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Die Erfindung bezieht sich auf Austragsvorrichtungen für Schachtöfen mit ununterbrochenem Betrieb, bei denen das Brenngut aus dem Brennsehacht in die im Boden befindliche Austragsöffnung mittels eines umlaufenden Flügelrades gefördert wird. Nach der Erfindung wird der Antrieb des Flügelrades selbsttätig abgestellt, ehe die Austrittsöffnung der unter dem Schachtboden befindlichen Sammelkammer des Brenngutes geöffnet wird und bleibt so lange abgestellt, bis die Öffnung wieder geschlossen ist. Während der Entleerung der Sammelkammer wird also kein Brenngnt vom Flügelrad zur Abzugs-
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Die Zeichnung veranschaulicht die Austragsvorrichtung nach der Erfindung in Höhenschnitt und Ansicht. Die Austrittsmündung a des Brennschaehtes ist durch einen Boden b abgeschlossen, welcher in der Mitte einen Austrittsstutzen c trägt, der durch eine mit einem Gewichtsbebel d belastete Ver- schlussklappe/od. dgl. gewöhnlich abgeschlossen ist. Auf dem Boden b sitzt ein Ring g, der im oberen Teil trichterförmig, im unteren zylinderförmig ausgebildet ist und ein Flügelrad k aufnimmt, das einen
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befestigtes Schneckenrad 7 antreibt. Die Welle 7 ist durch eine beliebige Kupplung 8 mit der Welle 9 verbunden, auf der ein Zahnrad 10 sitzt, das mit einem auf der Welle des Antriebsrades j befestigten Zahnrad 11 in Eingriff ist.
Solange die Kupplung 8 eingerückt ist, wird die Bewegung der Hauptwelle l mittels Riemen und Riemenscheiben 2,3, Schnecke 5, Schneckenrad 6 und Zahnräder 10, 11, j auf den Zahnkranz i des Flügelrades h übertragen und dieses in Umdrehung gesetzt. Durch Ausrücken der Kupplung 8 wird der Antrieb des Flügelrades A unterbrochen und dieses zum Stillstand gebracht. Das Flügelrad h hat ebene, tangential an die Nabe k angeschlossene Flügel 1.
Sobald soviel Brenngut im Stutzen auf der Verschlussklappe t lastet, dass die Wirkung des Gewichtshebels d überwunden wird, öffnet sich die Klappe und lässt das Brenngut in die unterhalb des Bodens b befindliche Sammelkammer o fallen.
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die durch einen Gewichtshebel r in der Schliessstellung festgehalten wird. Auf dem Drehzapfen der Versehlussklappe q sitzt ein Arm s, der durch eine Stange t mit einem eine Hubrolle u tragenden Schwinghebel v verbunden ist. Auf die Hubrolle u wirkt eine auf der Stirnseite des Rades tu sitzende Hubnase x.
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Flügelradgetriebes. Der Kupplungshebel z ist als Winkelhebel ausgebildet, dessen ein Arm mit dem verschiebbaren Kupplungsteil verbunden ist, während der andere eine Rolle 7. 3 trägt, auf welche die Hubnase ywirkt.
Auf der Welle 6 des Flügelradgetriebe'5 ist ein Kettenrad 1. 3 befestigt, das ein Kettenrad 14
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dem Rücken 17 der Hubnase läuft. Unmittelbar vor Öffnen der Verschlussklappe q gelangt die Rolle 12 des Kupplungshebels z längs der geneigten Auflauftläche auf den Rücken 18 der Hubnase y, wodurch der Kupplungshebel z verdreht und die Kupplung 8 ausgerückt wird. Der Antrieb des Flügelrades h wird unterbrochen und das Rad steht während der Entleerung der Sammelkammer o still, und fördert kein Brenngut in den Austritt, stutzen c. Dessen Verschlussklappe t bleibt somit geschlossen und ver- hindert den Eintritt kalter Luft in den Brennschacht.
Kurz nach Abgleiten der Rolle u von der Hub- nase x und Schliessen der Klappe q, gleitet auch die Rolle 12 des Kupplungshebels z von der Hubnase y ab. Die unter Federwirkung stehende Kupplung 8 wird eingerückt und das Flügelrad 7t wieder angetrieben.
An Stelle des Rades ; t) mit den Hubdaumen x, y könnte auch eine Unrundscheibe, eine Hubscheibe od. dgl. angewendet werden. Die Hubnasen x, y können einstellbar an dem Rade 10 befestigt werden, um das Öffnen der Verschlussklappe q und das Aussetzen des Flügelradantriebes zu regeln.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Austragsvorrichtung für Schachtöfen mit ununterbrochenem Betrieb, mit einem das Brenngut aus dem Brennschacht in die im Boden befindliche Austragsöffnung fördernden umlautenden Flügelrad, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Flügelrades selbsttätig abgestellt wird, ehe sieh die Austrittsöffnung (p) der unter dem Schachtboden (b) befindlichen Sammelkammer (o) des Brenngutes öffnet und solange abgestellt bleibt, bis sich die Öffnung (p) wieder schliesst.
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