AT104296B - Anordnung zum Synchronisieren von Induktionsmotoren. - Google Patents

Anordnung zum Synchronisieren von Induktionsmotoren.

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AT104296B
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induction motors
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Professor Dr Reinho Ruedenberg
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  Anordnung zum Synchronisieren von   Induktionsmotoren.   



   Die Erfindung stellt eine besonders einfache und vorteilhaft wirkende Anordnung zur Herstellung der synchronen Arbeitsweise bei Induktionsmotoren dar. Erfindungsgemäss liegt die   Nebenschlusserreger-   maschine an den Klemmen eines in dem sekundären Stromkreis des Induktionsmotors eingeschalteten   Kurzschlussschalters,   so dass sie während des Anlaufens des Motors mit Schlupfwiderstand nicht im sekundierenden Stromkreis liegt, sondern abgeschaltet ist. Die kurzgeschlossene   Nebenschlussmaschine   erregt sich bekanntlich nicht, da die Magnetwicklung dann keine Spannung besitzt. Es fliesst lediglich etwas Remanenzstrom, der erträglich ist. Soll der Motor nach Vollendung des Anlaufs auf den synchronen Betrieb umgeschaltet werden, so genügt es, den Schalter zu öffnen.

   Zunächst fliesst dann ein langsamperiodischer Wechselstrom durch den Anker der Gleichstrommaschine, durch Selbsterregung entsteht aber in kurzer Zeit der für den synchronen Lauf des Motors nötige Erregergleichstrom, dessen Stärke mit Hilfe eines   Regulier-oder   Justierwiderstandes eingestellt werden kann. Die Einrichtung zur Aus- übung der Erfindung kann ferner erfindungsgemäss derart getroffen werden, dass bei der Weiterdrehung des Anlasshebels über den letzten Anlasswiderstand hinaus der   Kurzschlussschalter   durch Unterbrechung eines Schleifkontaktes geöffnet wird.   Man kann   aber auch die Anordnung so treffen,   d ? ss   der   Kurzschluss-   schalter nach Vollendung der Anlaufperiode des   Motors selbsttätig 7.

   B.   mit Hilfe der Fliehkraft ge- öffnet wird. 



   Die Figur zeigt eine Ausführungsform der Erfindung. 3 stellt die Läuferwicklung eines aus dem Netz   1   gespeisten Drehstrommotors 2 dar. Sie ist in Stern geschaltet und über den   Anlasswiderstand     4   geschlossen. In die eine Phase ist die   Gleichstromnebenschlussmaschine 5 eingeschaltet,   die auf der Welle des Induktionsmotors sitzt. Der Maschine 5 parallel liegt ein Schalter 6. Beim Anlassen ist der Kurzschlussschalter 6 geschlossen und der Anlassvorgang vollzieht sich in normaler Weise. Hat der Motor annähernd die synchrone Tourenzahl erreicht, so wird der Schalter geöffnet und die Gleichstrommaschine kann sich nunmehr selbst erregen.

   Bei entsprechender Anordnung überwiegt dann der Gleichstrom, den die Gleichstrommaschine in die Phasenwicklung des Motors schickt, den langsamperiodischen Wechselstrom und 
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 durch den Motor oder auch für Fremdantrieb verwendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung zum Synchronisieren von Induktionsmotoren, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gleichstrommaschine   (6)   mit beiden Polen an einem in den   Sekundärstromkreis   des Induktionmotors eingeschalteten Kurzschlussschalter   (6)   liegt, so dass sie beim Anlauf des Motors durch diesen Schalter kurzgeschlossen ist. 

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Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Weiterdrehung des Anlasshebels über den letzten Anlasswiderstand hinaus der Kurzschlussschalter geöffnet wird.
    3. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung des Kurzschlussschalters, dass er nach Vollendung der Anlaufperiode des Motors selbsttätig, z. B. mit Hilfe der Fliehkraft, geöffnet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT0104296A 1923-06-09 1924-06-07 Anordnung zum Synchronisieren von Induktionsmotoren. AT104296B (de)

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