AT106674B - Relais, besonders für Selektivschutzschaltung. - Google Patents

Relais, besonders für Selektivschutzschaltung.

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AT106674B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Relais, besonders für   Selektivschutzschaltung.   
 EMI1.1 
 einen festen Kontakt hin bewegt. 



   Eine besonders einfache und vorteilhafte Ausführung eines solchen Relais erhält man gemäss der Erfindung dadurch, dass die Anregung für die Kupplung des Zeigers mit dem mechanischen Trieb durch das Zeigergerät selbst gegeben wird. 



   Die Figur zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in schematischer Darstellung. Der Zeiger 1 eines Spannungsmessers 2 ist mit einem Kontakt 3 versehen, der durch einen Schneckentrieb 4 einem festen Kontakt 5 zugeführt wird, sobald der Zeiger durch einen Fallbügel 6 niedergeschlagen wird. 
 EMI1.2 
 zum Eingriff in das Schneckengewinde gebracht. Die Drehung der Schnecke erfolgt mit Hilfe einer   Ferrarisscheibe   7, deren   Triebmagnet   8 von einem an Leitung R liegenden Stromwandler 9 gespeist wird. 



   Die Spule des Stromwandler ist durch den Anker 10 eines Relais 11 so lange kurzgeschlossen, die Ferraris- scheibe also in Ruhe, als das Relais 11 nicht erregt ist. Die Erregung des Relais 11 findet statt, sobald der Kontakt eines mit dem Zeiger 1 verbundenen   Schleppzeigers   12 auf einen am Spannungsmessergehäuse angeordneten festen Kontakt   1. 3 stösst.   Dies findet statt, sobald die Spannung unter einen bestimmten Wert sinkt. Durch die Kontaktgabe bei   M   wird der Stromkreis der Relaisspule 11, der an eine Hilfsstromquelle 14 angelegt ist, geschlossen. Der Anker 10 wird hochgezogen, er schliesst durch ein oberes Kontaktpaar 15 den Stromkreis eines Elektromagneten 16, der den Fallbügel 6 niederzieht. 



  Durch das Niedergehen des   Fallbügels   kommt der Zeiger 1 in Kupplung mit dem Schneckentrieb und sein Kontakt 3 bewegt sich nach dem festen Kontakt   5   hin. In der Zeichnung ist er in einer Stellung kurz vor der Berührung dieses Kontaktes dargestellt. Gleichzeitig mit dem Eingriff des Zeigers in die Schnecke wird auch durch das Anheben des Ankers 10 der   Kurzschluss   der Erregerspule des Triebmagneten 8 aufgehoben und die   Ferrarisscheibe   setzt sich in Bewegung. Der Schleppzeiger   M,   der mit dem Zeiger 1 durch eine Feder 17 verbunden ist, wird von dem Kontakt   13,   wie dargestellt, in seiner Stellung festgehalten.

   Sobald die Kupplung des Zeigers mit der Schnecke wieder gelöst wird. legt sich durch die Wirkung der Feder 17 der Schleppzeiger 12 wieder an den Zeiger 1 an, der sich dann in seine normale   Ausschlagstellung   begibt. Eine Einrichtung zum Abheben des Zeigers von der Schnecke bei Wiederanstieg der Spannung ist in der Figur der   Übersichtlichkeit   halber nicht angegeben. 



   Als Zeigergeräte, die gemäss der Erfindung das Anlaufen des Relais bewirken, können alle Geräte verwendet werden, auf die sieh das Hauptpatent bezieht, also in erster Linie, wie dort angegeben, Wirkleistungsmesser, Blindleistungsmesser oder e : i-Geräte. Die Ablaufzeit kann von einer anderen Grösse abhängig sein als die Anregung des Relais. Sie kann aber auch von derselben Grösse abhängig sein. 



  Beispielsweise wird die Ablaufzeit, wenn man als Zeigergerät einen Blindleistungsmesser benutzt und die Geschwindigkeit der   Ferrarisscheibe   mit dem Quadrat des Leitungsstromes an dem Triebmagneten 8 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 wächst, wie es bei geringerer   Sättigung   des Triebmagneten 8 der Fall ist, proportional dem Ausdruck :
Blindleistung :   Stromstärke2,   d. h. proportional dem Blindwiderstand. Benutzt man indessen hohe Sättigung des Triebmagneten   8,   so wird die Ablaufzeit proportional der im Zeigergerät wirkenden Grösse, oder genauer, proportional dem Wert dieser Grösse im Augenblick der Anregung, der Kontaktgabe bei 13, also z. B. der Blindleistung oder dem Scheinwiderstand.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Relais für Selektivschaltungen, bei dem ein mit dem Zeiger eines Messgerätes verbundener Kontakt gegen einen feststehenden Kontakt geführt wird (nach Patent Nr. 105749), dadurch gekennzeichnet, dass das Messgerät selbst beim Über-oder Unterschreiten eines bestimmten Ausschlages die Kupplung des Zeigerkontaktes mit seinem Antrieb veranlasst. EMI2.1
AT106674D 1925-04-24 1925-11-04 Relais, besonders für Selektivschutzschaltung. AT106674B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE106674X 1925-04-24
AT105749D AT105749B (de) 1924-11-01 1925-10-28 Vorrichtung zum Feststellen eines Fehlerortes in elektrischen Leitungsnetzen.

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AT106674B true AT106674B (de) 1927-06-25

Family

ID=25606074

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AT106674D AT106674B (de) 1925-04-24 1925-11-04 Relais, besonders für Selektivschutzschaltung.

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