AT10599B - Plätteisen mit Spiritusgasheizung. - Google Patents

Plätteisen mit Spiritusgasheizung.

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AT10599B
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Austria
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flat iron
ship
container
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gas heating
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Inventor
Alfred Bandes
Original Assignee
Alfred Bandes
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Österreichische 
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   Den Gegenstand dieser Erfindung bildet ein Plätteisen, welches auf schnelle. gleichmässige und gefahrlose Weise durch   Spiritusgasheizung   erhitzt wird, sowie reinlich und ohne merkbaren Geruch arbeitet. Die bisherigen Versuche,   Platteisen   durch Gasflammen während des Gebrauches zu erhitzen, sind wohl deshalb mehr oder weniger misslungen, weil man die Bauart solcher Plätteisen nicht so eingerichtet hat, dass das Gas dauernd   gleichmässig   zu den Brennstellen gelangt und dass eine gleichmässige Erwärmung des Plätteisenbodens bei   vollständiger   Ausnutzung der erzeugten Hitze stattfindet. Es ist aber besonders wichtig, dass das   Plätteisen weder unter-noch   überhitzt, noch unregelmässig erhitzt wird. 



   Eine richtige und gleichmässige, selbsttätige Anwärmung des Plätteisens   während   des Gebrauches soll durch   dip nach beschriebene Einrichtung erreicht   werden, welche zwei 
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   mässig und ausserdem   in richtig bemessener Menge zugeführt wird. 



    Beide Massnahmen stehen in enger Beziehung zu einander, denn einerseits entwickeln   die Spiritugsgase sich während der Plättarbeit nur dann gleichmässig, wenn die zur Gas- 
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 Stärke brennen, und anderseits brennen die   Flammen   nur dann mit   gleichmässiger Stärke.   wenn sie ausser der richtig bemessenen Brennluft gleichmässig (Tas zugeführt erhalten. Wird also   die gleichmässige Gasentwickelung gestört,   so wird auch die   gleichmässige   Flammenbildung gestört und umgekehrt.

   Stehen somit die vorgenannten beiden Bedingungen in enger Wechselbeziehung zu einander, so gehören auch diejenigen Mittel zusammen, durch welche   diese Bedingungen erfüllt werden.   Das eine Mittel besteht darin, dass der am Deckel be-   tindliche Spiritusbehälter   gegen eine zu starke Erhitzung von Seiten der im Inneren des   Plätteisenschiffes   brennenden Heizflammen durch eine oder mehrere   Isolierschichten geschützt   ist, und   das andere Mittel   bildet eine Luftregelung der durch Öffnungen des Plätteisen- 
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   Die nähere Anordnung   und Wirkungsweise dieser Mittel ergibt sich aus der nachstehenden Beschreibung des neuen   Plätteiscns.   



   Das Plätteisen selbst besteht in bekannter Weise aus dem hohlen Schiff oder Rumpf a mit seitlichen Öffnungen b, aus dem Deckel c und aus dem Handgriff d. Der Spiritusbehälter e ist auf dem Deckel c angebracht, welcher durch eine Schicht f eines schlechten   Wärmeleiters gegen   den Behälter isoliert sein kann und mit einer Öffnung versehen ist, in welche eine Bodeuvertiefung. oder ein Sack des Behälters hineinragen kann. Im Schiff des Plätteisens befindet sich unterhalb des Deckels c und des Behälters e eine Decke g aus einem die Wärme schlecht leitenden Stoff. Diese Decke kann unterhalb der erwähnten   Öffnung des   Deckels c durchbrochen sein, und unter Umständen kann in diese Durch-   brechung A   der Sack des   Spiritusbehälters hineinragen.   



   Von dem oberen Raume des Behälters   e   führt ein Rohr oder führen mehrere Rohre k 
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 ventil m versehen sein. Während durch die vorerwähnte Isolierung zwischen dem Spiritus- behalter und den Zündstelle der Heizliammen eine   gleichmässige Entwickelung   des Gases im   Behälter f erzielt wird,   ist durch Drahtgewebe i vor den Öffnungen b des Plätteisen-   schiffes erreicht worden, dass die Brennluft gleichmässig verteilt und ruhig zu den Heizflammen strömt, wenn letztere an den Rohrjnündungen entzündet sind. Ausserdem verhindert   die   Drahtvergitterung,   dass die Flammen durch die Luftlöcher lecken und dadurch leicht die zu plättende Wäsche beschädigen können. 



   Um das   Plättcisen   für den Gebrauch herzurichten, wird durch eine untere, verschliess- bare Öffnung n in das Schiff ein   Zündflamme   eingeführt, welche zunächst den Spiritus im
Behälter e erhitzt und zum Vergasen bringt und dann die aus den Rohren   ausströmenden  
Gase entzündet. Hierauf wird die besondere Zündflamme entfernt, weil die Gasflammen das
Erhitzen des Spiritusbehälters fortsetzen und ferner den Plätteisenboden zum Plätten erhitzen, sowie gleichmässig heiss erhalten.

   Durch die Isolierung zwischen dem Spiritusbehälter und den   Heizflammen   und durch die Drahtvergitterung der Luftlöcher des   Plätteisenschiffes   wird die   Gas-und Flammenentwicklung geregelt.   Die Entwickelung wird auf derjenigen Höhe erhalten, welche nötig ist, damit einerseits die Flammen nicht zu lebhaft werden und keine zu heftige Gasentwickelung verursachen und damit anderseits das Gas sich nicht zu heftig entwickelt und keine zu starken   Flammen   erzeugt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Plätteisen mit Spiritusgasheizung, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem auf dem Plätteisenschiff angeordneten Spiritusbehälter und der im Schiff befindlichen Ausmündung der Gasleitung eine oder mehrere Schichten eines schlechten Wärmeleiters und vor den Lufteinlässen des Schiffes Drahtvergitterungen angeordnet sind, zu dem Zwecke, durch die die Wärme abhaltende Schicht oder Schichten die Flammeneinwirkung auf den Spiritus- behälter und durch die Drahtvergitterung die Luftzuführung zu den Flammen derart zu regeln, dass die sich gegenseitig beeinflussenden Gas- und Flammen-Entwickelungen annähernd beständig erhalten bleiben. EMI2.2
AT10599D 1900-09-25 1901-08-09 Plätteisen mit Spiritusgasheizung. AT10599B (de)

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