DE384373C - Hochofengichtverschluss - Google Patents

Hochofengichtverschluss

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DE384373C
DE384373C DEA37555D DEA0037555D DE384373C DE 384373 C DE384373 C DE 384373C DE A37555 D DEA37555 D DE A37555D DE A0037555 D DEA0037555 D DE A0037555D DE 384373 C DE384373 C DE 384373C
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Germany
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grate
dust
dust collector
oven
coke
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/18Bell-and-hopper arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Hochofengichtverschluß. Die zweckmäßige Abscheidung des Staubes aus dem Begichtungsgut der Hochöfen, insbesondere aus dem Koks, wird dadurch sehr erschwert, daß bisher keine Möglichkeit bestand, über dem Ofen einen Rost anzubringen, durch den der Staub einfach hindurchfällt, ohne daß der Staub dabei entweder in den Ofen fällt oder durch umständliche und bei der Hitze unzuverlässig arbeitende Transporteinrichtungen aufgefangen und zur Seite geschafft werden muß.
  • Die Übelstände werden beseitigt, wenn der Rost, wie in der Zeichnung an Beispielen angegeben, derart angeordnet wird, daß der durch ihn hindurchfallende Staub unter dem Rost in einem gegen das Ofeninnere abgeschlossenen Behälter gesamelt wird, aus dem er auf die einfachste Art, z. B. durch ein in bekannter Weise mit pneumatischer Förderung verbundenes Rohr oder durch Herauskratzen aus einem außerhalb des Ofens. mündenden Rohr «eiterbefördert werden kann, z. B. unmittelbar mit der Gebläseluft unten in den Ofen.
  • In der Zeichnung Abb. i ist die erstere Anordnung dargestellt, dabei ist a ein fester, mit Gasfang verbundener Rost, in den ein zweiter Rost, bestehend aus einem Rostring b, eingreift, wie in Abb. 2 etwas deutlicher dargestellt, derart, daß beide Roste dann, wenn der Ring durch den Kübelboden heruntergedrückt ist, einen einzigen Rost bilden, aus dem der Staub in einen Kokssack c fällt, aus dem er durch ein Rohr d abgesaugt und in einen Sammelbehälter abgeführt oder durch die Gebläseluft unten in den Ofen übergeführt «erden kann. Das Rohre dient dazu, die Saugluft bis licht an die Aufsaugstelle des Satigrohrers d zu leiten.
  • Wenn der Rostring b nicht durch den Kübelboden heruntergedrückt ist, wird er durch 1# edern f hochgedrückt, wie in Abb. i links dargestellt. Dadurch wird nach jeder Kübelentleerung ein sicheres Reinigen des Rostes bewirkt. Über dem Rost liegt ein geschlossener Blechring g, der bei der Koksbegichtung durch eine Haltevorichtung h hochgehalten wird, so daß er dein Ofenverschluß bzw. dem Rost bei der Entleerungbewegung des Kübels nicht folgen kann. Wenn dagegen mit Erz begiclitet wird, so wird die Haltev orrichtung h gelöst, wie punktiert angedeutet, dann legt sich der Blechring auf den Rost auf, deckt diesen ab, so claß (las aus dein Kübel heraustretende Erz den Rost nicht berührt.
  • In Abb. 2 ist die gegenseitige Lage der beiden Roste etwas deutlicher dargestellt.
  • In Abb. 3 ist dieselbe Einrichtung dargestellt, geeignet für das Beladen mit kleinen Möllerwagen, welche uni die Gicht herumgeführt «erden. Damit die mit Koks gefüllten Möllerwagen auf dein Rost entleert werden können, ist der geschlossene Blechring h mit Hilfe eines unilegbaren Hebels k hebbar angeordnet, und er wird nur auf den Rost herabgesenkt, wenn Erz gegichtet wird. Während der Entleerung des llöllers in den Ofen kann der Begichtungsrauni oben durch einen Deckel in bekannter Weise abgeschlossen werden.
  • In Abb..l ist die Einrichtung dargestellt, wie sie bei Trichterkübelbegichtung ausführbar ist, bei der der -Mantel des Kübels zwecks Entleerung des K'o'bels durch Anheben der Glocke 1, «-elche in eine Wassertasse in eintaucht, gehoben wird, so daß der Verschlußtrichter des Ofens fest mit (lern Ofen verbunden sein kann und sich nicht auf- und abwärts bewegt. Dann ist die hei der Begichtung auszuführende Bewegung der Verschlußeinrichtung unabhängig von demGewicht les jeweils angesammelten Koks, und man hat zum Bewegen der Verschlußeinrichtung immer die gleiche Kraft auszuüben. In diesem Fall kann der unter dem Rost im Verschlußtrichter aufgefangene Koks ohne weiteres durch ges:lilossene Rinnen zur weiteren Verwendung nach außen geleitet werden entweder durch Gleiten in der genügend geneigten Rinne oder durch Herauskratzen von Hand mit einem geeigneten Werkzeug.
  • Die Ausführung kann natürlich auch in anderer Art erfolgen, als in diesen Beispielen dargestellt; z. B. kann bei der zuletzt beschriebenen Anordnung ein besonderes Staubsaininelgefäß in den festen Kegel hineingesetzt und zum Entleeren des Koks nach oben herausgehoben werden.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Hochofengichtverschluß niit Staubabsonderung, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Gichtverschluß ein Rost verbunden ist, der den Stau]) in einen unter dem Rost angeordneten Staubsammler fallen läßt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in einen festen, finit Gasfang verbundenen Rost ein zweiter Rost, bestehend aus einem Rostring, eingreift.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der unter dem Rost angesammelte Staub durch eine pneumatische Förderung in bekannterWeise aus dem Staubsammler herausgehoben, weitergeleitet und gegebenenfalls in ebenfalls bekannter Weise mit der Gebläseluft unten in den Ofen eingeführt wird. .I.
  4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß über dein Rost ein geschlossenes Blech angeordnet ist, welches unabhängig von dein Rost relativ zum Rost bewegt «erden kann, um die Staubabsonderung nur beim Beschicken mit Koks zti bewirken, während der Rost beim Beschicken mit Erz durch das Blech bedeckt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Bewegen des mit wechselndem Koksgewicht beladenen Staubsammlers eine entsprechende zusätzliche Kraft vom Aufzug auf die Verschlußvorrichtung desOfens ausgeübt wird. Vorrichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet. daß der Staubsammler in einem festen Kegel angeordnet ist, tun den eine zwecks Einführung der Beschickung in den Ofen heb- und senkbare Abschlußvorrichtung herumgreift.
DEA37555D 1922-04-19 1922-04-19 Hochofengichtverschluss Expired DE384373C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2606424A1 (fr) * 1986-07-30 1988-05-13 Zhdanovskij Metall Inst Dispositif de chargement d'un haut fourneau

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