AT10505B - Acetylenentwickler mit Patronendurchlochvorrichtung. - Google Patents

Acetylenentwickler mit Patronendurchlochvorrichtung.

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AT10505B
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AT
Austria
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gas
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piercing device
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George Gregory Smith
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George Gregory Smith
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Description


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  Österreichische 
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   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf diejenige Art von Acetylenentwicklern, welche in der Österreichischen Patentschrift Nr.   9704   beschrieben sind, und bei welchen eine die   I) urchlochung der Carbiddose bewirkende Wolle   beim Niedergang der Gasbehälterglocke ausgelöst wird. 



   Bei dieser Anmeldung werden die   sämtlichen   Carbidbehälter von einer gemeinschaftlichen Welle nacheinander betätigt, sodass diese Welle zuerst zur Betätigung der Durchlochvorrichtung ausgelöst und, um dieses zu erzielen, ziemlich schwer belastet sein und dann wieder angehalten werden musste, damit nicht die sämtlichen Carbidbehälter der Reihen folge nach hintereinander betätigt wurden. Um dieses zu erzielen, war eine ziemlich verwickelte Einrichtung notwendig, welcher einerseits den Apparat verteuerte und andererseits das sichere Arbeiten desselben beeinträchtigte. 



   Nach der   vorliegenden Neuerung ist die Vorrichtung zur Durchlochung   der Carbiddosen   bedeutend vereinfacht, indem jeder Carbidbehälter   mit einer eigenen Welle für din   Durchlochvorrichtung vorsehen   ist und jede dieser Wellen   vermittelst   eines einfachen Hebels und   Fallgewichtes   betätigt wird und zwar bei verschiedenen Stellungen der Gasglocke. So   /. H. wird   der erste   Carbidbehälter   in   Tätigkeit gesetzt, bevor die Glocke   ihre niedrigste Stellung erreicht hat ; somit beginnt die Gaserzeugung, welche die Glocke wieder hebt. be- 
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 erst bei dem nächstfolgenden Sinken der Glocke um ein kleines Stück weiter, ausgelost wird. 



   Die Einrichtung wird mit Bezug auf die beiliegende Zeichnung erläutert, in welcher Fig.] eine Vorderansicht einer Ausführungsform des Apparates, Fig. 2 einen Grundriss und Fig. 3 eine Seitenansicht darstellt. 



   Die Carbidbehälter a sind mit Deckeln versehen und mit einer Durchlochvorrichtung ausgestattet, wie sie in der obenerwähnten Anmeldung beschrieben ist. Diese Vorrichtung wird durch Drehung der Kurbelwelle c betätigt, welche durch Niederdrücken der mit Durchlochspitze versehenen Spindel p die Carbiddose durchbohrt und gleichzeitig die Wasserzufuhr durch die Leitung d durch Drehung des Hahnküken q nach dem Behälter a öffnet. 



    Die Wello c   wird   um   eine halbe Umdrehung bewegt und, da die Kurbel derselben beim Beginn der Bewegung wagrecht steht, so wird sie während des Fallens des Gewichtes o die Spindel    zuerst niederdrücken   und dann wieder aus dem hergestellten Loch herausziehen. Das Gewicht 0 ist an dem   Arme 11   befestigt, welcher an der Welle c festgekeilt ist und wird in   etwas vorgebeugter   Stellung in seiner oberen Lage durch das hakenförmige Ende eines Winkelhebels   !'gehalten. Der   Hebel i ist bei   k drehbar   gelagert und dessen 
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   gloclie In stützt.   



   Sinkt nun die Glocke beim Verbrauch des darin befindlichen Gases, so verliert die   Rolle/ihre Stütze, nachdem dio Glocke   unter eine bestimmte Höhe gesunken ist, und das Gewicht des belasteten Armes   1J drängt   den Haken des Armes i beiseite, so dass der Arm mit dem Gewicht o fällt,   indem   der entgegengesetzte Arm sich über der   G ; oke m hinwrg   bewegen kann. Hierdurch wird die Durchlochvorrichtung des ersten Carbidbehälters betätigt und die Gasentwickelung beginnt darin.

   Die Glocke fängt sofort an, zu steigen, und zwar, bevor sie weit genug gesunken ist, um den Hebel r des zweiten Behälters a auszu- 

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 laden ist, so dass die Glocke weit genug   berabgehen   kann, um die   Durchlochvorrichtung   des zweiten Behälters   a   zu betätigen, welches in derselben Weise wie mit Bezug auf den Behälter a beschrieben, stattfindet. Die   Hebel i und l'besitzen   leichte Federn, durch welche sie sofort nach dem Herabfallen der Arme   1   in die ursprüngliche Lage zurückgezogen werden, damit sie aus der Bahn der sich hebenden   Behalterglocko   m herausbewegt werden. 



  Die   Carbidbehälter   werden dann während des Betriebes wieder geladen und die Hebel n 
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 richtung g dient gleichzeitig als Rückschlagventil nach den sämtlichen Carbidbehältern, so dass beim Laden eines Behälters kein Gas von dem Gasbehälter zurückströmen kann. 



   Statt des Gewichtes o könnte man zur Betätigung der Welle c selbstverständlich auch eine Feder verwenden. 



   Die Trockenvorrichtung für das Gas, welche gleichzeitig als   Rückschlagventil   dient, ist in Fig. 4 veranschaulicht. Sie besteht aus einem Gehäuse   14,   in dessen unterer Vertiefung ein   Ahlasshahn v   angebracht ist, und in dessen Deckel die   Gasleitungen,/,./'von   den Carbidbehältern unterhalb des Spiegels des darin befindlichen, flüssigen Vaselins einmünden. Das   Rohr/t führt   nach dem Gasbehälter und mündet in den Gasraum des Ge-   häuses     tt.   Das von den Carbidbehältern kommende Gas wird also durch das Vaselin hin-   durchgeführt,   wo es seine Feuchtigkeit absetzt und strömt dann durch die Leitung h nach dem Gasbehälter.

   In umgekehrter Richtung wird das Gas sich nicht bewegen können, da etwaiger Überdruck in dem Gasraum des Gehäuses   1t   das Vaselin in die    Leitungen./'   hineintreiben würde. Das Wasser wird sich unterhalb des Vaselins absetzen, wie in der Zeichnung angedeutet und kann von Zeit zu Zeit durch den Hahn t abgezogen werden. 



  Die Anzahl der   Leitungen fist gleichgi1tig   und können zwei, drei oder mehrere, entsprechend der Anzahl der angewandten Carbidehälter, in das Gehäuse u hineingeführt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Acetylenentwickler der unter Pat.-Nr. 9704 geschützten Art, dadurch   gekenn-   zeichnet, dass die   Durchlochung   der Carbiddose, sowie die Betätigung der Wasserzufuhr durch einen doppelarmigen Schwinghebel   (i bezw. r) erfolgt,   dessen   froies lindo sich gegen   die Gasbehälterglocke stützt, und über dieselbe fortschwingt, sobald sie unter den Hebel gesunken ist.

Claims (1)

  1. 2. Bei der unter Anspruch 1 gekennzeichneten Vorrichtung die Anordnung der verschiedenen Schwinghebel in verschiedenen Höhenlagen, damit nach der Erschöpfung eines jeden Behälters die Glocke erst tiefer sinken muss, bevor der nächste Behälter in Tätigkeit gesetzt werden kann.
    3. Bei der unter Anspruch 1 gekennzeichneten Vorrichtung die Anordnung einer einzigen Welle sowohl zur Betätigung der Durchlochvorrichtung, wie auch der Wasserzufuhr, welche durch einen vom Schwinghebel (i bezw. 1') ausgelösten, belasteten Hebel (11) in Umdrehung versetzt wird.
AT10505D 1899-11-16 1900-05-31 Acetylenentwickler mit Patronendurchlochvorrichtung. AT10505B (de)

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AT9704T 1899-11-16
AT10505T 1900-05-31

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AT10505B true AT10505B (de) 1903-01-26

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