DE411252C - Negative fuer photomechanischen Druck - Google Patents

Negative fuer photomechanischen Druck

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DE411252C
DE411252C DEA41728D DEA0041728D DE411252C DE 411252 C DE411252 C DE 411252C DE A41728 D DEA41728 D DE A41728D DE A0041728 D DEA0041728 D DE A0041728D DE 411252 C DE411252 C DE 411252C
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Germany
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negatives
photomechanical printing
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printing
glass
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DEA41728D
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Agfa Gevaert NV
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F3/00Colour separation; Correction of tonal value
    • G03F3/02Colour separation; Correction of tonal value by retouching

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)

Description

  • Negative für photomechanischen Druck. Beim photomechanischen Druck, sei es nun Tief-, Flach- oder Hochdruck, benutzt man bisher in der Regel Glasnegative. Da solche Glasplatten selten genau gleich dick sind, muß man bei gleichzeitiger Benutzung von einer Mehrzahl von Negativen nebeneinander diese Platten durch geeignete Unterlagen auf das gleiche Niveau bringen. Eine andere 3löglichkeit besteht darin, das meist mit Hilfe besonders präparierter (sogenannter abziehbarer) Platten hergestellte Glasnegativ mit einer Gelatinelösung zu übergießen und nach dem Trocknen die so verstärkte Schicht vom Glase abzuziehen. Beide Verfahren sind außerordentlich umständlich und geben zu häufigen Fehlschlägen Veranlassung.
  • Eine weitere Schwierigkeit bereitet die Retusche, die im Reproduktionsgewerbe eine erheblich größere Rolle spielt als beim gewöhnlichen photographischen Verfahren. Auf der Rückseite der mit einem Mattlack zuvor überzogenen Glasplatte angebracht, gibt sie häufig wegen des verhältnismäßig großen Abstandes von der Bildschicht zu Unschärfen beim Kopieren Veranlassung; es können deshalb nur grobe Retuschen in dieser Weise ausgeführt werden, während man feinere Retuschen auf der Bildschicht selbst vorzunehmen gezwungen ist, was aus verschiedenen Gründen gern vermieden wird. Die abgezogene Bildhaut mit einer Mattlackschicht zu versehen und überhaupt auf der dünnen Haut zu retuschieren, ist keineswegs einfach.
  • Die erwähnten Schwierigkeiten fallen fort, wenn man beim photomechanischen Druck =ich solcher Negative bedient, die hergestellt sind auf einem photographischen Film mit einer auf der Rückseite angebrachten Kolloidschicht, welche infolge eingebetteter, fein verteilter Körper eine zur Anbringung von Retuschen unmittelbar geeignete Oberfläche besitzt (vgl. Patent .1066i.11.
  • Da beim Film praktisch hier ins Gewicht fallende Dickenunterschiede nicht vorkommen, kann man eine größere Zahl von Negativen ohne weiteres nebeneinander verwenden. Die Rückseite nimmt dank ihrer sehr feinkörnigen Oberfläche jegliche Retusche leicht an, die infolge der geringen Filmdicke scharf kopiert.
  • Einen besonderen Vorzug gegenüber der Glasplatte bietet der Film im Mehrfarbendruck. Bisher konnte man nämlich für diesen Zweck die abgezogenen Negativhäute als Teilnegative nicht gut verwenden, weil sie leicht Verzerrungen erlitten und deshalb oft nicht zur Deckung gebracht werden konnten. Dieser Nachteil tritt bei den Negativen nach vorliegender Erfindung nicht auf, so daß dieser Umstand in Verbindung mit den schon bezeichneten Vorteilen von Bedeutung ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Negative für photomechanischen Druck, hergestellt auf einem photographischen Film mit einer auf seiner Rückseite angebrachten Kolloidschicht, welche infolge eingebetteter, fein verteilter Körper eine zur Aufnahme von Retuschen unmittelbar geeignete Oberfläche besitzt.
DEA41728D 1924-03-04 1924-03-05 Negative fuer photomechanischen Druck Expired DE411252C (de)

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