AT106845B - Negative für photomechanischen Druck. - Google Patents

Negative für photomechanischen Druck.

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AT106845B
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  NegativefürphotomechanischenDurck. 



   Beim photomechanischen Druck, sei es nun Tief-, Flach-oder Hochdruck, benutzt man bisher in der Regel Glasnegative. Da solche Glasplatten selten genau gleich dick sind, muss man bei gleichzeitiger Benutzung von einer Mehrzahl von Negativen nebeneinander diese Platten durch geeignete Unterlagen auf Gas gleiche Niveau bringen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, das meist mit Hilfe besonders p äparierter (sogenannter abziehbarer) Platten hergestellte   Glasmgativ   mit einer Gelatinelösung zu   übagiessen   und nach dem Tiocknen die so   verstärkte   Schicht vom Glase abzuziehen. Beide Verfahren sind 
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   Eine weitere Schwierigkeit bereitet die Retusche, die im   Rep'oduktionsgewerbe   eine erbeblich   p össcre   Rolle spielt als beim gewöhnlichen photographischen Verfahren. Auf der Rückseite der mit einem mattlack zuvor überzogenen Glasplatte angebracht, gibt sie häufig wegen des verhältnismässig grossen Abstandes von der Bildschicht zu   Unschärfen   beim Kopieren Veranlassung ; es können deshalb nur grobe 
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 haut mit einer Mattlackschicht zu versehen und überhaupt auf der dünnen Haut zu retuschieren, ist keineswegs einfach. 



   Die erwähnten   Schwieligkeiten   beim photomechanischen Druck fallen fort, wenn man Negative   val wendet,   die auf einem Film hergestellt sind, auf dessen Rückseite eine   Kol1oidschicht   mit eingebetteten fein verteilten   Kölpern angebracht   ist, welche eine unmittelbar zur Anbringung von   Retuschen   geeignete
Oberfläche dal bietet. Als Kolloid verwendet man Gelatine, die ganz oder teilweise durch andere nach dem
Trocknen der aufgetragenen Lösung in Wasser unlöslich werdende Stoffe ersetzt werden kann, z. B. durch mit Formaldehyd behandeltes Albumin, Kasein od. dgl. Als eingebettete Stoffe kommen unlösliche
Verbindungen in feiner Verteilung in Betracht, z. B. Karbonate, Sulfate, Phosphate der Erdalkalien, geeignete Schwermetallsalze usw.

   Das Auftragen einer solchen Schicht kann in der in der Technik   üblichen  
Weise geschehen. 



   Beispiel 1. Zu der Lösung von 45 Teilen Gelatine in 200 Teilen Wasser wird eine Lösung von
75 Teilen   Bnyumchlorid   in 150 Teilen Wasser und unter Rühren eine Lösung von 42 Teilen wasserfreiem
Natriumsulfat in 250 Teilen Wasser gegeben. Die Flüssigkeit wird entweder so wie sie ist auf den Film aufgetragen oder nach dem Erstarren durch Auswässern von Natriumchlorid befreit und dann durch   Elwärmen   verflüssigt und vergossen. 



   Beispiel 2. Man verrührt frisch   gefälltesund gewaschenes Kalziumsulfat   in   e : ner 5-10 %igen     Kafeil1llatriumlösung   und trägt die mit etwas Formaldehyd versetzte Masse auf die   Rückseite   photo- . graphischer Films auf. 
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 30 Liter einer   10% igen Gelatinelösung einlaufen.   Die Suspension giesst man in dünner Schicht auf die Rückseite   photogtaphischer   Filme. 



   Da beim Film praktisch hier ins Gewicht fallende Dickenunterschiede nicht vorkommen, kann man 
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   Einen besonderen Vorzug gegenüber der Glasplatte bietet der Film im Mehrfarbendruck. Bisher   könnte   man nämlich für diesen Zweck die abgezogenen Negativhäute als Teilnegative nicht gut verwenden, weil sie leicht Verzerrungen erlitten und deshalb oft nicht zur Deckung gebracht werden konnten. Dieser Nachteil tritt bei den Negativen nach vorliegender Erfindung nicht   a1 f,   so dass dieser Umstand in Verbindung mit den schon bezeichneten Vorteilen von Bedeutung ist. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Negative für photomechanischen Druck, hergestellt auf einem photographischen Film mit einer auf seiner Rückseite angebrachten Kolloidsehicht, z. B. aus gehärteter oder ungehärteter Gelatine, welche infolge der Einbettung fein verteilter Körper, beispielsweise 35% Reisstärke oder 160% Bariumsulfat (bezogen auf die tiockene Koiloidsubstanz der Schicht), eine zur Aufnahme von Retuschen unmittelbar geeignete Oberfläche besitzt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT106845D 1924-03-04 1925-01-30 Negative für photomechanischen Druck. AT106845B (de)

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