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Verfahren zur Herstellung von Telegraphen- und Telephonkabeln oder Leitern.
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wickelt ist.
Um die gröstmögliche Permeabilität des magnetischen Mateiials zu erreichen, erweist es sich als vorteilhaft, es auszuglühen, nachdem es auf den Leiter gewickelt worden ist. Damit das Ausglühen seinen Zweck vollständig erfülle, muss die Bewicklung sehr locker sein, da sonst das Seilwinden des Materials beim Ausglühen Spannungen hervorruft, die der Per- meabilität abträglich sind.
Gemäss der Erfindung werden der Leiter und das UmwicklungsmateHal, das auf den Leiter unmittelbar in gewöhnlicher Weise, das ist mit einer gewissen Spannung aufgewickelt worden ist. einer besonderen mechanischen Behandlung unterworfen, durch welche die Umwicklung vor dem Ausglühen gelockert wird, so dass das Schwinden der Umwicklung infolge des Ausglühens in dieser keine nachteiligen Spannungen hervorruft.
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des Leiters, so dass sein Querschnitt kleiner wird, als er beim Umwickeln mit dem magnetischen Material war, oder indem man die Umwicklung zum Teil zurückwickelt.
Der Leiter kann dadurch gestreckt werden, dass man ihn über ein Paar auf parallelen Wellen sitzende Kegel laufen lässt, die sich in entgegengesetzten Richtungen drehen und mit einer Anzahl von Kreisnuten versehen sind.
Den umwickelten Leiter lässt man um einen Teil einer Kreisnut des einen Kegels, dann um einen Teil einer Kreisnut von etwas grösserem Durchmesser des ändern Kegels, dann wieder um einen Teil einer Kreisnut von noch etwas grösserem Durchmesser des ersten Kegels laufen usw., bis er endlich aufgewickelt wird.
So oft der Leiter von einer Nut zur ändern von grösserem Durchmesser übergeht, wird er um einen dem Unterschied der Durchmesser der beiden Nuten entsprechenden Betrag gestreckt und man kann so eine beliebige Streckung des Leiters und eine entsprechende Verringerung seines Durchmessers erzielen, wodurch erreicht wird, dass die Umwicklung lockerer auf dem Draht sitzt.
Der Umwicklungsdraht oder Streifen kann teilweise zurückgewickelt werden, indem man den umwickelten Leiter von einer Trommel zu einer ändern gehen lässt und eine der Trommeln um eine zu ihrer Drehachse senkrechte Achse sich in solcher Richtung und mit solcher Geschwindigkeit drehen lässt, dass der Umwicklungsdraht oder Streifen um die gewünschte Zahl von Umgängen pro Lengeneil1heit zurückgewickelt wird.
Das geschieht am vorteilhaftesten dadurch, dass man die Trommel eines Leiters in eine Wiege einlegt, die mit dem rotierenden Teil einer gewöhnlichen Verseilmaschine starr verbunden ist und den umwickelten Leiter durch eine Drehplatte der Maschine und um die Abziehrolle zur Aufwickeltrommel gehen lässt, die in bekannter Weise durch Reibung angetrieben wird.
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Die Zeichnung veranschaulicht zur Ausführung der Erfindung geeignete Vorrichtungen.
Fig. 1 ist ein Aufriss und Fig. 2 eine Draufsicht einer Vorrichtung, bei welcher der Leiter gestreckt wird und Fig. 3 ist ein Aufriss und Fig. 4 eine Draufsicht einer Vorrichtung, ei welcher der Umwicldungsdraht oder Streifen teilweise zurückgewickelt wird.
In Fig. 1 und 2 sind a.. b zwei auf parallelen Wellen e, cl sitzende Kegel, die durch ineinandergreifende Zahnräder e und f gekuppelt sind. Auf der Welle r sitzt eine Scheibe g, um die ein Riemen h läuft. Wird die Scheibe zu samt der Welle c gedreht, so dreht sich auch das Zahnrad e und damit werden das Zahnrad/* und die Welle c ! in der entgegengesetzten Richtung gedreht.
Der mit Draht oder Band umwickelte Leiter i wird von der Vorrats- rolle/um einen zylindrischen Teil k am Ende des Kegels a geführt, geht von da in einer
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zylindrischen Teiles 7c, von da zu einer Nut M am Kegel a, deren Durchmesser grösser ist als der Durchmesser der Nut l, weiters um einen Teil der Nut n am Kegel b. deren Durchmesser grösser als der Durchmesser der Nut 1/1 ist, dann um einen Teil der Nut o des Kegels a, deren Durchmesser grösser ist als der'Durchmesser der Nut) ;
, weiterhin um einen Teil der Nut p des Kegels b, deren Durchmesser grösser ist als der der Nut o. um einen Teil der Nut q das Kegels a, deren Durchmesser grösser ist als der der Nut p und schliesslich U111 einen Teil der Nut l'des Kegels b, deren Durchmesser grösser ist als der Durchmesser der Nut q, nnd über eine Rolle s zur Trommel t, auf welche der Leiter aufgewickelt wird. Die Trommel t wird durch Reibung mittels eines Schlüpfriemens 11 von der Welle d angetrieben. So oft der Leiter von einem Kegel zum andern übergeht, wird er um einen Betrag gestreckt, der vom Unterschied der Durchmesser der Nuten abhängt, zwischen denen er eben verläuft.
In Fig. 3 und 4 ist die Vorratstrommel A, auf welche der bewickelte Leiter B aufgewickelt ist, in einer Wiege C am Tisch D befestigt, dessen Welle E senkrecht zur Achse der Trommel A steht. Die Drehrichtung des Tisches D ist so gewählt, dass der Umwicklungsdraht oder Streifen des Leiters B um eine entsprechend gewählte Zahl von Umgängen pro Längeneinheit zurückgewickelt wird. Der bewickelte Leiter B geht von der Trommel A durch eine Drehplatte F um eine Rolle G und eine Abziehrolle H zur Aufwickeltrommel J. Die Abzieh-
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Eingriff steht. Die Welle il" wird von einem um eine Scheibe 0 laufenden Riemen N getrieben.
Auf der Welle if sitzt ferner ein Trieb P, der in einen Trieb Q auf der Gegenwelle R eingreift, die mittels Kegelrädern S, T die Welle E treibt, Die Trommel J wird mittels Riemen Y von der Welle der Rolle H getrieben. Wird die Welle M angetrieben, so dreht sich die Welle E und der die Trommel A tragende Tisch D wird um die Welle E gedreht, während
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mit lose aufliegendem, induktivem Belastungsmaterial versehen sind, dadurch gekennzeichnet. dass zuerst das Belastungsmaterial unmittelbar um den Leiter geschlagen und sodann mechanisch
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sich bekannter Weise ausgeglüht wird.