AT102841B - Vergaser für flüssige Brennstoffe. - Google Patents

Vergaser für flüssige Brennstoffe.

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AT102841B
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Egon Nechi
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Egon Nechi
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Description


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  Vergaser für flüssige   Brennstoffe,   
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   förmig   verlaufender Kanal c gebildet wird. Es kann aber auch der Heizkörper innen glatt ausgebildet und die Rippen an der Hülse angeordnet sein oder Hülse und Heizkörper glatt und der Kanal durch eingelegte Rippen u. dgl. gebildet werden. Das   Gehäuse. A trägt   an seinem inneren oberen Ende einen Fortsatz K mit einer Bohrung L, welche der Düse eines Spritzvergasers entspricht. An dem Fortsatz K ist 
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 schraube f versehen. 0 ist ein elektrischer Heizwiderstand mit dem Kabelanschluss P. In den zwischen dem   Gehäuse A   und dem Heizkörper F gebildeten Heizraum B münden zwei Öffnungen Q und R zum   Ein-bzw. Auslass   von Auspuffgasen, heisser Luft, Warmwasser u. dgl.

   Das Gehäuse   A   besitzt durch Rippen U gebildete Kanäle   8,   die sich in dem Mischraum V vereinigen. Über diese radialen Rippen U ist eine verschiebbare Hülse t geschoben. Der Mischraum V kann durch eine Drosselklappe W geöffnet 
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 schraube, um den Düsenquerschnitt zu verändern. 



   In den Fig. 3,4 und 5 ist der elektrische Heizkörper weggelassen und an dessen Stelle eine andere   Anlassvorriehtung   gesetzt. Diese besteht aus dem Ringkanal y, dem   Rohranschluss     lu,   den Bohrungen i, der durchbohrten Schraube k und der Bohrung   !,   die in Verein mit der Schraube k die Anlaufdiise bildet. Die   Bohrung !   wird von der Drosselklappe W im geschlossenen Zustand verdeckt. Auf dem Gehäuse- 
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  Innerhalb der Hülse J ist ein Tauchkörper Z vorgesehen, der unten offen ist und an seinem oberen Ende das Ventil o trägt. Die Gasregulierschraube Y besitzt ein steiles Gewinde p und kann durch einen Hebel q betätigt werden. 



   Die Wirkungsweise eines solchen, hier nur beispielsweise, Verbrennungsmotorvergasers ist folgende :
Durch den   Zufluss E   tritt der Brennstoff nach Passieren eines Filters u in den Vergaser ein, füllt die Ringnut D und den Ringkanal c und tritt durch die Bohrungen r in den Innenraum der Hülse J ein und wird so lange steigen, bis der   Gasdruck dem Flüssigkeitsdruck   das Gleichgewicht hält. Das Ventil N ist geschlossen.

   Soll nun der Vergaser betätigt weiden, so wird der elektrische Heizkörper mit Strom versorgt, wodurch die Flüssigkeit verdampft wird ; dadurch wird das Dampf volumen sich vergrössern und den Brennstoff   zurückdrücken.   Wird nun der Motor in Betrieb gesetzt und die Drosselklappe W geöffnet, so wird durch die Kanäle S Frischluft eingesaugt und durch Injektorwirkung das Ventil N gehoben und Brennstoffdampf durch die Bohrung L nach Passieren eines Sicherheitsdrahtnetzes   v   gegen   Rückschläge   des Motors abgesaugt, welcher sich dann in dem Mischraum V mit der Luft zu einem geeigneten Gemisch vereinigt. Die Auspuffgase des Motors oder andere Wärmequellen werden durch die Bohrungen Q und R dem Heizraum B zugeführt ; dadurch wird unter Vermittlung der Heizrippen a der Heizkörper F erwärmt.

   Der in dem   schraubenförmigen   Kanal c befindliche Brennstoff verdampft jetzt infolge der dem Heizkörper F von aussen zugeführten Wärme und der elektrische Heizkörper kann abgeschaltet werden. 



  Dieses Abschalten kann auch durch einen Thermostaten   (ähnlich   den automatischen Feuermeldern) selbsttätig erfolgen. Zweckmässig kann in den Stromkreis des elektrischen Heizkörpers eine Kontrolllampe eingeschaltet werden. Die Masse des Heizkörpers F wird vorteilhaft derart bemessen, dass er imstande ist, eine entsprechende Wärmemenge aufzunehmen, so dass Temperaturschwankungen innerhalb praktischer Grenzen keinen wesentlichen Einfluss auf die Verdampfung bzw. Vergasung des Brennstoffes ausüben. Um einer zu grossen Überhitzung des Heizkörpers F vorzubeugen, kann er mit nach aussen ragenden Kühlrippen versehen sein. In den meisten Fällen ist dies nicht erforderlich, da die die   Luftkanäle S   bildenden Rippen U des   Gehäuses.     ohnedies Kühlrippen darstellen, die gleichzeitig die Verbrennungsluft vorwärmen.

   Eine   Überhitzung   des Heizkörpers F ist deshalb vollständig gefahrlos, weil nicht mehr Brennstoff verdampft werden kann, als sich in den schraubenförmigen Windungen c befindet ; denn es wird, wenn auch der Kanal c mit Brennstoff gefüllt ist, bei   Vergrösserung   des Dampfvolumens der Brennstoff immer mehr zurückgedrängt u. zw. schliesslich so weit, bis im Heizkörper überhaupt kein Brennstoff mehr vorhanden ist. Damit hört die praktische Wirkung der   Heizfläche   und somit die Verdampfung vollkommen auf. Man sieht daraus, dass sich   Heizfläche   und Verdampfung jeweils selbsttätig zu einander   einstellen, da jede Volumsveränderung des   verdampften Brennstoffes eine entsprechende Änderung der jeweils wirksamen   Heizfläche   bedingt.

   Dadurch ist auch klargelegt, dass es gänzlich gleichgültig ist, ob der Brennstoff dem Vergaser mit   Über-oder Unterdruck zugeführt   wird und überdies auch, welche Stellung bzw. Lage der Vergaser einnimmt, da dieser, ohne dass sich seine Funktion im mindesten ändert, sogar auf den Kopf gestellt werden kann. 



   Die Wirkungsweise des in den Fig. 3-5 dargestellten Vergasers weicht in einigen Punkten ab. 



   Da der elektrische Heizkörper das Vorhandensein von elektrischen Strom bedingt, es aber Fälle gibt, wo man ohne solchen auskommen muss, besitzt der Vergaser eine eigene Anlassdüse, die mit flüssigem Brennstoff gespeist wird und ähnlich wirkt, wie ein bekannter Spritzvergaser. 



   Damit nun nicht bei kaltem Vergaser flüssiger Brennstoff durch die Bohrung L austreten kann, ist, das Ventil   Mll   vorgesehen. Wird der Brennstoff   mit Überdruck zugeführt,   so dringt er durch die Bohrung s in den Innenraum der Hülse J ein, hebt den   Tauchkörper   Z und schliesst das Ventil ab. Bei Unterdruckförderung wird bei Ingangsetzung des Motors Brennstoff durch die Leitung angesaugt und der   Tauchkörper   Z gleichfalls gehoben, wodurch das Ventil geschlossen wird.

   In dem Augenblick, als der 

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 Heizkörper genügend erhitzt ist, wird die Verdampfung beginnen, der Flüssigkeitsspiegel und der Tauchkörper werden sinken, wodurch der verdampfte Brennstoff infolge des nunmehr geöffneten Ventils durch die   Bohrungen ? K   und die Bohrung L austreten kann. Um nun die durch die Düse austretende Gasmenge während des Betriebes regulieren zu können, dient das Ventil Y. 



   An dem Erfindungsgedanken wird nichts geändert, wenn jedwede Anlassvorrichtung weggelassen und der Heizkörper F bzw. der ganze Vergaser von aussen erhitzt wird. Auch können Heizraum und Verdampfungsraum gegeneinander vertauscht werden. Der Vergaser kann durch Auspuffgase, Dampf, Heissluft, Warmwasser, direkte Abwärme der Anlage oder unabhängig von dieser elektrisch oder auf sonst eine geeignete Weise geheizt werden. Andereiseits kann auch der Vergaser direkt in die Auspuff-oder Warmwasserleitung eines Motors bzw. Anlage eingebaut werden. Es kann auch Verdampfer und Mischraum nicht als gemeinsames Ganzes ausgebildet und örtlich von einander getrennt sein.   Schliesslich   kann der Vergaser am Motorzylinder mit angegossen bzw. derart montiert sein, dass die Wärme der Zylinderwandungen an den Heizkörper direkt abgegeben wird.

   Der Vergaser kann aus jedem beliebigen geeigneten Material hergestellt sein. Es erübrigt sich zu sagen, dass an Stelle einer selbsttätigen Absperrvorrichtung (Ventil) für den Brennstoff auch ein von aussen betätigbares, gegebenenfalls mit der Drosselklappe, der Gasregulierung oder der   Betätigungsvorrichtung   für die   Anlasseinrichtung verbundenes   Regelorgan vorgesehen sein kann, wobei diese Vorrichtungen nach Belieben gleichzeitig oder nacheinander oder in irgend einer Kombination geschaltet werden können. 



   Schliesslich kann die angemessene und vorteilhafte Veränderung der Gaserzeugung auch durch eine infolge   Flüssigkeits-bzw. Gasdrucksveränderung durch   die bei verschiedenen Drehzahlen verschiedene Saugwirkung der Maschine mechanisch bewegte Heizfläche oder unabhängig von einer solchen selbsttätig wirkenden   Druckveränderung   auf rein mechanischem Wege nach Wunsch erfolgen. (z. B. durch eine direkt in den Brennstoff ragende, bewegliche und erwärmte   Tauchglocke).   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vergaser für flüssige Brennstoffe, bei dem der Brennstoff zunächst durch eine Heizeinrichtung verdampft bzw. vergast und in diesem Zustande der Verbrennungsluft zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das im Vergaser enthaltene Flüssigkeitsvolumen im Verhältnis zur gesamten Heizfläche so gering bemessen ist, dass jede   Volumens-oder Druckveränderung   des verdampften Brennstoffes eine entsprechende Änderung der jeweils auf den noch flüssigen Brennstoff wirksamen   Heizfläche   hervorruft, wodurch die jeweils erzeugte Gasmenge der entnommenen angepasst wird. 
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Claims (1)

  1. keits-bzw. Gasdruckveränderung selbsttätig mechanisch bewegte oder unabhängig davon rein mechanisch bewegte Heizfläche, die die jeweils vorteilhafte Veränderung der Gaserzeugung bewirkt.
    3. Vergaser nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen beiderseits mit Rippen versehenen Heizkörper, der auf einer Seite durch die Abwärme der vom Vergaser gespeisten Anlage oder sonstwie (7. B. elektrisch) geheizt wird, während die andere Seite einen Verdampfungsraum für den Brennstoff bildet.
    4. Vergaser für flüssige Brennstoffe nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Sperrvorrichtung, die den Zutritt von flüssigem Brennstoff in den Mischraum verhindert. EMI3.2 aus einer Hilfsdüse, der lediglich flüssiger Brennstoff, gegebenenfalls aus einem gesonderten Behälter zugeführt wird, um ein Gemisch zu erzeugen, bis der Heizkörper die erforderliche Temperatur erreicht hat.
    6. Vergaser nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Zusatzheizquelle, die die Verdampfung des Brennstoffes beim Anlassen solange ermöglicht, bis der Heizkörper durch die Abwärme der Maschine auf eine die Verdampfung des Brennstoffes bewirkende Temperatur erhitzt ist.
    7. Vergaser nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Querschnittsverhältnis der Zutritts öffnungen von Luft und Gas dem gewiinsehten Mischungsverhältnis entspricht, so dass zufolge der ungefähren Gleichartigkeit der Mischungsbestandteile für alle Drehzahlen der Maschine ein annähernd gleichartiges Mischungsverhältnis erzielt wird.
    8. Vergaser nach den Ansprüchen 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine von Hand aus oder selbsttätig wirkende Regelvorrichtung für die Gasaustrittsmündung, zum Zwecke, bei Veränderung der Temperatur, bzw. des Luftdruckes, (z. B. für Flugzeuge) oder bei wechselnder Brennstoffgattung das Mischungverhältnis stets vorteilhaft aufrecht zu erhalten.
    9. Vergaser nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizraum für die Brennstoffverdampfung auch zur Vorwärmung der Luft ausgebildet ist.
AT102841D 1924-06-05 1924-06-05 Vergaser für flüssige Brennstoffe. AT102841B (de)

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