AT102810B - Austragsvorrichtung für Schachtöfen mit ununterbrochenem Betrieb. - Google Patents

Austragsvorrichtung für Schachtöfen mit ununterbrochenem Betrieb.

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AT102810B
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AT
Austria
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impeller
discharge device
shaft
uninterrupted operation
shaft furnaces
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Emanuel Sobek
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Emanuel Sobek
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Die Erfindung bezieht sich auf Austragsvorrichtungen für   Schachtöfen   mit ununterbrochenem Betrieb, bei denen das Brenngut aus dem   Brennsehacht   in die im Boden   befindliche Austragsöffnung   mittels eines umlaufenden Flügelrades gefördert wird. Nach der Erfindung wird der Antrieb des Flügelrades selbsttätig abgestellt, ehe die Austrittsöffnung der unter dem Schachtboden befindlichen Sammelkammer des Brenngutes geöffnet wird und bleibt so lange   abgestellt, bis die Öffnung wieder geschlossen   ist. Während der Entleerung der Sammelkammer wird   also kein Brenngnt   vom Flügelrad zur Abzugs- 
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   Die Zeichnung veranschaulicht die Austragsvorrichtung nach der Erfindung in   Höhenschnitt und   Ansicht. Die Austrittsmündung a des Brennschaehtes ist durch einen Boden b abgeschlossen, welcher in der Mitte einen Austrittsstutzen c trägt, der durch eine mit einem Gewichtsbebel d belastete Ver-   schlussklappe/od.   dgl.   gewöhnlich   abgeschlossen ist. Auf dem Boden b sitzt ein Ring g, der im oberen Teil   trichterförmig,   im unteren zylinderförmig ausgebildet ist und ein Flügelrad k aufnimmt, das einen 
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 befestigtes Schneckenrad 7 antreibt. Die Welle 7 ist durch eine beliebige Kupplung 8 mit der Welle 9 verbunden, auf der ein Zahnrad 10 sitzt, das mit einem auf der Welle des   Antriebsrades j befestigten   Zahnrad 11 in Eingriff ist.

   Solange die Kupplung   8 eingerückt   ist, wird die Bewegung der Hauptwelle l mittels Riemen und Riemenscheiben 2,3, Schnecke 5,   Schneckenrad   6 und   Zahnräder 10, 11, j auf   den Zahnkranz i des Flügelrades   h   übertragen und dieses in Umdrehung gesetzt.   Durch Ausrücken   der Kupplung 8 wird der Antrieb des Flügelrades   A   unterbrochen und dieses zum Stillstand gebracht. Das Flügelrad   h   hat ebene, tangential an die Nabe k angeschlossene Flügel 1.

   Sobald soviel Brenngut im Stutzen auf der   Verschlussklappe t lastet, dass   die Wirkung des Gewichtshebels d überwunden wird, öffnet sich die Klappe und lässt das Brenngut in die unterhalb des Bodens b befindliche Sammelkammer o fallen. 
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 die durch einen Gewichtshebel r in der Schliessstellung festgehalten wird. Auf dem Drehzapfen der Versehlussklappe q sitzt ein Arm s, der durch eine Stange t mit einem eine Hubrolle u tragenden Schwinghebel v verbunden ist. Auf die Hubrolle u wirkt eine auf der Stirnseite des   Rades tu   sitzende Hubnase x. 
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 Flügelradgetriebes. Der Kupplungshebel   z ist   als Winkelhebel ausgebildet,   dessen ein Arm   mit dem verschiebbaren Kupplungsteil verbunden ist, während der   andere eine Rolle 7. 3 trägt, auf welche   die Hubnase ywirkt.

   Auf der Welle 6 des   Flügelradgetriebe'5   ist ein Kettenrad 1. 3 befestigt, das ein Kettenrad 14 
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 dem Rücken 17 der Hubnase läuft. Unmittelbar vor Öffnen der Verschlussklappe q gelangt die Rolle 12 des Kupplungshebels z längs der geneigten   Auflauftläche   auf den Rücken 18 der Hubnase y, wodurch der Kupplungshebel z verdreht und die   Kupplung 8 ausgerückt   wird. Der Antrieb des   Flügelrades h   wird unterbrochen und das Rad steht während der Entleerung der Sammelkammer o still, und fördert kein Brenngut in den   Austritt, stutzen c.   Dessen Verschlussklappe t bleibt somit geschlossen und ver- hindert den Eintritt kalter Luft in den Brennschacht.

   Kurz nach Abgleiten der Rolle   u   von der Hub- nase x und Schliessen der Klappe q, gleitet auch die Rolle 12 des Kupplungshebels z von der Hubnase y ab. Die unter Federwirkung stehende Kupplung 8 wird eingerückt und das Flügelrad 7t wieder angetrieben. 



   An Stelle des Rades   ; t)   mit den Hubdaumen x, y könnte auch eine Unrundscheibe, eine Hubscheibe od. dgl. angewendet werden. Die Hubnasen x, y können einstellbar an dem Rade 10 befestigt werden, um das Öffnen der Verschlussklappe q und das Aussetzen des Flügelradantriebes zu regeln. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Austragsvorrichtung für Schachtöfen mit ununterbrochenem Betrieb, mit einem das Brenngut aus dem Brennschacht in die im Boden befindliche Austragsöffnung fördernden   umlautenden   Flügelrad, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Flügelrades      selbsttätig abgestellt wird, ehe sieh die Austrittsöffnung (p) der unter dem Schachtboden (b) befindlichen Sammelkammer (o) des Brenngutes öffnet und solange abgestellt bleibt, bis sich die Öffnung (p) wieder schliesst. 
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Claims (1)

  1. EMI2.2
AT102810D 1924-12-16 1924-12-16 Austragsvorrichtung für Schachtöfen mit ununterbrochenem Betrieb. AT102810B (de)

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