AT110195B - Schaltanordnung zum Anlassen von Lokomotivumformersätzen. - Google Patents

Schaltanordnung zum Anlassen von Lokomotivumformersätzen.

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AT110195B
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Walter Dr Ing Reichel
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltanordnung zum Anlassen von   Lokomotivumformersätzen.   



   Bei Lokomotivumformern, die aus einem Gleichstromerzeuger oder einem Mehrphasenstromerzeuger und einem mit einer mechanisch gekuppelten Drehstromhintermaschine arbeitenden Einphaseninduktionsmotor bestehen, kann man gemäss der Erfindung das Anlassen in der Weise vornehmen, dass man die   Drehstromhintermaschine   durch entsprechende Schaltung der   Läufer-und Ständerwicklunz als Ein-   phasenkommutatormaschine schaltet und sie, gegebenenfalls über einen Spannungswandler, an die Betriebsspannung anlegt.

   Nachdem der Umformer auf diese Weise eine gewisse Drehzahl erreicht hat, wird die   Primärwicklung   des Einphasenmotors an das Netz geschaltet, die Hintermaschine vom Einphasennetz getrennt, in eine Drehstromkommutatormaschine   zurückverwandelt   und an die Sekundärwicklung des Einphasenmotors angeschlossen, worauf durch Regeln der Hintermaschine die Drehzahl des Einphasenmotors und die Phase des von ihm aufgenommenen Stromes eingestellt werden kann. 



   In Fig. 1 ist an einem Ausführungsbeispiel sehematisch dargestellt, wie das Verfahren   gemäss   der Anmeldung ausgeübt werden kann. 



   Hier ist 1 ein   Gleic11stromerzeuger,   der den Strom für die Triebmotoren der Lokomotive liefert. 



  2 ist ein mit ihm gekuppelter   Einphaseninduktionsmotor,   dessen   Ständerwicklung.   3 einerseits an Erde liegt, anderseits über einen   Hochspannungsschaltor 4   und die Stromabnehmer 5 an den Fahrdraht angeschlossen werden kann. Ausser der   Arbeitswicklung. 3   trägt der Ständer des Einphasenmotors noch eine mehrphasige Niederspannungswicklung 6, der im Betrieb der Erregerstrom für die Drehstromkommutatorhintermaschine 7 entnommen wird. Diese, die in dem   gezeichneten Ausführungsbeispiel   mit dem Umformersatz unmittelbar gekuppelt ist, ist beispielsweise mit Läufererregung über die drei Schleifringe 9 versehen.

   Sie besitzt eine offene dreiphasige   Ständerwicklung,   die im normalen Betriebszustande einerseits an die Läuferwicklung des Einphasenmotors 2, anderseits an ihre   Kommutatorbürsten   8 angeschlossen ist. Ihre Läuferwieklung ist einerseits an den Kommutator, anderseits über drei Schleifringe 9, den regelbaren   Erregertransformator. M   und einen dreipoligen Schalter 11 an die auf dem Ständer des Einphasenmotors angeordnete dreiphasige Wicklung 6 angeschlossen. 



   Für den Anlauf wird nun gemäss der Erfindung die   Drehstromkommutatormasehine   7 in der aus Fig 2 ersi ehtliehen Weise umgeschaltet. Eine Phase 12 wird an die Sekundärwicklung eines Anlassstrans-   formato ! 8 1. 3 angeschlossen,   dessen   Primärwicklung   einerseits an Erde, anderseits über einen Schalter 14 (Fig. 1) an die Stromabnehmer 5 angeschlossen ist. Von den Kommutatorbürsten sind zwei, deren mag-   netische   Achse gegen die der   Ständerwicklung   12 verschoben ist untereinander kurz geschlossen, die dritte ist ausser Wirksamkeit ; der Motor wirkt nun als Repulsionsmotor.

   Die Schleifringe 9 der Drehstromkommutatormaschine liegen während des Anlaufs nicht an einer äusseren Spannung, ebenso ist die   Ständerwicklung.   3 des Einphasenmotors 2 während des Anlaufen vom Netz abgeschaltet. Nachdem der Umformersatz eine gewisse Drehzahl angenommen hat, wird der Einphasenmotor durch   Schliessen   des Schalters 4 an das Netz gelegt und die Hintermasehine durch Öffnen des Schalters 14 vom Netz getrennt. 



  Hierauf wird mittels des fünfpoligen Schalters 15 die Umschaltung der   Drehstromhintermaschine   aus einem Repulsionsmotor in eine Drehstromkommutatormaschine vorgenommen und durch Schliessen des
Schalters 11 ihrem Läufer aus der auf dem Ständer des Einphasenmotors angeordneten Drehstromwicklung 6 über den regelbaren Transformator 10 die Erregung zugeführt. 

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   Man kann den Anlasstransformator 13 und den zugehörigen Hochspannungsschalter 14 vermeiden, indem man für den Anlauf die Energie einer Anzapfung der   Primärhauptwicklung   oder einer bzw. zwei in Reihe geschalteten Phasenwicklungen der auf dem Primärteil des Einphasenmotors angeordneten Drehstromwicklung 6 entnimmt. In diesen Fällen muss zum Anlassen die Hauptwicklung des Einphasenmotors 3 über den Schalter 4 an das Netz gelegt werden. Es wird alsdann zweckmässig sein, in die Zuleitungen von der   Sekundärwicklung   des Einphasenmotors zur   Ständerwicklung   der Hintermaschine einen Schalter einzufügen, der während des Anlaufs geöffnet ist. 



   Man kann den niedergespannten Einphasenstrom auch dem Sekundärteil des Einphaseninduktionsmotors entnehmen. In diesem Fall muss Vorsorge getroffen sein, dass jedesmal der Teil der Sekundärwicklung zur Stromlieferung herangezogen werden kann, der beim Stillstand des Asynchronmotors mit der   Primärwicklung   magnetisch gekuppelt ist. 



   Statt beim Anlaufen nur eine der   Ständerphasenwicklungen   der Drehstromkommutatormaschine zu benutzen, kann man auch zwei dieser Wicklungen in Hintereinanderschaltung verwenden. Ferner kann man die   Drehstromkommutatormaschine   statt in einen Repulsionsmotor, ebensowohl in einen Hauptschlussmotor verwandeln, u. zw. sowohl in einen einfach wie in einen doppelt gespeisten   Hauptschlussmotor.   



   Gegebenenfalls kann man die Bürsten oder einen Teil der Bürsten während des Anlaufs aus ihrer normalen Lage verschieben oder auch Hilfsbürsten verwenden, um möglichst hohes Drehmoment und gute Stromwendung zu erzielen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltanordnung zum Anlassen von   Loltomotivumformersätzen   mit einem   Einphaseninduktions-   motor, der mit einer betriebsmässig auf seinen Sekundärteil arbeitenden Drehstromerregermaschine mechanisch gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehstromerregermaschine   (7)   zum Anlaufen in einen   Einphasenkommutatormotor   umgewandelt und an das Wechselstromnetz gelegt wird, und dass nach Erreichen einer genügenden Drehzahl der Einphaseninduktionsmotor   (2)   an das Netz gelegt, die Kommutatorhintermaschine   (7)   vom Netz abgeschaltet und nach Umschaltung in eine Drehstromerregermaschine auf den Sekundärteil des Einphaseninduktionsmotors   (2)   geschaltet wird.

Claims (1)

  1. 2. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der niedergespannte Wechselstrom für den Anlauf einem Anlasstransformator (13) oder einer Anzapfung der Primärwicklung (3) des Einphaseninduktionsmotors (2) entnommen wird.
    3. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der niedergespannte Wechselstrom für den Anlauf einer auf den Primärteil des Einphaseninduktionsmotors (2) angeordneten, mit der Hauptwicklung (3) magnetisch gekuppelten Hilfswicklung (6) entnommen wird.
    4. Schai. tanordnung gemäss Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Primärteil der Einphasenasynehronmasehine (2) eine dreiphasige Hilfswicklung für niedrige Spannung angeordnet ist, der während des Anlassens einphasiger Wechselstrom für den Einphasenkummutatormotor (7) und EMI2.1 entnommen wird.
    5. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der niedergespannte Wechselstrom für den Anlauf dem Sekundärteil des Einphaseninduktionsmotors (2), dessen Primärteil (. 3) an das Netz gelegt ist, entnommen wird.
    6. Schaltanordnung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass während des Anlassens eine oder zwei in Reihe geschaltete Phasenwieldungen (12) der Kommutatorhintermaschine (7) als Erregerund Arbeitswicklung dienen und jene zwei von den drei Bürstensätzen (8) untereinander kurzgeschlossen sind, welchen eine gegen die des Ständers verschobene magnetische Achse des Läufers entspricht.
    7. Schaltanordnung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder zwei Ständer- EMI2.2 mit der Läuferwicklung in Reihe geschaltet sind, wobei gegebenenfalls ein Teil der Kommutatorbürsten (8) aus seiner Betriebsstellung verschoben ist.
AT110195D 1926-03-04 1927-03-03 Schaltanordnung zum Anlassen von Lokomotivumformersätzen. AT110195B (de)

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