AT106437B - Verfahren und Vorrichtung zur Vornahme der direkten Ammoniaksynthese. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Vornahme der direkten Ammoniaksynthese.

Info

Publication number
AT106437B
AT106437B AT106437DA AT106437B AT 106437 B AT106437 B AT 106437B AT 106437D A AT106437D A AT 106437DA AT 106437 B AT106437 B AT 106437B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
ammonia
tube
gases
carrying
direct synthesis
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
L Air Liquide S Te An Me Pour
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by L Air Liquide S Te An Me Pour filed Critical L Air Liquide S Te An Me Pour
Application granted granted Critical
Publication of AT106437B publication Critical patent/AT106437B/de

Links

Landscapes

  • Catalysts (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zur Vornahme der direkten Ammoniaksynthese. 
 EMI1.1 
 



   Gegenstand der Erfindung ist   ein'katalytisehes Velfahren   zur   Vornahme   der direkten Hochdrucksynthese des   Ammoniaks unter   Benutzung eines einzigen Apparates, im   Gegensatz zum vorerwähnten   bekannten Verfahren, dessen Durchführung mehrere hintereinander angeordnete Apparate erfordert. 



   Bei der Durchführung wird der grosse   unterschied in der Dichte des Genusches von Stickstoff   
 EMI1.2 
 anderseits nutzbar gemacht. De. nn da das gasförmige Stickstoff- und Wasserstoffgemisch bei seiner   Um-     setzung zu Ammnniak eine Zusammenziehung   erleidet und die Kompressibilität des Ammoniaks gegenüber der seiner Komponenten besonders hoch liegt, so tritt nach erfolgter   Kataly@e, eine Steigerung der Dichte   
 EMI1.3 
 Substanz, in den Kontaktraum zurückgeführt zu werden, was durch den Dichtigkeitsunterschied zwischen den Gasen vor und nach Abscheidung des Ammoniaks bewirkt wird. 



   Ausserdem wird das der   Katalyse zu unterwerfende Gasgemisch, vor seiner ersten direkten Kontakt-   
 EMI1.4 
 erhitzt u. zw. lediglich durch indirekte   Berührung des Katalysatorraumes, infolge   der darin auf Grund der exothermisch verlaufenden Ammoniakbildung entwickelten Wärme, wobei jeder   Wärmeüberschuss   nach aussen abgeleitet wird. 



   Fig. 1 bis. 3 der Zeichnung veranschaulichen drei verschiedene zur   Ausführung des neuen Ver-   fahrens geeignete Vorrichtungen. 



   Bei der   Ausführungsfoirn nach Fig. l ist Ti   ein nahtloses, sehr dickes,   aus geeignetem Metall her-   gestelltes Rohr, z. B. ein Stahlrohr, das an dem auf der Zeichnung nicht dargestellten rechten Ende 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 zu bringenden Gasen, einen hinreichenden Temperaturaustausch zu ermöglichen. 



   Jenseits des Endes von   T3   ist das Schutzrohr   Ta vollstandig   von der Kontaktsubstanz ausgefüllt. 



  Das linke Ende des Rohres T1 ist mittels eines eingeschraubtn Metalls topfens verschlossen, dessen mittlerer Teil stromleitende Klemmen trägt, an die ein an der Aussenseite des Rohres   T3   angeordneter, nach einer Schraubenlinie gewundener Heizdraht S angeschlossen ist. 
 EMI2.2 
 des die Kontaktmasse enthaltenden Rohres Ta verbindet. Die Aussenseite des Rohres t ist an den der   Aussenluft     zugänglichen   Stellen mit   Wärmesehutzmasse   bekleidet ; r ist ein   Zapfhalm.   



   Etwas weiter davon ist ein zweiter Sammelbehälter angeordnet, der in ähnlicher Weise wie der erste mit Zapfhahn und ineinandergeschobenen, durch den   Stopfen K. a hindurchgeführten Rohren   versehen ist. Noch etwas weiter befindet sich abermals eine Vorrichtung dieser Art und so fort. Die Zahl dieser Vorrichtungen hängt von den jeweiligen Verhältnissen ab und muss ausreichend sein, damit am Ende des Rohres Ta die Verbindung der Gase praktisch vollständig ist. 



   Der Apparat arbeitet folgendermassen :
Die in Reaktion zu bringenden Gase strömen durch den Stutzen   K in den zwischen   den Rohren Ta und T 3 befindlichen Ringraum und gelangen nach dem dem Vorderende der Rohre vorgeschalteten Raum A, da der Ring M das Abströmen nach den hinteren Rohrenden verhindert. Beim   Zurücklegen dieses   Weges werden diese Gase bis auf die Reaktionstemperatur erwärmt, u. zw. geschieht dies, wenn der Apparat sich in normalem Betrieb befindet, durch Wärmeübertragung vom Rohre   T3 oder,   wenn die Einleitung   der Reaktion noch nicht stattgefunden hat, durch den Heizdraht S. Hierauf strömen die Gase in das Rohr     T3'wo   sie sich in   Berührung   mit der Kontaktsubstanz nach und nach verbinden.

   In den das Ende des Rohres   T3 verlasenden Gilsen   befinden sich bereits nennenswerte   Ammoniakmengen.   Für den Fortgang der Reaktion ist es daher von Interesse, dass das gebildete Ammoniak ganz oder zum Teil   abgeführt wird.   Diese Ableitung erfolgt mittels der oben beschriebenen Sammelbehälter C. Infolge der niedrigen Temperatur der   Wandungen   dieses Sammelbehälters strömen die mit Ammoniak   beschwerten Gase abwärts   
 EMI2.3 
 auf gleicher Höhe steht, wie die der durch   t1   ziehenden Gase. In dieser Weise wird verhütet, dass die Temperatur unterhalb derjenigen sinkt, die zur   Durchführung   der Reaktion erforderlich ist.

   Gerade mit Rücksicht auf diesen Wärmeaustausehvorgang erhält die Aussenseite des Rohres t die bereits erwähnte Wärme- 
 EMI2.4 
 herabgesetzt und dadurch die Reaktion beschleunigt. Etwas weiter davon wird mittels des zweiten an den Stutzen K2 angeschlossenen Sammelbehälters eine neue Ammoniakabzapfung vorgenommen usf. Diese Abzapfungen wiederholt man in   die3er   Weise so oft als nötig ist um zu erreichen, dass am Ende des Rohres Ta die   Vereinigung der Gase praktisch vollständig ist. Die   die Verunreinigungen der   ursprünglichen   Gase enthaltenden restlichen Gase strömen durch den bei der Beschreibung des Apparates erwähnten, am rechten Ende des Rohres   Ti   angebrachten Rohrstutzen ab. 



   Fig. 2 zeigt eine   Ausführungsform   des Apparates nach Fig. 1, gemäss welcher das bei diesem vorgesehene Rohr   Tg in   Wegfall gekommen ist. Diese   Ausführunsgform   findet in den Fällen Anwendung, in denen der durch die innere Wärmeschutzbekleidung verursachte Temperaturabfall so weit reicht, dass   kein Anlass   vorliegt, ihn um den zwischen   Tz   und T3 vorhanderen Temperaturunterschied zu erhöhen. 
 EMI2.5 
 Stutzen E, der mit dem Ende des Rohres Ta in Verbindung steht. 



   Die in Reaktion zu bringenden Gase strömen durch den Stutzen D an dem rechten Ende des Rohres T   4 ein und   werden durch dieses Rohr an die   Anfangsstelle   des die Kontaktsubstanz enthaltenden Rohres   Ts   geleitet. Beim Zurücklegen dieses Weges werden sie, wenn sieh der Apparat bereits in normalem   Betriebe befindet, durch die Reaktionswärme, während der Ingarigsetzungsperiode dagegen durch den Heiz-   draht auf Reaktionstemperatur erhitzt. Die zur Reaktion zu bringenden Gase durchstreichen darauf das den   Katalysa tor en thaltende Rohr, wobei dasgebildete Ammoniak in dem Masse als es entstehtmittels der Sammel-   behälter abgezapft wird. Schliessich werden die   Rückstände   wie beim Apparat nach Fig. 1 abgeleitet. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 


AT106437D 1918-02-20 1920-05-12 Verfahren und Vorrichtung zur Vornahme der direkten Ammoniaksynthese. AT106437B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR106437X 1918-02-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT106437B true AT106437B (de) 1927-05-10

Family

ID=8872167

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT106437D AT106437B (de) 1918-02-20 1920-05-12 Verfahren und Vorrichtung zur Vornahme der direkten Ammoniaksynthese.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT106437B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3302304C2 (de)
AT106437B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Vornahme der direkten Ammoniaksynthese.
DE3049409C2 (de) Einrichtung zur Dampferzeugung in Ammoniak-Synthese-Anlagen
DE612594C (de) Kesselheizflaeche aus gleichartigen Einzelteilen
DE549605C (de) Dampfgeheizter Vulkanisierapparat
AT74693B (de) Vakuumtrocknungs- und Imprägnierungsanlage für Spulen von elektrischen Maschinen und Apparaten.
AT109924B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Speichern und Ausnützen elektrisch erzeugter Wärme.
AT122016B (de) Wassergaserzeuger für die Herstellung von Wassergas aus Kohlenstaub und Wasserdampf.
AT149586B (de) Mit einer Dampfwassertrommel versehener Dampferzeuger mit mittelbarer Beheizung.
AT204142B (de) Siedewasserreaktor
DE107257C (de)
AT104507B (de) Verfahren zum Betrieb von ortsbeweglichen Hochdruckdampferzeugern mit Wasserrohrfeuerbüchse.
DE376468C (de) Verfahren zur Aufbesserung des Heizwertes und zur Vergroesserung der Menge des Gases, welches bei dem Schwelen durch unmittelbare Einwirkung heisser Gase auf das Schwelgut gewonnen wird
DE420799C (de) Raumfluessigkeitsspeicher
DE2532630C2 (de) Verfahren und Anlage zum Beladen von einem in einen Anreicherungsprozeß eingeleiteten aus Wasserstoff bestehendem oder Wasserstoff als Gemischkomponente enthaltenden Einspeisestrom mit Deuterium mit Hilfe von Wasser naturlicher Deuteriumkonzentration als Deuterium-Spender
AT236986B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schwefelkohlenstoff
AT218209B (de) Wärmeaustauscher, insbesondere Warmwasserbereiter
DE2434315A1 (de) Heizkessel
DE2540003A1 (de) Verfahren zur abloesung eines filterkuchens, insbesondere fuer heissgasfiltration, und filterapparat
DE2629824C3 (de) Reaktionsrohr für eine senkrecht- oder waagerecht betriebene Thermowaage
DE467928C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Dampfueberhitzung fuer Entfaerbungskohlen-Retorten
AT22991B (de) Dampferzeuger für Motorfahrzeuge.
DE442720C (de) Mittelbare Beheizung von Dampferzeugern durch ueberhitzten Dampf
DE1905702C (de) Dampferzeuger
DE413838C (de) Verfahren zum Betreiben von ortsbeweglichen Hochdruckdampferzeugern mit Wasserrohrfeuerbuechse