AT104070B - Stativ für Wechselstromquarzlampen. - Google Patents
Stativ für Wechselstromquarzlampen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Stativ fiir Wechselstromqllarzlampen, Es sind Quecksilberdampflampen bekannt, bei welchen der zum Betrieb der Lampe erforderliche Hilfsapparat, der bei Gleichstromlal11pen allerdings nur aus einem Vorschaltwiderstand besteht, an dem unteren Teil des Lampenstativs angebracht ist, so dass die Mehrteiligkeit der ganzen Einrichtung vermieden ist und ausserdem das Gewicht des Hilfsapparates zur Erhöhung der Standfestigkeit herangezogen werden kann. Mit Rücksicht auf letztere ist jedoch bei den bekannten Bauarten das normale massive Fussgestell, sei es ein künstlich beschwerter Sockel oder ein Dreifuss mit verhältnismässig schwer ausgebildeten Teilen, unverändert beibehalten ; es bildet ein verhältnismässig grosses totes Gewicht. Bei Wechselstromquarzlampen besteht das Hilfsgerät aus einer Anzahl von Apparaten, nämlich einem Transformator, einer grösseren Drosselspule und in den meisten Fällen aus einigen Widerstandswalzen und den zu letzteren gehörigen Schaltvorrichtungen, d. h. aus einer umfangreicheren Anlage, die bei Anbau an das Stativ geeignet ist, das zur Erzielung der Standsicherheit sonst erforderliche tote Gewicht des Stativs vollkommen zu ersetzen. Um dies zu ermöglichen, sind gemäss der Erfindung die Stativstange in der Mitte und die im vorliegenden Falle leicht ausgebildeten Tragfüsse einzeln am Umfang einer Tragplatte angesetzt, auf welcher zugleich die genannten Teile der Transformatorenanlage befestigt sind, u. zw. in solcher Anordnung, dass sich ihre Gewichtswirkungen in bezug auf die Stativachse nach allen Seiten angenähert ausgleichen. Es wird somit das überflüssige Gewicht des sonst üblichen massiven Fussgestelles erspart und zugleich vermieden, dass beim seitlichen Ausschwenken des die Lampe tragenden wagrechten Armes irgendeine zusätzliche einseitige Belastung auftritt, welche die Standsicherheit beein-trächtigen könnte. Um die Gewiehtswirkung der einzelnen Teile genauer abstimmen zu können und dabei einen möglichst einfachen und bequemen Zusammenbau des in dieser Weise ausgebildeten Fussgestelles zu ermöglichen, ist die Einrichtung derart getroffen, dass alle an der Tragplatte sitzenden Teile an diese leicht lös-und einstellbar mittels Schraubenbolzen oder Spannbügel angeklemmt sind ; die Verteilung EMI1.1 stellbarkeit der Teile Sorge getragen ist. Zugleich bietet die Ausbildung den wesentlichen Vorteil, dass keinerlei Bohr-oder Gewindeschneidarbeit, überhaupt keinerlei nachträgliche Bearbeitung nötig wird, so dass der Zusammenbau von ungeschulten Kräften in kürzester Zeit ausgeführt werden kann. Auch für die Stativstange selbst ist eine besondere Befestigung vorgesehen, welche gewährleistet, EMI1.2 stange in eine zweckmässig trichterförmig gestaltete Vertiefung der Tragplatte eingesetzt ; zugleich wird sie an einer höheren Stelle durch eine übergeschobene Hüle gehalten, die an den Transformator ein- EMI1.3 in genau lotrechter Lage, ohne dass sie sich lockern kann und ohne dass besonders sorgfältig zu bearbeitende Führungsteile oder irgendwelche Bohrungen, Gewinde cd. dgL benötigt werden. Ein weiterer Vorteil EMI1.4 <Desc/Clms Page number 2> Der Zusammenbau des Fussgestells erfolgt erstmalig vorteilhaft mit Hilfe eines besonderen Lehrgerätes in unten noch näher zu schildernder Weise. Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt des Fussgestells, Fig. 3 den Grundriss, Fig. 2 und 4 zwei Ansichten senkrecht zur Schnittebene der Fig. 1 und Fig. 5 eine Einzelheit. EMI2.1 oder aus gestanztem und gepresstem Eisenblech besteht. Diese Tragplatte ist mit drei oder vier angegossenen oder angeschraubten Füssen b versehen. In der Mitte weist sie eine zweckmässig trichterförmig ausgebildete Vertiefung c zur Aufnahme des unteren Endes des Stativrohres d auf. Dieses setzt sich entweder in den Trichter fest oder wird in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise durch eine nach innen vorspringende Leiste am Rand der unteren Öffnung gestützt. Auf diese Weise wird die untere Rohröffnung durch die EMI2.2 Auf der Platte a sind in bezug auf das Gewicht möglichst gleichmässig um die Stativstange verteilt die Einzelteile der Transformatoranlage angebracht. Der Transformator 1 ist durch zwei Bügel g und die Drosselspule h durch einen Bügel i, die von unten mittels Schrauben anziehbar sind, befestigt. Auf der Oberseite des Transformators 1 ist mit Hilfe der Bügel g zugleich eine Blechplatte festgeklemmt, welche einerseits den zum Transformator gehörigen Schalter I und anderseits eine zweckmässigerweise angelötete Rohrhülse 1n trägt. Die Hülse ? m ist geschlitzt und dient zum Halten der Stativstange, die in EMI2.3 eine Kontaktfeder p und zwei Kontaktstifte q, von denen Verbindungsleitungen zu einem abschaltbaren Teil der Widerstandswalzen gehen, sowie einen kleinen Anker r, mit Hilfe dessen die Eurzschlussvor- richtung von der stromdurchflossenen Drosselspule in der Schliessstellung festgehalten werden kann. Die erwähnten Widerstandswalzen s sind zwischen Transformator und Drosselspule beiderseits der Stativstange (Fig. 3) auf der Tragplatte angeordnet, an welcher sie durch Schraubenbolzen t befestigt sind. EMI2.4 sind, um Passarbeit zu vermeiden, reichlich bemessen, wobei ein den Schalter oder Druckknopf dicht umschliessender Zierring v den gegebenenfalls exzentrisch liegenden Schlitz verdeckt. EMI2.5
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Stativ für Wcchselstromquarzlampen, dadurch gekennzeichnet, dass die Stativstange in der Mitte und die leicht ausgebildeten Tragfüsse einzeln am Umfang einer Tragplatte angesetzt sind, auf EMI3.1 Stativachse nach allen Seiten angenähert ausgleichen.2. Stativ nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Teile der Transformator- anlage leicht abnehmbar mittels Schraubenbolzen oder Spannbügel an die Tragplatte angeklemmt sind, wobei im letzteren Falle an der Tragplatte argebrachte Anschlagi : asen die richtige Lage der Teile sichern.3. Stativ nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stativstange mit ihrem unteren Erde in eine zweckmässig trichterförmige Vertiefung der Tragplatte eingesetzt urd an einer höheren Stelle durch eine Hülse gehalten ist, die am Transformator einstellbar angeklemmt ist.4. Stativ nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die als Stütze der Stativstange benutzte Hülse ebenso wie die Schaltvorrichtungen des Transformators und der Drosselspule durch Anklemmung mittels der Spannbügel, die zur Befestigung des Transformators und der Drosselspule dienen, in ihrer Lage gehalten sind.5. Stativ nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Tragplatte angeordneten Teile der Transforl11atoranlage von einer Haube überdeckt sind, welche durch einen an der Stativstange angekltmmten Stellring in Verbindung mit der Tragplatte gehalten und durch eine Nut oder Leiste der Tragplatte gegen seitliche Verschiebung gesichert ist.6. Verfahren zur Herstellung des Stativs nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Fussgestells auf einem Lehrgerät mit lotrechter Hilfsstange und Festpunkten zur wagrechten Einstellung der Tragplatte zunächst lose zusammengebaut urd nach Ausrichtung der Platte fest zusammengeschraubt wird, so dass nach Abnahme des Fussgestells die zur Aufnahme der Stativstange dienende Hülse im voraus in genau lotrechte MitteIlage fingestellt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT104070B true AT104070B (de) | 1926-09-10 |
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| AT104070D AT104070B (de) | 1925-04-04 | 1925-06-03 | Stativ für Wechselstromquarzlampen. |
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1925
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