AT106158B - Querfeldgleichstrommaschine insbesondere für Fahrzeugbeleuchtung. - Google Patents

Querfeldgleichstrommaschine insbesondere für Fahrzeugbeleuchtung.

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AT106158B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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 EMI1.2 
 dadurch annähernd gleichbleibend gehalten werden, dass die Maschine zwei aufeinander senkrechte Felder   erhält, so zwar, dass   das durch das   Kurzschliessen   der   ill   der neutralen Zone des Hauptfeldes liegenden Bürsten enlstehende oder durch von diesen Bürsten gespeiste Feld-   \vick) ungen erzeugte Que-feld   die Ladenutzspannung liefert. Dabei wurde auch die Schaltung angewendet dass die auf eine   Sammlerbatterie   und auf den Lampenstromkreis arbeitende Dynamo am Hauptfeld sowohl mit einer   Nebenschluss- als   mit zwei im entgegengesetztem Sinne   wirkenden.   Reihenschlusserregerwicklungen   ausgerüstet   war.

   Die Spannung sollte bei 
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 des Hauptfeldes geschaltet werden konnte, während der in den   Stromkreis   der andern Reihen-   schlussfeldwicklung angeschlossene Lampenstromkreis keiue Veränderung   der Belastung gestaltete. 



  Abgesehen davon, dass durch diese Anordnung ein bestimmter Teil der Lampen   ständig ein-   geschaltet bleiben musste, besass diese Anordnung noch den Nachteil, dass das die Klemmenspannung erzeugende Querfeld durch die Spannungsdifferenz der beiden Reihenschlusserreger- 
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 werden musste, dass hiedurch eine nennenswerte Belastung des Ankereisens entstand. 



   Zur Beseitigung dieser Nachteile und insbesondere   zwecks Anpassens des Ladestromes   der Sammlerbatterie an die jeweilige Belastung ist die oben   angegebene bekannte Schaltung   in der Weise   ausgebildet. dass der ganze Lampenstromkreis lediglich   an die, die   Ankerrück-   wirkung schwächende Reihenschlusserregerwicklung und die Sammlerbatterie an die andere. die   Ankerruckwirkung   unterstützende Reihenschlusserregerwicklung des   Hauptfeldes   der   Maschine     geschaltet ist.

   so dass der Strom im   rein Ohm'schen Stromkreis sich proportional mit der   Änderung der Dynamonutzspannung, im Batteriestromkreis dagegen der   Strom und demzufolge das Hauptfeld mit der Belastung in weit stärkerem Masse sich ändert. 
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 zwecks Verminderung der Herstellungskosten der Maschine und zur Erleichterung der Unterbringung der Maschine in dem beschränkten Raume an Fahrzeugen als verteilte Wicklung in Nuten des ringförmigen Ständereisens untergebracht werden. 



     In     Fig. l   der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der mit der Sammlerbatterie und dem   Nutzstromkreis verbundenen Maschine sciiematisch   dargestellt. 



   Fig. 2 ist eine schematische Darstellung der in Nuten des   Ständereisens untergebrachten   verteilten Feldwicklung. 



   Fig. 3 und 4 veranschaulichen die Strom-und Spannungsverhältnisse der Maschine. 
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 deren Achse senkrecht zur Achse der Bürsten c, c gestellt ist und die zwecks Erzeugung des Querfeldes miteinander über die am Ständer angebrachten Querfeldspulen m, m, die in der Richtung des Querfeldes auftretende Ankerrückwirkung unterstützend, angeschlossen sind. Die zur Erregung des   Hauptfeldes   vorgesehene Reihenschlusswicklung ist in zwei einander entgegenwirkende Teile unterteilt, so zwar, dass der eine Teil n   der Reihenschlusswicklung   die in der 
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 der Sammlerbatterie cl gespeist wird. 



   Gemäss der Erfindung ist nun der   ganze Nutzsiromkreis l#l   an   die die Ankerrückwirkung     schwächende Reihenschlusswicklung p angeschlossen, während an den die Ankerrückwirkung     unterstützenden Teil M ;   der Reiheuschlusswickung lediglich die Sarnmlerbatlerie d   geschaltet  
Die Wirkungsweise ist die Folgende : Die von der Sammlerbatteriespannung gespeiste Nebenschhtssfeldwicklung s erzeugt an den Bürsten b, b des Ankers a eine   Spannung,   deren Grösse von der Umlaufszahl   des Ankers abhängt   und   dt'ren   Richtung sich mit der Drehrichtung 
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 gegenseitig auf, so dass der Sinn der   Nutzspannung unverändert bleibt.   



   Wird die an den   Bürsten c#c erzeugte Nutzklemmenspannung mit E und   der Wirk-   widerstand des Nutzstromkreises l, l mit R bezeichnet, so ist der im Nutzstromkreise 1 fliessende Strom   
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 Sammlerbatterie. Wird also der Wirkwiderstand dieses Stromkreises mit   r bezeichnet,   so ist die Stromstärke in diesem Stromkreis 
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   Reihenschlussfeldwicklung jt stark : wachsen   und das Hauptfeld F herunlerdrücken, so dass bei   verhältnismässig   geringem Ansteigen der Umlaufszahl das Hauptfeld sehr stark geschwächt wird. 



  Bei geeigneter Bemessung kann die Wirkung der Spule   M   so stark sein, dass die prozentuelle Änderung des Hauptfeldes F ein Vielfaches der prozentuellen Änderung der   Umlaufszaht   beträgt und es kann sogar erreicht werden, dass der durch das Hauptfeld F erzeugte Erregerstrom der Wicklung   m bei steigender Umlaufszahl abnimmt.   Die Regelwirkung der Wicklung   11   wird demnach zur Folge haben, dass die Stärke des Querfeldes bei Änderung der Umlaufsgeschwindigkeit mit dieser in entgegengesetztem   Sinne verändert wird,   so dass die an den Bürsten e, c erzeugte Spannung annähernd konstant gehalten wird.

   Zwecks Entlastung der Bürsten   b#b,   bzw. des Ankers ist   die Feldwicklung derart   zu schalten, dass sie die in der Richtung der Bürstenachse b, b auftretende Ankerrückwirkung unterstützt. 



   Die Grösse der   Ladestromstärke   der Sammlerbatterie d wird durch die in den Nutzstrom- 
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 so liefert die Maschine den   Belastungsstrom.   Bei Stillstand oder bei geringen Geschwindigkeiten des Fahrzeuges (unterhalb 250/0 der Normalgeschwindigkeit) muss jedoch die Sammlerbatterie den Nntzstrom liefern. Je grösser die Belastung der Maschine während des Betriebes war, desto grösser wird der Entladestrom der Sammlerbatterie während den   Ruhepausen   sein. Damit die Sammlerbatterie ständig im geladenen Zustande gehalten   wird, muss   bei grossen Belastungen der Ladestrom während der Ladeperiode grösser sein, um dell stärkeren Entladestrom der Ruhepausen ausgleichen zu können. 



   Wie bereits erwähnt wurde, wird das Hauptfeld F durch die Spulen s und p verstärkt, durch die Spulen   11   dagegen geschwächt. Steigt demnach die Belastung im   Batteriestrom-   kreise t, t, so trachtet der durch die Spulen   11   fliessende   anwachsende   Strom das Hauptfeld F zu   stärken.   Das Anwachsen des   Hauptfeldes F würde   die Nutzspannung E an den Bürsten c,   c   

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 Anwachsens der Nutzspannung an den Bürsten c, c in der   oben angegebenen Weise in be-     deutend   stärkerem Verhältnisse und gleicht die Magnetisierungswirkung der Spulen p zum grössten Teil aus.

   Das Anwachsen des   Belastungsstromes     stärkt also den Ladestrom der Sammler-   
 EMI3.2 
 



   Fig. 3 zeigt das Verhalten der Maschine bei veränderlicher Umlaufszahl. Die Abszissen bedeuten die Umlaufszahl pro Minute, während die Ordination für die   Stromstärkekurven,   die   Stromstärke   und für die Spannungskurve die Spannung bedeuten. Aus Fig. 3 geht es hervor, dass von der Umlaufszahl 600 aufwärts die klemmenspannung E der Maschine praktisch unverändert bleibt, während die   Stromstärke i des Ladestromes   der   Sammlerbat terie   mit der Umlaufszahl   zunächst   rasch und bei grösseren Umlaufszahlen in allmählich geringerem Masse   wächst.   Die nntzstromstärke I bleibt (bei gleichbleibender Belastung) mit   veränderlicher   Urnlaufszahl nahezu 
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   Ständer.   Da die oben beschriebene Schaltung die.

   weitgehendste Verkleinerung der Feldwick-   leugnen   zulässt, so   können   dieselben als verteilte   Wicklungen in Nuten des Stäudereisens unter-   gebracht werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Querfeldgleichstrommaschine besonders für Eisenbahnfahrzeugbeleuchtung. bei der die Dynamo sowohl auf einen Stromkreis mit elektromotorischer Gegenkraft. (Sammlerbalteric), wie auch auf einen   Stromkreis mit   nur Ohm'schen Widerstand (Lampen) arbeitet-und das Hauptfeld der Maschine mit zwei einander entgegengesetzt wirkenden Reihenschlussiwcklungen ausgerüstet 
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 feldes   (Fi   der Maschine geschaltet ist. so dass der Strom im rein Ohm'schen Stromkreise sich proportional mit der Änderung der Dynamonntzspannung, im Batteriestromkreis (1) dagegen der Strom und demzufolge das Hauptfeld (F) mit der Belastung in weit stärkerem Masse sich ändert.

Claims (1)

  1. 2. : Maschine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Feldwicklungen in Nuten des ringförmigen Ständereisens als verteilte Wicklung angeordnet sind. EMI3.5
AT106158D 1924-10-21 1924-11-17 Querfeldgleichstrommaschine insbesondere für Fahrzeugbeleuchtung. AT106158B (de)

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