AT105893B - Verfahren zur Herstellung von Telegraphen- und Telephonkabeln oder Leitern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Telegraphen- und Telephonkabeln oder Leitern.

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AT105893B
AT105893B AT105893DA AT105893B AT 105893 B AT105893 B AT 105893B AT 105893D A AT105893D A AT 105893DA AT 105893 B AT105893 B AT 105893B
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Austria
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conductor
drum
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shaft
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Inventor
Willoughby Statham Smith
Newton Poppleford
Grafschaft Devenshire
Alfred Dever Shuter
Original Assignee
Willoughby Statham Smith
Newton Poppleford
Grafschaft Devenshire
Alfred Dever Shuter
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Telegraphen- und Telephonkabeln oder Leitern. 
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 wickelt ist. 



   Um die gröstmögliche Permeabilität des   magnetischen Mateiials   zu erreichen, erweist es sich als vorteilhaft, es auszuglühen, nachdem es auf den Leiter gewickelt worden ist. Damit das Ausglühen seinen Zweck vollständig erfülle, muss die Bewicklung sehr locker sein, da sonst das   Seilwinden   des Materials beim Ausglühen   Spannungen hervorruft, die der Per-   meabilität abträglich sind. 



   Gemäss der Erfindung werden der Leiter und das   UmwicklungsmateHal,   das auf den Leiter unmittelbar in gewöhnlicher Weise, das ist mit einer gewissen Spannung aufgewickelt worden ist. einer besonderen mechanischen Behandlung unterworfen, durch welche die Umwicklung vor dem Ausglühen gelockert wird, so dass das   Schwinden der Umwicklung   infolge des Ausglühens in dieser keine nachteiligen Spannungen hervorruft. 
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 des Leiters, so dass sein Querschnitt kleiner wird, als er   beim Umwickeln   mit dem   magnetischen   Material war, oder   indem   man die Umwicklung zum   Teil zurückwickelt.   



   Der Leiter   kann   dadurch gestreckt werden, dass man ihn über ein Paar auf parallelen Wellen sitzende Kegel laufen lässt, die sich in entgegengesetzten Richtungen drehen und mit einer Anzahl von Kreisnuten versehen sind. 



   Den umwickelten Leiter lässt man um einen Teil einer Kreisnut des einen Kegels, dann um einen Teil einer Kreisnut von   etwas grösserem Durchmesser des ändern   Kegels, dann wieder um einen Teil einer Kreisnut von noch etwas grösserem Durchmesser des ersten Kegels laufen usw., bis er endlich aufgewickelt wird. 



   So oft der Leiter von einer Nut zur ändern   von grösserem Durchmesser übergeht, wird   er um einen dem Unterschied der Durchmesser der beiden Nuten   entsprechenden   Betrag gestreckt und man kann so eine beliebige Streckung des Leiters und eine entsprechende Verringerung seines Durchmessers erzielen, wodurch erreicht wird, dass die Umwicklung lockerer auf dem Draht sitzt. 



   Der   Umwicklungsdraht   oder Streifen kann teilweise   zurückgewickelt   werden, indem man den umwickelten Leiter von einer Trommel zu einer   ändern   gehen lässt und eine der Trommeln um eine zu ihrer Drehachse senkrechte Achse sich in solcher Richtung und mit solcher Geschwindigkeit drehen lässt, dass der Umwicklungsdraht oder Streifen um die   gewünschte   Zahl von Umgängen pro   Lengeneil1heit     zurückgewickelt   wird. 



   Das geschieht am vorteilhaftesten dadurch, dass man die Trommel eines Leiters in eine Wiege einlegt, die mit dem rotierenden Teil einer gewöhnlichen Verseilmaschine starr verbunden ist und den umwickelten Leiter durch eine Drehplatte der Maschine und um die Abziehrolle zur Aufwickeltrommel gehen lässt, die in bekannter Weise durch Reibung angetrieben wird. 

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   Die Zeichnung veranschaulicht zur   Ausführung   der   Erfindung geeignete Vorrichtungen.   



  Fig. 1 ist ein   Aufriss   und Fig. 2 eine Draufsicht einer Vorrichtung, bei welcher der Leiter gestreckt wird und Fig. 3 ist ein Aufriss und Fig. 4 eine Draufsicht einer Vorrichtung, ei welcher der   Umwicldungsdraht   oder Streifen teilweise   zurückgewickelt wird.   



   In Fig. 1 und   2 sind a.. b   zwei auf parallelen Wellen   e, cl   sitzende Kegel, die durch   ineinandergreifende Zahnräder   e   und f gekuppelt   sind. Auf der Welle   r sitzt eine Scheibe g,   um die ein Riemen   h   läuft. Wird die Scheibe   zu   samt der Welle c gedreht, so dreht sich auch das Zahnrad e und   damit werden das Zahnrad/*   und die Welle   c ! in   der entgegengesetzten Richtung gedreht.

   Der mit Draht oder Band   umwickelte Leiter i wird   von der Vorrats-    rolle/um einen zylindrischen   Teil   k   am Ende des Kegels a geführt, geht von da in einer 
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 zylindrischen Teiles   7c,   von da zu einer   Nut M   am Kegel   a,   deren Durchmesser grösser ist als der Durchmesser der Nut l, weiters um einen Teil der Nut   n   am   Kegel b.   deren Durchmesser grösser als der Durchmesser der   Nut 1/1 ist,   dann um einen Teil der Nut o des   Kegels a,   deren Durchmesser grösser ist als der'Durchmesser der   Nut) ;

  ,   weiterhin um einen Teil der Nut p des Kegels b, deren Durchmesser grösser ist als der der Nut o. um einen Teil der Nut q das Kegels   a,   deren Durchmesser grösser ist als der der Nut p und schliesslich   U111   einen Teil der Nut   l'des   Kegels b, deren Durchmesser grösser ist als der Durchmesser der Nut q, nnd über eine Rolle s zur Trommel t, auf welche der Leiter aufgewickelt wird. Die Trommel t wird durch Reibung mittels eines Schlüpfriemens   11 von   der Welle d angetrieben. So oft der Leiter von einem Kegel zum andern übergeht, wird er um einen Betrag gestreckt, der vom Unterschied der Durchmesser der Nuten abhängt, zwischen denen er eben verläuft. 



   In Fig. 3 und 4 ist die   Vorratstrommel A, auf welche   der bewickelte Leiter B aufgewickelt ist, in einer Wiege C am Tisch D befestigt, dessen Welle E senkrecht zur Achse der Trommel A steht. Die Drehrichtung des Tisches D ist so gewählt, dass der Umwicklungsdraht oder Streifen des Leiters B um eine entsprechend gewählte Zahl von Umgängen pro Längeneinheit   zurückgewickelt   wird. Der bewickelte Leiter B geht von der Trommel   A   durch eine Drehplatte F um eine Rolle G und eine Abziehrolle H zur Aufwickeltrommel J. Die Abzieh- 
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 Eingriff steht. Die Welle   il"   wird von einem um eine Scheibe 0 laufenden Riemen N getrieben. 



  Auf der Welle if sitzt ferner ein Trieb P, der in einen Trieb Q auf der Gegenwelle R eingreift, die mittels Kegelrädern S, T die Welle E treibt, Die Trommel J wird mittels Riemen   Y   von der Welle der Rolle   H   getrieben. Wird die Welle M angetrieben, so dreht sich die Welle E und der die Trommel A tragende Tisch D wird um die Welle   E   gedreht, während 
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 mit lose aufliegendem, induktivem Belastungsmaterial versehen sind, dadurch gekennzeichnet. dass zuerst das Belastungsmaterial unmittelbar um den Leiter geschlagen und sodann mechanisch 
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 sich bekannter Weise ausgeglüht wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lockerung der Umwicklung durch Strecken des Leiters erfolgt.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Leiter dadurch gestreckt wird, dass man ihn der Reihe nach um Nuten von wachsendem Durchmesser in parallelachsigen Kegeln, die in entgegengesetzten Richtungen rotieren, herumgehen lässt.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umwicklung des Leiters teilweise zurückgewickelt wird.
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Zurückwickeln der Bewicklung dadurch erfolgt, dass man den Leiter von einer Trommel zu einer andern laufen lässt und eine dieser Trommeln um eine Achse gedreht wird, die auf der Welle dieser Trommel senkrecht steht.
    6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel auf einem rotierenden Tisch gelagert ist und der Leiter von dieser Trommel durch eine Drehplatte zu einer Abzugrolle und weiterhin zur zweiten Trommel gehen gelassen wird.
AT105893D 1924-05-06 1925-04-01 Verfahren zur Herstellung von Telegraphen- und Telephonkabeln oder Leitern. AT105893B (de)

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