so dass dauernd ein geringer Strom fliesst. Dies ist besonders zweckmässig an dem Überstromschalter b, da dieser dann einfacher in der Konstruktion bleibt und ein normales Schütz (Überstromselbstschalter) ausreicht. Die Rolle dieses Widerstandes kann auch ganz oder zum Teil eine Haltespule übernehmen und die Abgleichung kann auch durch eine Parallelimpedanz zur Haltespule erreicht werden. Der Vorkontaktwiderstand kann natürlich auch in mehreren Stufen oder kontinuierlich eingeschaltet werden, wodurch ein störender Einschwingungsvorgang vollständig unterdrückt wird. Eine weitere Massnahme zur Unschädlichmachung des Einschaltstromstosses besteht darin, diesem Stromstoss einen Nebenweg zu verschaffen.. Das geschieht dadurch, dass der Vorkontaktwiderstand <Desc/Clms Page number 2> hinter der Überstromspule angeschlossen wird (Fig. 3), so dass der erste Stromstoss gar nicht durch die Spule fliesst. Dabei wird der Widerstand d zweckmässig so bemessen, dass er nur einen kleineren Strom hindurchlässt als zur Schweissung notwendig ist. Dann ist ein vollständiges Einschalten des Primärkreises notwendig und hiedurch die Kontrolle durch den Überstromschalter gesichert. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung an elektrischen Erwärmungsmaschinen, insbesondere Schweissmaschinen, mit selbsttätiger Überstromauslosung, dadurch gekennzeichnet, dass der Primärstromkreis zur Abschwächung des Sättigungsstosses vorübergehend über einen Widerstand (d) geschlossen wird.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fussschalter bzw. der Überstromschalter mit einem Vorkontakt (c) ausgerüstet ist, der über einen Widerstand (d) mit dem Hauptkontakt verbunden ist.3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand oder eine Impedanz (e) die Hauptkontakte des Überstromschützes dauernd überbrückt (Fig.-1).4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorkontakt- widerstand (d) derart angeschlossen ist, dass er während der Schaltbewegung vorübergehend einen Nebenschluss zur Auslösespule bildet (Fig. 3). EMI2.1
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| DE106959X | 1925-05-20 |
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| AT106959B true AT106959B (de) | 1927-08-10 |
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| AT106959D AT106959B (de) | 1925-05-20 | 1926-05-03 | Einrichtung an elektrischen Erwärmungsmaschinen, insbesondere Schweißmaschinen. |
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