AT103464B - Verfahren zum Verfeinern hochsiliziumhaltigen Eisens und Stahls in Band-, Tafel-, Draht- oder Stangenform. - Google Patents

Verfahren zum Verfeinern hochsiliziumhaltigen Eisens und Stahls in Band-, Tafel-, Draht- oder Stangenform.

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  Verfahren zum Verfeinern hochsiliziumhaltigen Eisens und Stahls in Band-, Tafel-,
Draht-oder Stangenform. 



   Es ist bekannt, dass   Eisensilizium-Legierungen   mit einem etwa 4% übersteigenden Siliziumgehalt so spröde sind, dass sie eine Verfeinerung durch Kaltverarbeitung nicht vertragen. Das Band reisst (beispielsweise beim Kaltwalzen) auf und der Draht bricht (beispielsweise beim Ziehen) ab. Eine Verarbeitung bei hohen Temperaturen (z. B.   Rotglut),   die an sich zwar möglich wäre, ist vielfach aus dem Grunde nicht angängig, weil das Gut hiebei oxydiert und daher die Erzielung einer spiegelblanken, poren-und rissefreien Oberfläche nicht möglich ist. Dies gilt namentlich für die Herstellung hochsilizierten Eisens und Stahls in Form   sogenannter"endloser"und   dünner (etwa 1'5 mm und dünnerer) Bänder, sowie dünner (etwa 5 mm und dünnerer) Drähte. 



   Diese Schwierigkeiten werden   erfindungsgemäss   dadurch überwunden, dass die Legierung bei die Raumtemperatur nur unwesentlich überschreitenden   Wärmegraden   verarbeitet, beispielsweise 
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 etwa   50-250    C. Bei derartig niedrigen Temperaturen ist die Gefahr einer   Verzunderung   der Oberfläche nicht vorhanden. Gegenüber einer bei Temperaturen, wie sie beim Warmwalzen üblich sind, vorgenommenen Formgebung besitzt das neue Verfahren den Vorzug, dass infolge der Verformung bei niedrigen Temperaturen eine weitgehende Verfeinerung und Vereinheitlichung des Gefüges vor sich geht, die eine tiefgreifende Verbesserung wichtiger physikalischer Eigenschaften zur Folge hat.

   Ein weiterer wesentlicher Vorzug ist darin zu erblicken, dass die nach dem geschilderten Verfahren hergestellten Bänder, Tafeln, Drähte und Stangen sich mit weitaus grösserer Sicherheit auf die gewünschten genauen Abmessungen bringen lassen, als das bei warmgewalztem Gut der Fall ist, ein Umstand, der für die praktische   Any,   endbarkeit dieser Legierung in vielen Fällen von ausschlaggebender Bedeutung ist. 



   Die Erwärmung des Gutes auf die erforderliche Vcrarbeitungstemperatur von 50-2500 kann auf verschiedene Weise erfolgen, beispielsweise durch einen Kasten, der in unmittelbarer Nähe der Arbeitsmaschine oder ihres Werkzeuges aufgestellt ist und durch Kohle, Gas, Elektrizität od. dgl. geheizt wird. 
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 barer Nähe der Arbeitsmaschinen angeordnet sind, auf zweckentsprechende Weise auf die erforderliche Temperatur gebracht werden. Die Wirkung der erwähnten Wärmvorrichtungen lässt sich noch dadurch erhöhen, dass die mit dem zu verarbeitenden Gute in Berührung kommenden Teile der Arbeitsmaschine, beispielsweise im Falle der Verarbeitung durch Kaltwalzen   die Walzenführungen und Walzen   oder im Falle der Verarbeitung durch Ziehen das Zieheisen und die Ziehscheibe, gleichfalls auf die oben genannten Temperaturen erwärmt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Verfeinern hochsiliziumhaltigen Eisens und Stahls in Band-, Tafel-, Drahtoder Stabform, dadurch gekennzeichnet, dass das roh, warm vorgewalzte Gut bei nur unwesentlich über Raumtemperatur liegenden Wärmegraden verarbeitet wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ausser einer Erwärmung des Gutes auch die verarbeitende Maschine und ihre Werkzeuge erwärmt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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