AT106917B - Einrichtung an Hochdruckdampfzylindern. - Google Patents
Einrichtung an Hochdruckdampfzylindern.Info
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Description
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Einrichtung an Hochdrnckdampfzylindern.
Bei den heute gebräuchlichen Konstruktionen von Dampfmaschinen für gewöhnlichen (niedrigeren) Druck werden in der Regel gegossene Zylinder verwendet, bei denen vielfach die Kopfteile für die Aufnahme der Steuerorgane zusammen mit dem Laufzylinder aus einem Stuck hergestellt sind. Man verwendet auch besondere Laufbüchsen für den Kolhenlauf. Ein bekannter derartiger Dampfzylinder mit eingesetzter Laufbuchse besteht beispielsweise aus zwei zusammen-
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die mit diesen Mantelteilen verbunden sind und sich inmitten des Kolbenlaufs frei ausdehnen können.
Die Mantelteil sind dabei immer zugleich Teile des Gestells.
Bei der Erfindung handelt es sich um bauliche Einzelheiten von Hochdruekzylindern, bei welchen Gussstücke nicht verwendbar sind, sondern in der Regel aus dem vollen Stahlmaterial od. dgl. herausgearbeitete Konstruktionsteile verwendet werden. Es sind daher besondere Kopfstücke ausgebildet, welche die Steuerorgane aufzunehmen haben, und eine zylindrische Laufbüchse, welche sich gegenüber dem Gestell frei ausdehnen kann. Die Kopfstücke werden unabhängig voneinander mit dem Maschinengestell fest verbunden, welches von den Ausdehnungen des Dampfzylinders infolge der Wärmewirkungen nicht beeinflusst wird.
Die hauptsächlichsten Vorzüge der neuen Bauart gegenüber den heute gebräuchlichen Ausführungsformen von Dampfzylindern sind folgende : Das Maschinengestell wird von den Ausdehnungen des Dampfzylinders infolge der Wärmewirkungen nicht beeinflusst. Dadurch werden die durch die Wärmewirkungen hervorgerufenen Spannungen, die bei den heute gebräuchlichen Maschinen gewöhnlichen Druckes manchmal Anlass zu Maschinenschäden geben und die bei Hoehdruckmaschinen infolge der hohen Temperaturen eine unbeherrschbare Grösse erreichen würden, sicher beherrschbar.
Weiter wird, weil die Kopfteile am Gestell festliegen, die Steuerung der Maschine durch Wärmeausdehnungen nicht wesentlich beeinflusst, wodurch der Betrieb von der Geschicklichkeit des Maschinisten in der Einstellung der Steuerung unabhängig wird.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen von Hochdruckdampfzylindern der neuen Art dargestellt.
In Fig. 1 bedeuten 1 und l'die Kopfteile, 2 bzw. 2'die für den Kolbenlauf erforderlichen Lauf-
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Die Kopfteile werden unabhängig voneinander mit dem Gestell 4 der Maschine fest verbunden, um die für die Steuerung erforderlichen Organe in ihrer Lage und Wirkung unverändert zu erhalten. Die Laufbüchsen sind mit den Kopfteilen durch Verschraubung, Schweissung od. dgl. fest verbunden, in der Zylindermitte gegeneinander und gegenüber dem Gestell 4 durch Stopfbüchsen 5 und Gleitführungen beweglich, so dass die Wärmedehnung infolge der hohen Temperatur sich ohne unzulässige Nebenwirkung frei entwickeln kann.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist eine einteilige Laufbüchse 2 verwendet, die mit dem Kopfteil 1 fest verbunden ist und sich gegenüber dem Gestell 4 und gegenüber dem zweiten Kopfteil l'unter Vermittlung einer Stopfbüchse frei ausdehnen kann.
In Fig. 3 ist eine Ausführungsform mit zwei Kopfteilen 1 und 1' dargestellt, bei welcher ausser der Laufbüchse 2 ein zylindrischer Mantel 6 angeordnet ist. welche beide mit dem Kopf teil 1 fest verbunden sind, gegenüber dem Gestell 4 und dem zweiten Kopf teil. T sich aber frei bewegen können, unter
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Vermittlung einer gemeinsamen Stopfbüchse 5, welche die Abdichtung gegeneinander und nach aussen bewirkt. Eine derartige Ausführungsform lässt sich auch so gestalten, dass man beispielsweise den zylindrischen Mantel an der Laufbüchse durch eine Verschraubung od. dgl. befestigt und den Zylinderraum und den Mantelraum getrennt durch je eine Stopfbüchse nach aussen abdichtet.
Es sind noch andere konstruktive Lösungen des Erfindungsgedankens als die beschriebenen möglich, z. B. mit innen liegenden Stopfbüchsen, entweder durch Schrauben oder durch den Innendruck allein angespannt, oder mit innenliegenden Stopfbuchsen, die durch den Kolbendeckel angespannt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung an Hochdruckdampfzylindern, die aus Kopfteilen zur Aufnahme der Steuerorgane und zylindrischer Laufbüchse bestehen, welche sich gegenüber dem Gestell frei ausdehnen kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopf teile (1, 1') unabhängig voneinander mit dem von den Ausdehnungen des Dampfzylinders infolge der Wärmewirkungen nicht beeinflussten Maschinengestell (4) fest verbunden sind.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem doppeltwirkenden Hochdruckdampfzylinder die Laufbüchse (2) mit dem einen Kopf teil (1) durch Verschraubung, Schweissung od. dgl. fest verbunden ist, wogegen sie sich gegenüber dem zweiten Kopfteil unter Vermittlung von Kolbenringen, Stopfbüchsen (5) od. dgl. nach einer Seite frei ausdehnen kann (Fig. 2).3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufzylinder (2) von einem zylindrischen Mantelraum umgeben ist, durch den ein Mittel zur Heizung oder Kühlung der LaufbÜchse geleitet wird, und der Mantelzylinder (6) und die Laufbüchse (2) auf einer Seite mit einem der Kopfteile (1) fest verbunden und auf der andern Seite gegen das Gestell (4) frei ausdehnbar sind (Fig. 3). EMI2.1
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| AT106917T | 1926-06-02 |
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| AT106917D AT106917B (de) | 1926-06-02 | 1926-06-02 | Einrichtung an Hochdruckdampfzylindern. |
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- 1926-06-02 AT AT106917D patent/AT106917B/de active
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