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FederpriifmaschiMe.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Prüfen von Federn, insbesondere Wagenfedern.
Gemäss der Erfindung wird die Feder durch Schhgwirkung'n Schwingungen versetzt, an denen der die Schlagwirkung erzeugende Fallbär durch Kupplung mit der Feder teilnimmt. Die Feder wird also unter den Bedingungen geprüft, unter denen sie beim Gebrauch beansprucht wird, denn Wagenfedern schwingen in Verbindung mit der Masse des Wagenoberteils.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausfihmngsform der Federprüfmasehine. Fig. 1 und 2 zeigen einen lotrechten Schn'tt ; Fig. 3 ist eine Seitenansicht ; Fig. 4 ist die Draufsicht und Fig. 5 ein wagrechter Querschnitt.
Die zu prüfende Feder 1 wird in verstellbaren Böcken 2 auf dem Bett 3 gelagert und durch Spannbacken 4 und Schrauben 5 mit einem Amboss 6 verbunden, der zwischen lotrechten Säulen 7 geführt ist, so dass er an den Federschwingungen teilnehmen kann. Auf dem Amboss sind zwei Sehnappbolzen 8
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gezogen werden können. Die Bolzen schnappen in den auswechselbaren Kopf 11 eines Fallbärs 12, der gleichfalls an den Säulen geführt ist. Die Winkelhebel10 sind an dem Fallbär gelagert und durch Stangen 13 mit Armen 14 an einer Hülse 7J verbunden, die von einem in ihr steckenden Bolzen 16 gehalten wird.
Der letztere hat einen kegelförmigen Kopf 17, über den sich eine Zange 18 schieben kann, die mittels eines Gleitstückes 42 an den Säulen 7 geführt ist. Die Zange hängt an einem Seile 19, das um eine Trommel 20 geschlungen ist, die von einem Zahnradweehselgetriebe 21 anffletrieben wird. Ein Motor 22 treibt mittels eines Schneckengetriebes 48, einer Kette 23 und der Kegelräder 24 die Welle 25 des Wechselgetriebes an. Zwei Reibungskupplungen 26 bewirken den Antrieb des einen oder anderen Kegelrades 27 des Wechselgetriebes. Diese Kupplungen werden durch Hebel 28 bewegt, die mit Muttern 29 auf der Welle eines Motormagneten 30 verbunden sind.
Beide Muttern haben gleiches Gewinde, so dass in jeder Drehrichtung der Welle eine Kupplung gelöst und die an lere eingerückt wird. Die Zange 18 stösst in ihrer Höchstlage gegen einen Bolzen 31, der mittels eims Winkelhebels 32 einen Hebel 33 bewegt, an dem eine Stange 34 hängt, die ein Zählwerk 35 betätigt. Die Welle 25 treibt eine lotrechte Welle 36 an, die mittels Kegelräder 37 zwei Trommeln 38 in Umdrehungen versetzt, wodurch eine Papierbahn 39 von der einen Trommel ab-und über Leitrollen 40 auf die andere Trommel aufgewickelt wird. Dabei zeichnet ein an dem Amboss befestigter Schreibstift 49 die Schwingungskurve der Feder auf.
Die von der Seiltrommel 20 hochgezogene Zange 18 nimmt den Fallbär mit, bis die Zange in der Höchststellung sich öffnet und den Bär fallen lässt, der mit seiner eingesetzten Schlagfläche 41 aus Gummi oder Hartholz auf den mit der Feder verbundenen Amboss schlägt und dadurch die Feder in starke Schwingungen versetzt, die von dem Schreibstift aufgezeichnet werden. Der niederfallende Bär wird durch die Schnappbolzen 8 mit dem Amboss gekuppelt, so dass der Bär an den Schwingungen teilnimmt. Beim Senken der Zange übergreift sie den Kopf 17, so dass sie beim Hochgehen den Fallbär mitnimmt.
Zunächst hebt sich aber die Hülse 15, wodurch mittels der Winkelhebel10, die hinter die Bügel 9 greifen, die Schnappbolzen 8 vom Fallbär zurückgezogen werden, so dass letzterer von der Zange hochgezogen werden kann.
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Der Strom für den Motorbremsmagneten zum Kuppeln des Wechselgetriebes kann selbsttätig . durch an einer Schiene 43 verstellbare Kontakte 44 umgeschaltet werden, die von einem am Gleitstück 42 sitzenden Anschlag 45 betätigt werden.
Mittels einer Klinke 46 kann der Fallbär in der Hochlage festgestellt werden, um beim Einsetzen der zu prüfenden Feder ein ungewolltes Niederfallen des Bärs zu verhüten. Ein Handhebel 47 dient zum Zurückziehen der Klinke.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Federprüfmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fallbär durch Schlagwirkung die zu prüfende Feder in Schwingungen versetzt, an denen der Fallbär durch Kuppeln mit der Feder teilnimmt.