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Fig. 1 bis 3 stellt eine Ausführungsform dar. bei welcher die Schalldose oberhalb des Laufwerkes liegt. der Plattenteller dagegen im aufklappbaren Gehäusedeckel, die Fig. 4 und 5 eine weitere Ausführungsform mit Plattenteller oberhalb des Laufwerkes und Schalldose unterhalb desselben. Fig. < j und 7 eine Aus- führnngsform mit Plattenteller oberhalb des Laufwerkes und verschwenkbarer Selhalldose oberhalb des
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Schalldose befestigbares Resonanzkästchen.
Fig. 17 in Ansicht ein unmittelbar mit dem Schallgriffel verbundenes, gleichzeitig als Schalldose und Schallverstärker wirkendes Resonanzkästchen, Fig. 18 in Ansicht eine weitere Ausführungsform eines solchen als Schalldose ausgebildeten Resonauzkästchens das als Gehäusedeckel benutzbar ist.
Gemäss der Ausführungsform nach Fig. 1-3 ist 1 das Gehäuse für die taschenuhrartig ausgebildete Sprechmaschine mit einem Klappdeckel 2 und einem Handhabungsknopf 3 nach Art des üblichen Auf-
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der Ubertragungswelle 8 erfolgt, welche im Gehäusedeckel gelagert ist und mit diesem beim Aufklappen so geschwenkt wird, dass das Übertragungs zahnrad 7 in Eingriff gelangt. Beispielsweise können zur Vermeidung von Eingriffssehwierigkeiten die Räder 7, 7'als Reibräder ausgebildet sein. Es wird infolgedessen der Plattenteller 5 vom Uhrwerk aus mit einer der Umlaufgeschwindigkeit des Uhrwerkes entsprechenden Geschwindigkeit gedreht.
Die Schalldose ist nun oberhalb der Uhrwerksplatine 9 auf Zapfen 10 frei drehbar gelagert, wobei durch Unterstützung des Randes der Dose mit Kugellagern od. dgl. eine genaue Parallelführung erfolgen
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der den Schallstift 13 trägt. Durch die starr miteinander verbundenen Arme 11 und 12 wird also, wenn die Nadel oder der Stift 13 in die Schallrille eingreift, eine Schwenkung des aus der Schalldose und den
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starren Armen 11 und 12 gebildeten Systems um den Drehzapfen 10 eintreten, so dass der Stift der spiralförmigen Schallrille nach innen frei folgen kann.
Gleichzeitig werden aber auch die durch die Wellungen der Schallrille auf den Stift hervorgerufenen Stösse vermöge der um Achse c, Fig. 3, sehwengkbaren Lagerung des Hebalsystems 11, 12 auf die Membran m senkrecht zur Membranebsne übertragen, so dass die Membran entsprechend den Schallwellenaufzeichnungen in Schwingungen gerät. Zur Erhöhung der Lautstärke ist das Uhrwerksgehäuse- 1 als Resonanzraum ausgebildet, der nach allen Seiten durch Schall- löcher 14 mit dem freien Raum in Verbindung steht.
In zrgebranchstellang ist der Arm 12 vom Arm 11 gelöst, zurückgeklappt und gesenkt worden, so dass er nicht oberhalb der Ebene der Membran liegt und infolgedessen nicht stört, vgl. punktierte Stellung der Fig. 3.
Bei den Ausführungsformen nach Fig. 4 und 5 ist der Plattenteller 5 nicht, wie bei derjenigen nach Fig. 1-3, im Uhrwerks deckel angeordnet, sondern oberhalb des Raumes-M für das Uhrwerk, die Schalldose in dagegen ist auf dem Gehäusezapfen 10 abgestützt und um einen besonderen, exzentrisch liegenden
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Bei der dritten Ausführungsform, Fig. 6 und 7, ist gleichfalls der Plattenteller im Uhrwerksgehäuse selbst gelagert, ähnlich wie bei der Ausführungsform nach Fig. 4 und 5, jedoch ist die Schalldose nicht unterhalb des Laufwerkes und Plattentellers schwenkbar angeordnet, sondern oberhalb desselben,
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Membran angreift, trägt hiebei unmittelbar den Schallstiftträger 13, so dass der Sehaihtift frei der spiralförmigen Nut der Schallkurve folgen kann und einwandfrei die Schallschwingungen auf die Membran gegebenenfalls unter Anordnung eines Winkelhebels zwischen Membranmitte und Angriffspunkt des Armes H, überträgt. In der Ruhestellung wird die Schalldo, e nz samt dem Schwenkstift.
17 abgehoben und in den unteren Gehäuseraum 1, der zu diesem Zwecke entsprechend ausgestaltet ist, eingelegt.
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gestaltet, wobei die Schallwirkung, z. B. durch Aufsetzen demselben auf eine Glasunterlage oder ein sonstiges schwingungsfähiges System erhöht werden kann.
Die Ausführungsform nach Fig. 8-9 unterscheidet sich von der vorangehenden dadurch, dass der Gehäusedeckel des taschennhrartigen Gehäuses 1 der Sprehmj. sehine als Raum zur Aufnahme eines flachen, sich seitlich stark erweiternden Schalltrichters 19 dient. An Stelle des starren Arme. ; 17 zur schwenkbaren Lagerung der Schalldose tritt ein rohrartig ausgebildeter Arm 20, der mit seinem lotrechten Stutzen 21 drehbar in den Schalltrichterstutzen eingefügtist. Der Rohrarm 20 kann mit einem Horizontalgelenk 22 ausgerüstet sein, um die Schalldose durch Hochklappen ausser Stellung zu bringen.
Bei der weiteren Ausführungsform nach Fig. 10,11 und 12 ist die Schalldose m mittels eines starren Armes 17 an dem in der Pfanne 24 um eine lotrechte Achse schwenkbaren Zapfen 23 aufklappbar befestigt, wodurch sowohl die Verschwenkung als auch das Hochklappen der Schalldose ermöglicht ist. Die Pfanne 24 sitzt dabei ihrerseits an einem um einen lotrechten Zapfen des Gehäuses schwenkbaren Arm 25, so dass sie aus der Spielstellung in die in Fig. 12 strichpunktierte Lage gebracht werden kann und das Schliessen des Gehäusedeckels 2 ermöglicht.
Um die Schalldose in diere Ruhestellung bringen zu können, wird der Plattenteller abgehoben, so dass dadurch der erforderliche Raum zur Unterbringung der Schalldose in der Ruhestellung oberhalb des Laufwerkes selbst entsteht ; der Plattenteller 5 dient dabei gleichzeitig, wie in Fig. 14 veranschaulicht, als Abschlussdeckel für das auf der Unterseite offene Sprechmaschinengehäuse 1, indem er radiale Vorsprünge 5'aufweist (Fig. 14), mit denen er in entspruchende Aus#chnitte des unteren Gehäuseflansches eingeschoben werden kann, worauf er nach Drehung bajonettartig am unteren
Gehäuseflanseh befestigt ist.
Gleichzeitig ist das Gehäuse 1 nach Fig. 10-12 so ausgebildet, dass auf der
Unterseite unmittelbar unter dem Laufwerk 15 noch genügend freier Raum bleibt zur Unterbringung eines zusammenlegbaren Schalltrichters oder Resonanzverstärkers ; z. B. kann der Schalltrichter (vgl. Fig. 10 und 11) aus einzelnen teleskopartig ineinander geführten Ringen 26 bestehen, die durch eine eingelegte Spiralfeder 27 auseinandergedrückt werden. Die Befestigung dieses Schalltrichters am Schalldosenboden kann wieder durch eine bajonettartige oder gabelartige Aufsteckverbindung erfolgen. Der zusammengelegte Trichter 26 lässt sich, wie aus Fig. 11 ersichtlich, unterhalb des Laufwerkes 15 bequem in das Gehäuse einsetzen. Der Hohlraum des Plattengehäusedeckels wird dagegen zur Unterbringung der Schallplatten und des Plattentellers ausgenutzt.
Selbstverständlich kann man auch umgekehrt Plattenteller und Schallplatten im Gehäuse, den zusammenlegbaren Trichter aber im Gehäusedeckel in der Ruhestellung unterbringen.
Die Fig. 13 veranschaulicht eine besondere und besonders bequeme Form der Aufzugs-, Bremsund Stillsetzvorrichtung für das Laufwerk, derart, dass aus der äusseren Gehäuseplatte nur, wie bei einer Taschenuhr, Aufzugsring- bzw. Regulierknöpfe vortreten. In Fig. 13 stellt 18 den Gehäusemantel dar.
In einem Lagernocken desselben sitzt die das Aufzugsrad 28 für das Federwerk tragende Büchse 29, die auch aussen frei durchtritt und auf welcher mittels Muffe 30 der Aufzugsring 31, der gleichzeitig als Tragring für das Gehäuse dient, befestigt ist. Durch die Büchse 29 hindurch ist nun die Stange 32 geführt,
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Handhabungsknopf 40 eine durch die Gehäusewand 1 hindurchtretende Zugstange 41, die mit Ansatz 42 sich wider die Schrägfläche 34 des Hebels 36 legt, so dass beim Anziehen des Knopfes- ? in der Richtung des Pfeiles. Fig. 13. die Festbremsung des Regulators 38 erfogt.
Statt die Gesehwindigkeitsregelstange 32 konzentrisch zur Aufzugshülse 29 zu führen, kann man auch die Stillsetzstange 41 konzentrisch zur Aufzugshülse 29 ancrdnen, die Biemsstange. 3. 2 dagegen besonders anordnen.
An Stelle eine, aus Ringsegmenten teleskopartig zusammengesetzten Schalltriehters 26, 27 (Fig. 10
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dargestellt ist, zur Schallverstärkung aufgesetzt werden. Dasselbe besteht aus einem unteren, dosenartigen Holzgehäuse-. 3 und einem oberen stülpdeckelartig darauf aufsetzbaren, mit Anschlussflansch für den Schalldosenstutzen versehenen Holzgehuse 45. Zur schalldichten Verbiadung zwischen den Gehäuseteilen 43 und 45 dient ein Dichtungsring 46 am oberen Rande des Gehäuseteiles 43. Der Durchmesser des Gehäuse, 48 ist so bemessen, dass dieses Gehäuse z.
B. von unten her bequem in das unten offene Uhrweksgehäuse 1 in der Aussergebrauchstellung eingeschoben werden kann. während der Durch-
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in den Resonanzdeckel 45 einsehieben lässt und in dieser Lage beide dann von unten her in das unten offene Sprechmaschinengehäuse eingerhoben werden. Im Boden des Resonanzgehäuseteiles 43 sind
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gleichzeitig als Schalldose zu dienen. Wie aus Fig. 17 hervorgeht, ist der Boden 48 des Resonanzkästehens kugelschalenförmig gewölbt. In seiner Mitte greift der Sehallgriffel 49 an, der in der am Rande des Resonanzkästchens befestigten Brücke 50 schwiagend gelagert ist.
Gleichzeitig greift am Rande des
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so dass das Resomnzkästclien der Bewegung der Sehallnadel in der Tonrille der Sprechmaschine frei folgen kann.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 18 ist der Boden 68 des Resonanzkästchens eine ebene Platte. an deren Mitte wieder der Schallgriffel 49 angreift. Das Resonanzkästchen ist auf der Oberseite 54 orten und so dimensioniert, dass es gleichzeitig als Stülpdeckel für das Taschenuhrgehäuse dienen kann. Zu diesem Zwecke ist der Griffel 49 und die Brücke 60 abnehmbar am Resonanzkästchen befestigt.
PATENT-ANSPRÜCHE:
1. In ein Taschenuhrgehäuse eingebaute und durch ein Federtriebwerk angetriebene Sprechmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass der Plattenteller im Gehäusedeekel um einen mittleren Zapfen (4) drehbar angeordnet ist und eine Übertragungswelle (8) in diesem Deckel von dem in der Gehäusekapsel (1) angeordneten Laufwerk aus angetrieben wird. während die Schalldose in der Gehäusekapsel oberhalb des Laufwerkes um einen mittleren Zapfen (10) drehbar gelagert ist.
2. In ein Taschenuhrgehäuse eingebaute und durch ein Federtriebwerk angetriebene Sprechmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass der Plattenteller in der Gehäusekapsel (1) selbst oberhalb des Laufwerkes um einen mittleren Zapfen drehbar gelagert und die Schalldose flächenparallel zu ihm gleichfalls in der Gehäusekapsel oberhalb oder unterhalb des Plattentellers um einen zu ihrer Mitte exzentrischen Zapfen schwenkbar angeordnet ist (Fig 4-7).