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Schaltvorrichtung fiir die Umschaltung der Spannungsspulen Ton Wattmetern in
Zählerprüfeinrichtungen.
Es ist bekannt, in Zählerprüfeinrichtungen die Prüfschaltung, soweit die Spannungsspulen in Betracht kommen, für jede Art von Schaltung des zu prüfenden Zählers durch Umstecken eines einzigen Kontaktträgers, der mit einer grösseren Reihe von Kontakten besetzt ist, umzuschalten, um Irrtümer bei dem An-und Abschalten der einzelnen Verbindungen zu vermeiden. Diese Umschaltung erstreckte
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auch die Prüfung von Blindleistungszählern der verschiedenen Schaltungen ermöglicht wird. Dabei wird zweckmässig für die Blindleistung ein weiterer Satz von Vorschaltwiderständen verwendet.
Die einzelnen Widerstände sind dann so bemessen, dass sich für zwei Schaltungen zur Messung von Wirk- und Blindleistung, die einander so entsprechen, dass jede Spannung in der einen Messung durch eine um 90" verschobene in der anderen Messung ersetzt ist, dieselbe Konstante des Wattmeters sich ergibt.
Dadurch ist ein unmittelbarer Vergleich möglich und die Rechnung mit dem Faktor \/3 wird vermieden.
Die Figur zeigt in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die drei Phasen eines Drehstromnetzes sind in üblicher Weise mit R, N, r und der Nulleiter mit ss bezeichnet.
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bezeichnet. An jede der Phasen ss, ; S, T sind zwei Vorschaltwiderstände angeschlossen, von denen jeder zwei Stufen enthält, u. zw. dient von diesen Vorschaltwiderständen der eine für die Wirkleistungs-und der andere für die Blindleistungsmessung.
Beispielsweise liegt an der Phase F ein Vorschaltwiderstand mit den beiden Anschlüssen a, b für Wirkleistungsmessung und ein Vorschaltwiderstand mit den An-
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wird, um eine verkettete Spannung an eine Spannungsspule zu legen, der Anschluss b, wenn die Spule an Sternspannung gelegt werden soll. Die Grössen der Widerstände mit den Anschlüssen a, b sind so gewählt, dass sich für die Konstanten der zur Prüfung verwendeten Wattmeter ganze Zahlen ergeben. Die Widerstände für Blindleistungsmessung werden zweckmässig zu denen für Wirkleistungsmessung in eine solche Beziehung gesetzt, dass sich für die entsprechende Schaltung bei Wirk- und Blindleistungsmessung dieselbe Konstante ergibt.
Beispielsweise entspricht einer Aronschaltung für Wirkleistungsmessung, bei der zwei verkettete Spannungen gebraucht werden, eine Blindleistungsmessung, bei der statt der verketteten Spannungen die um 900 gegen sie verschobenen Phasenspannungen benutzt werden. Wählt
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schaltung wird mit den Klemmen k, m angeschlossen. Bei Anschluss an diese Klemmen hat also der Spannungsspulenkreis #3mal weniger Widerstand als bei Anschluss an die Klemmen a, e, e. Für
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kurzgeschlossen. Die hiezu erforderlichen Verbindungsleitungen sind in dem Schema der Übersichtlichkeit halber nicht mitgezeichnet, sondern nur von jeder Anschlussklemme an einem Widerstand oder einem Wattmeter die Leitung zu einem der Kontaktstücke.
Steckt der Träger der Kurzschlussstücke z. B. in der punktiert gezeichneten Stellung 5. so liegt die Spannungsspule des Wattmeters 1 mit der Klemme pi am Kontakt M und mit der Klemme q1 am Kontakt 22. Durch die Kurzschliesser werden diese Klemmen verbunden mit der Anschlussklemme a. und der Phase S, d. h. das Klemmenpaar , qi liegt zwisehen den
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Vorschaltung des Widerstandes zwischen T und e. Fünf Kontaktpaare der ersten Reihe bleiben unbenutzt. Die erste Reihe benutzt zwei verkettete Spannungen und dient zur Wirkleistungsmessung in einer Aronschaltung, die zweite desgleichen unter Benutzung anderer Phasen.
Die dritte dient zur Wirkleistung-
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aufgenommen, da sich die Verwendung von Kurzschlüssen bei Einrichtung von Prüfschaltung für mehrere Netzspannungen als zweckmässig erweisen würde. Die Einrichtung der Schaltung für mehrere Netz- spannungen, wie sie in Wirkleistungsmessungen verwendet ist, zur Blindleistungsmessung nach der
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wobei der Widerstand des Spannungskreises für die Blindleistung entweder um den Faktor \/3 mal kleiner oder grösser ist als der entsprechende für die Wirkleistung, je nachdem man beim Übergang von Wirk-zu Blindleistung die verkettete Spannung durch eine Sternspannung ersetzt oder umgekehrt.
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