AT103314B - Verfahren zur nassen magnetischen Scheidung von Erzen und andern Gutsgemengen auf Trommelscheidern und mit Aufgabe des Gutes auf den oberen Teil der Scheidetrommel. - Google Patents

Verfahren zur nassen magnetischen Scheidung von Erzen und andern Gutsgemengen auf Trommelscheidern und mit Aufgabe des Gutes auf den oberen Teil der Scheidetrommel.

Info

Publication number
AT103314B
AT103314B AT103314DA AT103314B AT 103314 B AT103314 B AT 103314B AT 103314D A AT103314D A AT 103314DA AT 103314 B AT103314 B AT 103314B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
drum
ores
batches
magnetic separation
fed onto
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Krupp Fried Grusonwerk Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Fried Grusonwerk Ag filed Critical Krupp Fried Grusonwerk Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT103314B publication Critical patent/AT103314B/de

Links

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur nassen magnetischen Scheidung von Erzen und andern   Gutsgemengen   auf Trommelscheidern und mit Aufgabe des Gutes auf den oberen Teil der Scheide. trommel. 



   Die nasse magnetische Scheidung unter Aufgabe des Gutes auf den oberen Teil der Scheidetrommel wurde bisher in der Weise ausgeführt, dass die Trübe in das magnetische Feld eingeführt wurde. Hiebei war es nicht zu vermeiden, dass bei der verhältnismässig hohen Umfangsgeschwindigkeit solcher Trommeln 
 EMI1.1 
 auch unmagnetische Gutsteile an der Trommeloberfläche haften blieben. Es war deshalb mit diesem
Verfahren bei höherer Umfangsgeschwindigkeit keine reine Scheidung zu erreichen. Setzte man aber, um das Abschleudern der Flüssigkeit zu vermindern, die Umfangsgeschwindigkeit herab, so verminderte sich damit auch die Leistung solcher Trommelscheider. 



   Die Erfindung vermeidet diese   Übelstände   auch bei hoher Umfangsgeschwindigkeit der Trommel dadurch, dass vorerst durch andauernde Aufgabe von Wasser oder andern Flüssigkeiten auf die Scheideflächen auf diesen eine stetig sich erneuernde Flüssigkeitsschicht gebildet und sodann das Gut trocken oder nass auf diese   Flüsdgkeitsschicht   aufgegeben wird. Die Aufgabe der diese Schicht bildenden Flüssigkeit erfolgt dabei   zweckmässig kurz   vor der Stelle, an der das Gut aufgegeben wird.

   Durch dieses Verfahren wird erreicht, dass die Scheideflächen an der Stelle, wo das Gut mit ihnen in Berührung kommt, stets mit einer verhältnismässig hohen   Flüssigkeitsschieht   überzogen sind, durch die hindurch die magnetischen Teile unter dem Einfluss der magnetischen Kraft und ihrer Schwerkraft wohl leicht an die   Seheideflächen   angezogen werden, die unmagnetischen Teile aber infolge der   Oberflächenspannung zurückgehalten   werden, so dass dieses Verfahren eine reine Scheidung ergibt. 



   Fig. 1 stellt einen nach dem neuen Verfahren arbeitenden Trommelscheider im Querschnitt schematisch dar. Fig. 2 zeigt den Längsschnitt durch einen Teil der Trommel dieses   Seheiders.   



   Um die Magnetpole a kreist die   Trommel 7),   auf die in bekannter Weise die ringförmigen Hilfspole c aufgesetzt sind. Ein Brauserohr   d   spritzt andauernd Wasser oder eine andere Flüssigkeit gegen die Wände des von den Hilfspolen c und dem Trommelmantel b gebildeten ringförmigen Raumes e, so dass auf diesen Wänden eine sich stets erneuernde   Flüssigkeitsschicht   gebildet wird. Das zu scheidende Gut wird den Hilfspolen durch die Aufgabe f an einer Stelle zugeführt, die in der Drehrichtung der Trommel hinter der Brause d liegt. Die gegen die Seitenwände des Raumes e gespritzte Flüssigkeit steigt über die oberen Hilfspolkanten hinweg, so dass sich auch auf deren äusserer Zylinderfläche ebenfalls eine Flüssigkeitsschicht bildet.

   Die Querschnittsform der Hilfspolringe kann die gezeichnete oder eine beliebige andere sein. Zwischen der Aufgabe t und den anziehenden Hilfspolkanten kann eine zweite Brause g angeordnet sein, die quer zur Fallrichtung des Rohgutes spritzt und dadurch eine Reinigung des Rohgutes bewirkt. 



   Fig. 3 zeigt ebenfalls einen Längsschnitt durch den Trommelmantel. Heber wird die schichtbildende Flüssigkeit durch den Mantel hindurch in den Ringraum e eingeführt. 



   Bei der Vorrichtung nach Fig. 4 wird die schichtbildende Flüssigkeit teils durch den Trommelmantel hindurch und teils durch über den Hilfspolen angeordnete Brausen h zugeführt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Bei der Vorrichtung nach Fig. 5 sind keine Hilfspole auf dem Mantel angebracht.   Hier wird   der ringförmige Scheideraum e durch auf dem Mantel befestigte Winkelringe   i   gebildet. Die Zuführung der schichtbildenden Flüssigkeit kann hiebei nach einer der vorbeschriebenen Weisen erfolgen. 



   Das Verfahren ist sowohl tür feines   als ageh für   grobes Gut anwendbar. 
 EMI2.1 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. EMI2.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT103314D 1923-09-13 1924-09-05 Verfahren zur nassen magnetischen Scheidung von Erzen und andern Gutsgemengen auf Trommelscheidern und mit Aufgabe des Gutes auf den oberen Teil der Scheidetrommel. AT103314B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE103314X 1923-09-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT103314B true AT103314B (de) 1926-05-10

Family

ID=5649637

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT103314D AT103314B (de) 1923-09-13 1924-09-05 Verfahren zur nassen magnetischen Scheidung von Erzen und andern Gutsgemengen auf Trommelscheidern und mit Aufgabe des Gutes auf den oberen Teil der Scheidetrommel.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT103314B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT103314B (de) Verfahren zur nassen magnetischen Scheidung von Erzen und andern Gutsgemengen auf Trommelscheidern und mit Aufgabe des Gutes auf den oberen Teil der Scheidetrommel.
DE402257C (de) Nassmagnetische Scheidung auf Trommelscheidern unter Aufgabe des Gutes auf den oberen Teil der Trommel
DE1237541B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung der einzelnen Phasen aus dispersen Systemen
DE689323C (de) Aufbereitungsverfahren zum Herstellen eines von magnetisierbaren Bestandteilen freien Asbestes
DE576524C (de) Waescheschleuder
DE723672C (de) Schleudervorrichtung zur Behandlung einer Schlaemme
DE2042554A1 (de) Verfahren und Einrichtung zum Ent fernen von Verunreinigungen aus Flussig ketten
DE553183C (de) Langsam umlaufender Dampferzeuger
DE469780C (de) Verfahren und Vorrichtung zur elektrischen Abscheidung von Schwebekoerpern aus waehrend der elektrischen Behandlung kreisend bewegten Gasen
DE706968C (de) Schleuder fuer Fluessigkeiten mit schlammigen bis feinkoernigen Bestandteilen
DE642140C (de) Anordnung zum Entschlammen eines Zwangsstromroehrendampferzeugers mit Hilfe eines zusaetzlichen Spuelmittels
AT103316B (de) Magnetscheider mit mehreren Scheidestellen.
DE925580C (de) Schubschleuder mit Laugenkammern
DE886731C (de) Gelochte Huelse aus gewickeltem Papier od. dgl. fuer die Nassbehandlung von Textilgarnen
DE325384C (de) Elektromagnetischer Nassscheider
DE416281C (de) Einrichtung zum Entfernen abgelagerter Teilchen von Geweben, Geflechten oder Filzen aus Textilgut oder Metall, insbesondere von Filzen und Metalltuechern fuer die Papierherstellung mit Hilfe von Elektroosmose
DE429327C (de) Ununterbrochen arbeitende Trennschleuder fuer Fluessigkeitsgemische
DE428426C (de) Verfahren zum Entfetten von Wolle und aehnlichem Fasergut in geschlossenen Behaeltern
DE631975C (de) Vollwandige Schleudertrommel mit an ihrem Umfange im Abstand angeordneten Duesen oder Abzugskoerpern
DE526210C (de) Verfahren zur Trennung von OElemulsionen
AT141328B (de) Verfahren und Schleuder zum Ausscheiden von Verunreinigungen aus Öl od. dgl.
DE215611C (de)
AT84133B (de) Vorrichtung zur Herstellung verspinnbarer Papierstoffstreifen.
DE1029300B (de) Vorrichtung fuer Zentrifugen zum Ableiten elektrischer Aufladungen
DE1073398B (de) Düsenzentrifuge