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Zweiflügelige Metall-Luftschraube.
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ist verhältnismässig breit und dünn, stellt aber den dicksten Teil der ganzen Schraube dar. Eine brauchbare Dicke an dieser Stelle beträgt ungefähr l Zoll, welche Dicke bis auf 3/"Zoll nahe den Flügelspitzen herabgeht.
Im Mittelteil 4 ist ein Schlitz 5 angeordnet, der sich in der Plattenebene von der einen Schmalseite nach der andern durchgehend erstreckt, wobei die Länge des Schlitzes sich beiderseits in der Richtung der Schraubenflügel erstreckt und die Drehachse in diese Ebene fällt oder parallel zu ihr ist. Der Schlitz ist so schmal, wie er sich mit den geeigneten Werkzeugen herstellen lässt, z. B. etwa Vs Zoll Breite bei ungefähr 16 Zoll Länge.
Diese Abmessungen können aber entsprechend dem Einzelfall abgeändert
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etwa 3y Zoll höchstens, aufgeweitet und verjüngt sich zu spitz auslaufenden Enden nach den Schraubenflügeln hin, wodurch ein geschlitztes Nabenauge 6 entsteht, ohne dass das Metall eine erhebliche Dehnung- beanspruchung erfährt, wobei allerdings eine geringe Verkürzung der Schraubenlänge von Spitze zu Spitze eintritt, wie in Fig. 3 gegenüber Fig. 2 gezeigt.
Das Schraubenwerkstück wird dann schraubenförmig verwunden, wodurch die Flügel ihre erforderlichen Steigungswinkel erhalten, die sich schraubenförmig'nach den Spitzen hin stetig vermindern. Aus dieser Verwindung um die Schraubenachse ergibt sich, dass die eintretende Kante jedes Flügels
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die austretenden Kanten desgleichen überkreuzt ineinander übergehen. Bei dem Verwindungsvorgang sind die spitz zulaufenden entgegengesetzten Enden des aufgeweiteten Auges 6 in entgegengesetzten schrägen Richtungen mitverwunden worden.
Als Füllstück für das Nabenauge ist eine Stahlnabe 7 mit mittlerer Bohrung 8 samt Keilnut 10 zum Aufsetzen auf den Wellenzapfen 9 und mit einander gegenüberstehenden äusseren Rippen 11, 11 versehen, die in Anpassung an die verwunden Form des Schlitzes eine einander entgegengesetzte, schräg schraubenförmige Anordnung aufweisen. Diese Nabe ist ohne Spiel in das Auge 6 eingesetzt, die Rippen 11
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in den Seitenwänden des Nabenauges sind die Befestigungsschrauben 14 eingezogen, die zur festen Verbindung der Nabe und der Schraube miteinander dienen, wobei Unterlagsseheiben 15 eingelegt werden können.
Als Verstärkungsmittel können auch starre Metallschienen 16 verwendet werden, die an die Aussenfläche des Sehraubenmittelteils angelegt und, einander gegenüberstehend, von den Schraubenbolzen 14 durchdrungen werden. Hierdurch werden sie fest gegen die Flanken der Schraube gedrückt und dienen zur Versteifung der gesamten Anordnung. Eine Gewichtsverminderung der Nabe kann durch Anbringen von Aussparungen, Bohren von Löchern oder sonstige Entfernung überflüssiger Stahlmengen erzielt werden, ohne dass hierdurch die Widerstandsfähigkeit der Nabe beeinträchtigt wird.
Unter Umständen kann auch statt einer einsetzbaren Nabe y ein Futter beliebiger Art in geschmolzenem oder festem Zustand in das Auge 6 eingefüllt werden, worauf man das Futter in der Mitte ausbohrt, um die Antriebswelle oder eine Stahlbüchse durchstecken zu können, wobei die Teile durch Nut und Feder verbunden werden. Wenn der aufgeweitete Mittelteil des Schraubenwerkstückes einer Nabe von bestimmter Höhe angepasst werden muss, so kann man, wie dies beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 geschehen ist, das Werkstück an dieser Stelle in einer ganz bestimmten Breite ausführen ; für eine Nabe von 8 Zoll Höhe z. B. führt man den Mittelteil des Scbraubenwerkstückes in dieser Breite aus, während die benachbarten Flügelteile eine grössere Breite, z. B. 9 oder 10 Zoll, besitzen können.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zweiflügelige Metall-Luftschraube, bestehend aus einer einzigen, um den in der Achsrichtung liegenden Mittelteil verwundenen Längsplatte, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelteil der Platte nach der Breitenrichtung geschlitzt und zu einem sich nach den Flügeln hin verjüngenden Nabenspaltraum aufgeweitet ist, in dem ein dementsprechend geformtes, mit den entstandenen Nabenwangen fest zu verbindendes starres Nabenfüllstück angeordnet ist.
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