AT10455B - Verfahren zur elektrolytischen Gewinnung von Zink aus Zinkerzen und zinkhaltigen Abfällen. - Google Patents

Verfahren zur elektrolytischen Gewinnung von Zink aus Zinkerzen und zinkhaltigen Abfällen.

Info

Publication number
AT10455B
AT10455B AT10455DA AT10455B AT 10455 B AT10455 B AT 10455B AT 10455D A AT10455D A AT 10455DA AT 10455 B AT10455 B AT 10455B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
zinc
ores
electrolytic extraction
containing waste
ore
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Strzoda
Original Assignee
Wilhelm Strzoda
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE1898118291D external-priority patent/DE118291C/de
Application filed by Wilhelm Strzoda filed Critical Wilhelm Strzoda
Application granted granted Critical
Publication of AT10455B publication Critical patent/AT10455B/de

Links

Landscapes

  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   ?   10455. 



   WILHELMSTRZODAINZALENZEBEIKATTOWITZ (OBER-SCHLESIEN). 



  Verfahren zur elektrolytischen Gewinnung von Zink aus Zinkerzen und zinkhaltigen
Abfällen. 



   Es sind   Verfahren bekannt, um Zink aus seinen Erzen elektrolytiscii   zu gewinnen. 



    Man verfährt dabei   in der Weise, dass man aus den Erzen, vorausgesetzt dass dieselben im oxydischen Zustande sind, das Zink in vielfacher Weise herauslöst. So wird beispielsweise nach dem D. R. P. Nr. 49682 oxydisches Erz mit Atznatron geschmolzen, die 
 EMI1.1 
 an   der Kathode abgeschieden.   



    Den Gegenstand der vorliegenden Ertindung bildet ein Verfahren, um das Zink und   
 EMI1.2 
   schwefelsaures Patron und so weiter, allein oder   in Zusammensetzung mit anderen Salzen   verwendet worden, je nach der Zusammensetzung des Erzes und je nachdem die Aus-   
 EMI1.3 
 in welchen die Anoden a und die Kathoden k eintauchen. Dieselben sind an einem bewegbaren Geräste angeordnet, so dass sie vermittelst eines geeigneten Hebewerkes leicht aus der Flüssigkeit herausgehoben werden können. Der Strom kommt von der Leitung b, fliesst durch den   Umschalter f in   die Leitung d und von hier in die Anode   a,   dann durch den Elektrolyten in die Kathoden k A'und von hier durch die Leitung h zurück.

   Der Bottich ist 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 in den    Bottich. Nachdem   man den elektrischen Strom geschlossen hat, findet an der Kathode sofort eine Abscheidung des Zinkes aus   dem Erzpulver statt.   In einigen Stunden ist das Zink bis auf circa   10/0'welches   in dem Erz verbleibt, an den Kathoden niedergeschlagen. Bei dem ganzen Vorgang erwärmt sich die Lösung. Die rasche Abscheidung wird dadurch befördert, dass die Flüssigkeit durch die Gasausscheidung an der Wandkathode, bezw.   Bodenkathode k in beständiger   Wallung begriffen ist und hierbei ein Durchrühren stattfindet. Ein stärkeres Durchrühren kann man auch durch Einblasen von ge-   presster   Luft bewerkstelligen.

   Ist der Prozess beendigt, so werden die eintauchenden Anoden-und Kathodenplatten aus der Lösung herausgenommen und der breiartige Schlamm durch eine Filterpresse von der Lauge befreit. 



   Die chemischen Vorgänge bei der elektrolytischen Ausscheidung des Zinkes sind noch nicht ganz klar gestellt. Tatsache ist, dass durch die Anordnung bei vorliegendem Verfahren eine rasche und intensive Ausscheidung des Zinkes erfolgt, während eine solche Ausscheidung nur äusserst langsam vor sich geht, wenn man das Erzpulver um die Anode herum lagert, wie es in der   deutschen Patentschrift Nr. 49682   der Fall ist. 



   Durch vergleichende Versuche kann man das Gesagte am   raschesten   feststellen. 



  Während bei der Anordnung gemäss vorliegender Erfindung, beispielsweise bei Anwendung von schwefelsaurem Ammoniak als Elektrolyt sofort eine Ausscheidung von Zink erfolgt, welche sich natürlich nach und nach vermehrt, kann bei der Anordnung nach dem
D. R. P. Nr. 49682 eine Ausscheidung von Zink selbst nach Verlauf von 3/Stunden nicht beobachtet werden. Die rasche Abscheidung des Zinkes bleibt selbst dann die gleiche, wenn das Erz durch ein Diaphragma von der Anode getrennt gehalten wird, aber die Nicht- anwendung des Diaphragmas bei vorliegendem Verfahren vereinfacht und verbilligt den
Betrieb. 



   Durch vorliegendes Verfahren können ganz arme Zinkerze noch ganz gewinnbringend   ausgebeutet   worden und bedeutet daher die vorliegende Erfindung einen eminent technischen
Fortschritt. Es wurde auch versucht, anstatt   oxydischür   Erze Blende nach vorliegendem
Vorfahren zu behandeln, jedoch war die Ausscheidung von Zink eine sehr minimale.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur elektrolytischen Gewinnung von Zink und seiner Begleiter aus seinen Erzen und zinkhaltigen Produkten mit Ausnahme von ungerösteter Blende, dadurch ge- kennzeichnet. dass das zerkleinerte Erz in einen Elektrolysierbottich eingetragen und in direkte Berührung mit den Kathoden durch Rühren gebracht wird, wodurch bei Anwendung EMI2.2
AT10455D 1898-10-18 1900-06-18 Verfahren zur elektrolytischen Gewinnung von Zink aus Zinkerzen und zinkhaltigen Abfällen. AT10455B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1898118291D DE118291C (de) 1898-10-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT10455B true AT10455B (de) 1903-01-10

Family

ID=5655518

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT10455D AT10455B (de) 1898-10-18 1900-06-18 Verfahren zur elektrolytischen Gewinnung von Zink aus Zinkerzen und zinkhaltigen Abfällen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT10455B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2718462A1 (de) Verfahren zur gewinnung von blei aus zu verschrottenden bleiakkumulatoren
DE2617348C3 (de) Hydrometallurgisches Verfahren zur Behandlung schwefelhaltiger Mineralien
DE2336764A1 (de) Verfahren zur gewinnung von kupfer aus seinen mineralien
DE2203222A1 (de) Verfahren zum Herstellen metallischen Kupfers
AT10455B (de) Verfahren zur elektrolytischen Gewinnung von Zink aus Zinkerzen und zinkhaltigen Abfällen.
DE2917905A1 (de) Verfahren zur gewinnung von rutil
DE1952988B2 (de) Verfahren zur elektrochemischen gewinnung von gallium aus bauxiterzen
DE2846979C3 (de) Verfahren zum Herstellen von Alkalichromatverbindungen aus Chromerzen
DE1533071B1 (de) Verfahren zur Extraktion von Blei
DE118291C (de)
AT408454B (de) Verfahren zur oxidation von vanadium
DE2240770B2 (de) Verfahren zur raffination von nickelstein
DE2225240A1 (de) Verfahren zum Herstellen von Nickel hoher Reinheit aus geschwefelten Konzentraten
DE293967C (de)
DE2340399A1 (de) Gewinnung von kupfer und zink aus billigen nichteisenschrotten
DE3104578A1 (de) Verfahren zum entfernen von metallen aus metallsalzloesungen
DE2428129A1 (de) Verfahren zur entfernung von kupfer aus kupferanodenschlaemmen
DE683538C (de) Zink- und Chlorgewinnungsverfahren
DE2543027C2 (de) Hydrometallurgisches Verfahren zur Gewinnung von Wertstoffen aus dem bei der elektrolytischen Kupferraffination anfallenden Anodenschlamm
DE6048C (de) Verfahren zur Darstellung von Metallen und Metallverbindungen auf elektrolytischem Wege
DE1533071C (de) Verfahren zur Extraktion von Blei
DE482344C (de) Gewinnung von Barium-, Strontium- und Calciumsuperoxydhydrat
DE331144C (de) Verfahren zur Herstellung von Kupfersulfat aus kupferhaltigen Rueckstaenden
DE906449C (de) Verfahren zur Aufarbeitung von Nickel-Kupferstein
US656305A (en) Process of electrolytically extracting zinc from ores.