DE413127C - Maschine zur Herstellung von Laufmaenteln mit Drahteinlagen - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Laufmaenteln mit Drahteinlagen

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DE413127C
DE413127C DES66780D DES0066780D DE413127C DE 413127 C DE413127 C DE 413127C DE S66780 D DES66780 D DE S66780D DE S0066780 D DES0066780 D DE S0066780D DE 413127 C DE413127 C DE 413127C
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DE
Germany
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wires
tape
hollow cylinder
machine
running
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Expired
Application number
DES66780D
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English (en)
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Dunlop France SA
Original Assignee
Dunlop France SA
Publication date
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Priority to FR571912D priority patent/FR571912A/fr
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/08Building tyres
    • B29D30/34Building tyres by jointly covering two bead-rings, located parallel to each other at a distance apart, with fabric or cord layers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Massaging Devices (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Herstellung von Laufmänteln mit Drahteinlagen mittels Umwicklung eines Bandes um die beiden Drähte, welches während 5 oder nach der Herstellung auf die richtige Länge abgeschnitten wird. Dieses Band wird nacheinander und regelmäßig mit einer bestimmten Anzahl von Schleifen in aufeinanderfolgenden oder sich wenig überdeckenden Windungen umgewickelt. Das Erzeugnis kann je eine Gewebelage oder zwei oder mehr gekreuzte von gleichmäßiger Breite und Dicke besitzen.
Bei den gegenwärtig gebräuchlichen Maschinen wird ein Gewebeband unmittelbar um die beiden Drähte gewickelt, welche in dem richtigen Abstand parallel geführt sind, und zwar idadurch, daß eine Bandspule während der dauernden oder unterbrechenden Vorwärtsbewegung der Drähte das Band von außen um diese herumlegt. Dabei drückt das Band nacheinander jeden Draht vor der Umrollung um denselben und hat das Bestreben, den Drähten seine eigene Bewegung mitzuteilen. Die Folgen davon sind ungünstig, im besonderen wird das Band selbst veränderlichen Zugspannungen ausgesetzt.
Die neue Maschine sucht diesem Übelstand dadurch abzuhelfen, daß sie die Aufrollung des Bandes nach einem anderen Gedanken vor sich gehen läßt. Sie erfolgt nämlich nicht unmittelbar auf die Drähte, sondern auf einen hohlen Zylinder, von welchem zwei Erzeugende an entgegengesetzten Durchmesser-SS enden mit den Drahtachsen zusammenfallen oder von diesen sehr wenig abweichen.
Die Aufrollung erfolgt mit gleichmäßiger Geschwindigkeit um eine Achse, welche in ! der Ebene der beiden Drähte in der Mitte j zwischen ihnen liegt und welcher auch der Aufrollzylinder gleichachsig ist.
Unter diesen Bedingungen kann die leicht gebremste und durch Reibung regelbare Bandspule sich mit gleichbleibender Wickelgeschwindigkeit um die Drähte drehen, und man ist sicher, daß die Zugspannung des Bandes während der Umrollbewegung gleichbleibt.
Außerdem drückt das Band, da die Aufrollung nicht mehr auf die Drähte unmittelbar, sondern auf den Zylinder erfolgt, nicht mehr in solcher Weise auf die Drähte, daß es sie aus seiner Bahn bringt, dieselben können vielmehr fast unverändert die Richtung beibehalten, die ihnen anderweit erteilt ist, und die Aufrollung ist durchaus regelmäßig j mit gleichbleibender Spannung.
Beschreibung und Zeichnung ergeben eine ι beispielsweise Ausführungsform. j Abb. i, 2 und 3 sind Endansichten und ; eine Draufsicht der Maschine.
Abb. 4 zeigt ein Einzelteil in Ansicht und teilweise geschnitten nach der Linie X-X der Abb. 3.
Abb. 5 ist ein Homontalschnitt nach der Linie Y-Y der Abb. 4.
Abb. 6 ist ein Schnitt nach der Linie Z-Z der Abb. 5.
Abb. 7, 8 und 9 sind schematische Ansichten zur Veranschaulichung des Aufrollungsvorganges.
Die Drähte 1 sind über zwei Rollen 2 und 3 geführt, und ihre Spannung kann entweder durch die Rolle 3 mit einem Gegengewicht oder durch eine Spannrolle 4 mit einer beliebigen schnellen Einstellung der Spannung erfolgen. Die Rollen 2 und 3 sind mit Nuten versehen (Abb. 6), in welche sich die Drähte einlegen.
Der Abstand der Drähte ist auf beiden Rollen nicht derselbe. Auf der Rolle 2 entspricht er der Größe des Reifenmantels, auf der Rolle 3 ist die Entfernung um einen Betrag geringer, der sich aus folgendem ergibt :
Die Aufrollung des Bandest erfolgt um das feste und außen vollständig polierte Metallrohr 5. Dieses Rohr wird in einem Träger 6 gehalten, der selbst an dem Gestell 7 fest ist, in welchem ein Getriebekranz 8 kreist, der die Bandspule 9 trägt« Die Lage dieser ist um einen Zapfen ga einstellbar. Der Kranz 8 besitzt eine Verzahnung ι o, an welchem der Antrieb, wie später beschrieben, erfolgt.
Die gesamten Stücke 5, 6, J, 8 und 10
sind bei 11 geschlitzt, um den Durchgang der Drähte zu gestatten.
Die einstellbaren Nutenrollen 12 dienen dazu, die Entfernung der Drähte mit Rücksicht auf die Breite der Rolle 3 zu bestimmen und das Band auf die Drähte anzurollen. Eine Rolle 18, deren Breite der Entfernung der Drähte auf der Rolle 2 entspricht, dient dazu, die zwei durch die Bandschleife gebil-
xo deten Gewebelagen flach aufeinanderzurollen.
Die Verzahnung 10 steht in Eingriff mit
einem Ritzel 13. Die Rolle 2 erhält ihre Bewegung mittels eines Rades 15 von der Schnecke 14 aus. Das Ritzel 13 und die Schnecke 14 sitzen fest auf einer Welle 16, die von einer Riemenscheibe 17 bewegt wird, in welcher sich eine Kupplung befindet.
Der Betrieb der Maschine ist folgender: Die Bandspule wird auf einen solchen Punkt ihrer Bahn eingestellt, daß die Schlitze 11 aller geschlitzten Teile zusammenfallen. Die Spannrolle 4 wird gehoben, und die Drähte werden eingefügt, auf die Rolle 3, die Rollen 12 und die Rolle 2 aufgelegt.
Man beginnt damit, das .eine Bandende α1 um den einen Draht 1 zu wickeln, wie punktiert aus Abb. 7 ersichtlich, dann läßt man die Maschine an, und das Band wickelt sich um das Rohr 5, während gleichzeitig die Drähte 1 eine Vorwärtsbewegung von dem Motor aus erhalten.
Das Band wird infolge seiner Haftung auf dem ersten Draht im Anfang der Bewegung mitgenommen und dann durch die Haftung auf beiden Drähten. Wenn die Aufwicklung ununterbrochen ist, kommt noch die Haftung mit Reibung einer Spiralwicklung auf deren vorhergehenden dazu.
Hiernach gelangt ein lose an den Drähten anhangender Gewebeschlauch zu den Rollen 12. Diese Rollen vollziehen dann die Anrollung des Gewebes auf die Drähte an zwei gegenüberliegienden Erzeugenden des von dem Gewebe gebildeten Zylinders. Darauf wächst die Entfernung der Drähte aneinander (Abb. 5), und die Gewebelagen kommen auf die Rolle 2, indem: sie sich verbreitern bis zur vollständigen Abplattung des Zylinders. Die Wirkung der Rolle 18 vollendet die Aneinanderlegung der beiden Gewiebeschichten.
Der so hergestellte Mantel läuft dann über
die Spannrolle 4, auf welcher die Entfernung der Drähte entweder dieselbe wie die einer der beiden Rollen 2 und 3 sein kann oder einen Mittelwert zwischen beiden haben kann.
Bei dem Auflaufen auf die Rolle 3 nähern
sich die Drähte einander, und der Mantel nimmt eine gewellte Form an (Abb. 8), für welche er in dem Innenraum des Rohres 5 Platz findet.
Der Eintritt in diesen Hohlraum wird durch eine Aufweitung 6" des Trägers 6 erleichtert, der die allmähliche Annahme der Wellenform gestattet.
Wenn die ganzen Drahtlängen mit Gewebe bedeckt sind, wird die Maschine stillgestellt, das Band abgeschnitten und das Ende«3 über den Anfanga1 des Bandes gelegt (Abb. 9).
Der so hergestellte Mantel enthält je eine Gewebeschicht, es ist aber ersichtlich, daß man die Umrollung so fortsetzen kann, daß sich eine zweite Schicht in derselben Wicklungspichtung bildet. Man kann auch den Mantel abnehmen, umdrehen und wieder einführen und dann durch denselben Maschinengang eine zweite Gewebeschicht gekreuzt mit der ersten aufbringen.
Die Spannung der Drähtei 1 kann auf jede geeignete Weise hervorgebracht werden, z. B. mittels einer augenblicklich wirkenden Spannrolle nach Abb. 4.

Claims (3)

Patent-Ansprüche :
1. Maschine zur Herstellung von Laufmänteln mit Drahteinlagen durch spiralische Wicklung eines Bandes von einer kreisenden Spule um 'die beiden in der Längsrichtung bewegten Drähte, dadurch gekennzeichnet, daß das Wickelband zuerst über einen hohlen Zylinder (5) gelegt go wird, daß· die Drähte in zwei einander1 gegenüberliegenden Mantellinien desselben oder nahe denselben sich bewegen, dadurch die Bandwindungen von dem hohlen Zylinder abstreifen und dann ihren gegenseitigen Abstand so weit vergrößern, daß* die Spiralwicklungen sich flach ziehen.
2. Ausführung der Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Führung der Drähte auf zwei Rollen (2, 3), zwischen weichen der hohle Zylinder (5) mit einem Querschlitz als ein festes Rohr so angeordnet ist, daß· das Band durch den Schlitz von dem 'einen Draht zum andern gelangen kann.
3. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung von zwei genuteten Rollen (12, 12) hinter dem hohlen Zylinder (5), welche das umgewickelte Band auf die Drähte aufpressen und hinter welchen sich der Abstand der Drähte auf den der Nuten an der folgenden Rolle (2) erweitert.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DES66780D Maschine zur Herstellung von Laufmaenteln mit Drahteinlagen Expired DE413127C (de)

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DES66780D DE413127C (de) Maschine zur Herstellung von Laufmaenteln mit Drahteinlagen
FR571912D FR571912A (fr) 1923-10-13 Machine servant à confectionner les carcasses de pneumatiques à tringles ou talons
GB1868424A GB223195A (en) 1924-08-06 Improvements in the manufacture of the casings or foundations of pneumatic tyres and in apparatus therefor

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DES66780D DE413127C (de) Maschine zur Herstellung von Laufmaenteln mit Drahteinlagen

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GB223195A (en) 1925-01-22
FR571912A (fr) 1924-05-26

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