AT106376B - Verdichter, Pumpe od. dgl. mit kreisenden ineinander liegenden Zahnkolben. - Google Patents

Verdichter, Pumpe od. dgl. mit kreisenden ineinander liegenden Zahnkolben.

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AT106376B
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Hill Compressor & Pump Co Inc
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Description


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    Verdichter, Pnmpe   od. dgl. mit kreisenden ineinander liegenden   Zahnkotben.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Drehkolbenverdichter   oder-pumpen,   bei denen ein äusserer, innen gezahnter Klanz in ein in seinem Innern angeordnete ; Zahnrad eingreift. Die Zähnezahl der beiden Elemente ist ungleich und diese sind exzentrisch gegeneinander angeordnet, so dass   Kammern   entstehen, deren Fassungsraum sich bei der Drehung   abwesh ; elnd   vergrössert und verkleinert. Gas oder Flüssigkeit können daher angesaugt und unter wachsendem Druck weiterbefördert werden. Verdichter bzw. Pumpen dieser Art sind beispielsweise in den österreichischen Patentschriften   Nr.] 00100, Nr. 100898   und Nr. 100899 beschrieben. 



   Die vorliegende Erfindung bezweckt, bei einer Pumpe dieser Gattung die inneren Drucke so zu richten und zu regeln, dass die gezahnten Pumpenelemente genügend abdichten, um wirksam zu arbeiten : gleichzeitig wird aber die Reibung dieser Elemente an der Gehäusestirnwand und damit auch der beim Anlassen und beim Betrieb nötige Energieaufwand verringert. Es kann daher zum Antrieb einer derart vervollkommneten Pumpe ein kleinerer Elektromotor angewendet werden. Ein weiteren Merkmal des Erfindungsgegenstandes besteht darin, dass die dem besagten Zweck dienenden Einrichtungsteile so ausgestaltet sind, dass sich die Packung der Antriebswelle von selbst in radialer Richtung einstellen kann. wenn sie nicht genau zentrisch eingebaut sein sollte.

   Dadurch wird auch bei nicht vollkommen genauem Ineinanderpassen der Teile eine verlässliche Abdichtung erzielt und die Lebensdauer der Packung verlängert. Gemäss der Erfindung ist die die Packung aufnehmende   Stopfbüchse   so angeordnet, dass sie in einem hinter den eigentlichen Pumpenelementen vorgesehenen Hohlraum sowohl in der   Längsrichtung   wie auch in der Querrichtung eine gewisse Bewegung vollführen kann. Der Hohlraum steht mit der Druckseite der Pumpe in Verbindung, so dass der Förderdruck sowohl auf die Rückseite der gezahnten Pumpen elemente wie auch im Hohlraum zur Geltung kommt. Die mit einem gewissen Spielraum eingesetzte Stopfbüchse wird in ihrer Lage durch eine nachgiebige Metallmembrane festgehalten, welche entweder die bekannte, blasebalgartige Form hat oder ringförmig ausgebildet ist.

   Ein Ende dieser Metalldichtung ist an einen starr am Gehäuse sitzenden Teil dicht angesetzt, das andere Ende an den Kopf der Stopfbüchse, so dass diese Dichtung zum Teil zugleich eine Wand des erwähnten Hohlraumes bildet und eine Verminderung des Druckes im Hohlraum infolge Undichtheit hintanhält. Mit der Antriebswelle ist die Stopfbüchse so verbunden, dass sie, wenn sie durch den im Hohlraum herrschenden Druck zusammengedrückt wird bzw. sich nach aussen zu bewegen sucht, hiebei trachtet, die   Antriebswelle nach rückwärts   und somit die Pumpenelemente von der Vorderwand des Gehäuses weg zu ziehen.

   Diese Bewegung wird aber auf ein so   ger ; nges   Ausmass eingeschränkt, dass sich tatsächlich die Pumpenelemente nicht von der
Gehäusewand entfernen, sondern dass die bloss in einem bestimmten Ausmass von dem Druck entlastet werden, den die   Förderflüssigkeit   auf ihre Rückseite ausübt und der sie sonst so stark andrücken würde, dass erhebliche Kraftverluste infolge starker Reibung   entstünden 0 Übrigens   ist auch der Antriebswelle eine ganz geringe Verschiebung in der   Längsrichtung   der   Stopfbüchse   gegenüber gestattet. 



   Auf der Zeichnung sind zwei   Ausführungsbeispiele   des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 zum Teil in Seitenansicht, zum Teil im Schnitt einen mit einem Elektromotor direkt gekuppelten
Verdichter, bei dem die   Stopfbüchse   mittels einer nachgiebigen   Metallpaekung befestigt   ist, Fig. 2 in einem grösseren Massstabe und im Längsschnitt die Stopfbüchse und alle damit in Verbindung stehenden
Teile, wobei die Antriebswelle soweit zurückgezogen ist, dass die Reibung der   Pumpenelemente   an der 

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 Vorderwand des Pumpengehäuses sehr herabgesetzt ist, Fig. 3 die   Endansieht   des in Fig. 2 veranschaulichten Teiles und Fig. 4 im Längsschnitt eine Ausführungsform, bei der die Stopfbüchse durch eine ringförmige Membran gehalten wird.

   



   Das Pumpengehäuse 1 hat eine zylindrische Kammer 2, innerhalb welcher die beiden gezahnten Pumpenelemente angeordnet sind. Das innere 3 ist mittels des Lagers 4 auf dem Zapfen   5   gelagert, das äussere 6 sitzt auf einer Platte   7,   die sich auf dem Lager 8 dreht und auf die Antriebswelle 9 aufgekeilt ist. 



  Diese ist mit dem Motor 10, zweckmässig einem Elektromotor, unmittelbar gekuppelt. Form und Wirkungsweise der Pumpenelemente sind in den erwähnten Patentschriften eingehend beschrieben. Beim Betriebe der Pumpe strömt das Gas oder die Flüssigkeit durch die Saugleitung 11 und die Öffnung 12 in die die Saugseite der Pumpe bildenden Kammern und wird aus den Druckkammern durch die Öffnung   M   und die Druckleitung 14 in einen Behälter 15 getrieben. Das Gehäuse setzt sich nach   rückwärts   fort ;   unmittelbar   an die Pumpenkammer   schliesst   ein Hohlraum 16 an, der mit dem Behälter 15 durch ein Rohr 17 in Verbindung steht. Die in diesen Hohlraum eingesetzte Feder   18 drucke   das Lager 8 und durch dieses die Pumpenelemente gegen die Stirnwand des Gehäuses. 



   Bei der im Sinne der vorliegenden Erfindung ausgeführten Pumpe ist das Gehäuse noch weiter nach rückwärts verlängert und an das Gehäuse des Motors angeschlossen. Der Hohlraum dieser Ver-   längerung   ist am hinteren Ende durch eine ringförmige, am Gehäuse befestigte Platte 19 abgeschlossen. 



   Die Stopfbüchse 20 geht durch diese Endplatte 19 lose, d. i. unter Belassung eines geringen Spielraumes, durch und enthält das übliche, weiche Packungsmaterial, das durch die mittels der Bolzen 23 befestigte
Brille 22 in der Büchse gehalten wird. Zwischen der Platte 19 und dem Stopfbüchsenkopf 24 ist eine nachgiebige Metallmembran   25,   welche die Form eines Blasebalges hat, eingesetzt. Das eine Ende dieser Membrane ist dicht an der Endplatte 19 befestigt, das andere Ende am Stopfbüchsenkopf, so dass also die Membrane einen Teil der Wand des besagten Hohlraumes bildet und ein Entweichen von Flüssigkeit aus diesem Hohlraum nicht möglich ist. Die   nachgiebige blasebalgförmige Metallmembrandichtung   gestattet sowohl eine geringe   Längsverschiebung   des Kopfes 24 wie auch eine kleine Bewegung in der
Querrichtung.

   Bei gewöhnlich ausgeführten Pumpen, bei denen die Stopfbüchse starr eingesetzt bzw. befestigt ist. muss sie sehr genau in einer Linie mit den Lagern der Welle liegen. Infolge der hier beschriebenen
Anordnung kann sich die   Stopfbüchse   von selbst richtig einstellen, wodurch auch die weiche Packung der
Stopfbüchse sehr geschont wird. 
 EMI2.1 
 

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 abzuziehen. Wird der Verdichter stillgesetzt, so dauern die gleichen Verhältnisse noch für einige Zeit an und der auf die Rückseite der Pumpenelemente wirkende Flüssigkeitsdruck würde diese so stark an die Stirnwand anpressen, dass sehr viel Energie aufgewendet werden müsste, um die Welle anzudrehen. 



  Nach kurzer Zeit gleicht sich jedoch infolge Durchsickerns von Flüssigkeit der auf die Vorder-und die Rückseite der Pumpenelemente wirkende Druck aus, so dass also, so weit es sich um die Drücke in der Pumpenkammer handelt, kein Unterschied mehr besteht. Hingegen wirkt der Druck des verdichteten Mittels weiter auf die Membrandichtung und die   Stopfbüchse   und würde die Pumpenelemente zu weit von der Stirnwand abziehen. Die Anschlagsschrauben werden daher so eingestellt, dass kein nennenswerter Abstand zwischen Pumpenelementenfläche und Stirnwandfläche entstehen kann ; die Reibung wird aber erheblich verringert. Infolgedessen wird trotz hohen Druckes im Hohlraum die Welle leicht gedreht werden können.

   Da so die Reibung an der Stirnwand verringert ist, läuft auch der Motor leicht an und erreicht schnell seine normale Drehzahl bzw., wenn es sich um einen Wechselstrommotor handelt, das Zusammenfallen der Phasen mit denen des Speisestromes. In dem Ausmass, als der Motor treibt, fangen auch die Pumpenelemente zu arbeiten an, infolgedessen sinkt der Druck auf der Einström- bzw. Saugseite und   e3 entsteht   somit wieder ein Druckunterschied, der die Pumpenelemente an die Stirnwand andrückt. dass sie dichten und der Verdichter seine normale Leistung ergeben kann. 



   Die mittels der Membrandichtung und der verschiebbaren   Stopfbüchse   bewirkte Entlastung ergibt den erheblichen Vorteil, dass man einen kleineren Motor verwenden kann, dessen Anschaffungsund Betriebskosten erheblich geringer sind. Infolge der Nachgiebigkeit der   Stopfbüchse   in der seitlichen Richtung hat die innere, weiche   Stopfbüchsenpackung   eine längere Lebensdauer. Da sie auch nicht so stark zusammengepresst zu werden braucht, ergibt sich ein leichtes Laufen der Welle bzw. eine Kraftersparnis. Durch Einstellung der Hubbegrenzungsschrauben kann leicht die vorteilhafteste Pressung zwischen den   Pumpenelementenflächen   und der Stirnwand erzielt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l.   Verdiehter, Pumpe od. dgl. mit kreisenden. ineinanderliegenden Zahnkolben und einem an die Pumpenkammern sich anschliessenden Hohlraum. in den der Förderdruck so geleitet ist. dass er auf die Rückseite der Zahnkolben zwecks deren Abdichtung gegen die Gehäusestirnwand wirkt, gekennzeichnet durch ein den erwähnten Hohlraum abschliessendes, nachgiebiges Organ   (25   bzw0   88). das unter dem   Einfluss des Förderdruckes die Antriebswelle   (9)   nach aussen treibt. und dadurch eine Verminderung der Reibung der Zahnkolben (. 3, 6) an der   Gehäusestirnwand   herbeiführt. 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. Gehäuse (1) mit der Stopfbüehse (20, 24) der Antriebswelle (9) verbindet, deren zentrische Einstellung selbsttätig erfolgt.
    3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das nachgiebige Organ aus einer blasebalgartig geformten Metallmembrane (2, 5) besteht, deren eines Ende am Stopfbuchsen- EMI3.2 gegen die Stopfbüchse verschiebbar ist, wobei die Verschiebbarkeit durch einen Flansch. Stellring (27) od. dgl. begrenzt ist, der auf der Welle (9) starr sitzt und sich mit geringem Spielraum zwischen der Stirnfläche der Stopfbüchse (24) und dem Spurlager (.'30) bewegen kann.
    6. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebung der Stopfbüchse (24) gegenüber dem Gehäuse (19) durch einstellbare Anschlagschrauben (31, 32) begrenzt ist.
    7. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das nachgiebige Organ aus einer ringförmigen, aussen am Gehäuse (1) und innen am StopfbÜchsenkopf (36) dicht eingeklemmten Membrane r-3-3 besteht (Fig. 4).
AT106376D 1925-05-13 1925-12-23 Verdichter, Pumpe od. dgl. mit kreisenden ineinander liegenden Zahnkolben. AT106376B (de)

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