AT106336B - Überstrom-Schutzregler für Mehrphasen-Anlagen. - Google Patents

Überstrom-Schutzregler für Mehrphasen-Anlagen.

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AT106336B
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  Überstrom-SchutzreglerfürMehrphasen-Anlagen. 



   Es ist bekannt, zum Schutz gegen   Überstrom in Mehrphasenanlagen   Regler einzubauen, die bei einem gewissen Höchststrom ansprechen und dabei die   Erregung : der die   zu schützende Anlage speisenden Maschinen so weit herabsetzen, dass der Strom auf ein zulässiges Mass vermindert wird. Bei Mehrphasenanlagen tritt dabei der Übelstand auf, dass die Wirkung verschieden ist. je nachdem ein   einphasiger   Kurzschluss   (Erdschluss),   ein zweiphasiger oder ein dreiphasiger Kurzschluss sich ereignet. 



   Man hat diesen Missstand schon mit Relais zu beheben versucht, indem man unabhängig voneinander ebenso viele Schutzrelais in die Anlage einbaute, als Netzphasen vorhanden waren. Aber auch eine solche Lösung ist unvollkommen, da bei der selbsttätigen Wiedereinsehaltung des Hauptreglers das Relais plötzlich die volle Spannung auf das Netz schalten wird. was zu Stromstössen und Überspannungen führen kann. Deshalb wird nach der Erfindung der Schutzregler selbst so ausgebildet, dass er auf Überströme in allen Phasen des Netzes anspricht. Das wird dadurch erreicht, dass der Regler mit ebenso vielen voneinander unabhängigen, elektrisch getrennten Magnetsystemen ausgerüstet ist, als Netzphasen vorhanden sind, dass aber alle Magnetsysteme auf ein einziges, gemeinsames Regelorgan einwirken. 



   In Fig. 1 der Zeichnung ist ein Regler dargestellt, wie er beispielsweise der Erfindung entspricht. 



  Der Regelwiderstand a ist in den Feldkreis der Erregermaschine c des Drehstromgenerators eingeschaltet und in der gezeichneten Stellung durch das Kontaktband   cl.   kurzgeschlossen. Der durch die Druckfeder t belasteten Anhebevorrichtung des Kontaktbandes, die in einer Platte   e endigt,   stehen in einem gewissen Abstand der Kern des   Elektromagneten   und die Enden der   zweiarmigen   Hebel m und n gegenüber, 
 EMI1.1 
 Strom der eigenen Phase erregt wird.

   Damit auch der Druck auf die Platte e bei ein- und mehrphasigem Kurzschluss praktisch der gleiche ist, macht man zweckmässig die Gegenfeder f möglichst schwach im Verhältnis zur Zugkraft der Stromspulen g,   ,     i0  
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel für die   Erfindung für   den Fall, dass ein Regler mit Drehsystem 
 EMI1.2 
 Grenze, so dreht sich die Scheibe p gegen die Kraft der Feder k und mit ihr das Zahnsegment r in der Pfeilrichtung. Dieses steht im Eingritf mit dem Zahnrad   s, das   lose auf der Reglerwelle e sitzt.

   Nach einem gewissen Drehwinkel stösst der auf dem Rad s sitzende Mitnehmer t an den auf der Reglerwelle e befestigten Hebel u und nimmt diese mit, wodurch das Kontaktsegment   (7   mehr Widerstand a in den Erregerkreis der zugehörigen Maschine einschaltet. 



   Die dargestellten Vorrichtungen wirken, wie aus den Schaltskizzen zu erkennen ist, ebensogut bei einphasigem wie bei   zwei-oder dreiphasigem Kurzschluss.   Es sind lediglich Ausführungsbeispiele für die Erfindung veranschaulicht,   um,   abweichende Anordnungen nach dem Erfindungsprinzip sind möglich.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Ûberstromschutzregler für Mehrphasenanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass unabhängig voneinander ebenso viele elektrisch getrennte Magnetsysteme als Netzphasen vorhanden sind, auf ein allen Magnetsystemen gemeinsames, einziges Regelorgan einwirken, wobei jedes Magnetsystem von einem besonderen Stromwandler gespeist werden kann.
    2. Regler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Magnetsystem eine eigene, einstellbare Gegenfeder besitzt.
    3. Regler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Magnetsysteme der Stromkreis des Reglerorgans geöffnet oder geschlossen wird.
    4. Regler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Magnetsystem und das von ihnen zu betätigende Organ ein toter Gang geschaltet ist. EMI2.1
AT106336D 1924-11-17 1925-11-09 Überstrom-Schutzregler für Mehrphasen-Anlagen. AT106336B (de)

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