AT102345B - Selbsttätige Einrichtung an Luftfahrzeugen zur übereinstimmenden Regelung der Motor- und Luftschraubenleistung. - Google Patents

Selbsttätige Einrichtung an Luftfahrzeugen zur übereinstimmenden Regelung der Motor- und Luftschraubenleistung.

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AT102345B
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propeller
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Christian Lorenzen
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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 den Regelung der Motor- und Luftschraubenleistung insbesondere bei Höhenflügen. 



   Der Antrieb von   Luftfahrzeugen, Motor   und Propeller, ist für eine normale Luftdichte (eine 
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 widerstand haben könnte. 



   Man hat deshalb einerseits bereits Motoren verwendet, deren Leistung bei wechselnder Luftdichte selbsttätig konstant erhalten wird, z. B. Motoren, die mit einer durch   eine Abgasturbine betriebenen und   mit der Saugleitung des Motors verbundenen Vorverdichtungsanlage ausgerüstet sind, welche die dem
Motor zugeführte mehr oder weniger dünnere   Aussenluft auf Athmosphärendruck bringt,   wobei diese Vorverdichtung durch unter dem Einfluss der Luftdichte stehende Membrane gesteuert si d. Anderseits werden schon Propeller mit veränderlicher Steigung benutzt, bei denen die Steigung der Flügel bei wechselnder Luftdichte selbsttätig durch unter dem Einfluss der   Luftdichte stehende Membrane   so gesteuert wird, dass die Leistung des Propellers gleich erhalten wird. 



   Gemäss der Erfindung werden nun sowohl der Motor als auch der Propeller bzw.   dM Regulier ventil   
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 auf die Änderungen der Luftdichte gleicherweise ansprechenden membranenartigen Organen gebracht, so dass in jeder Luftdichte sowohl der Motor als auch der Propeller automatisch und   übereinstimmend   auf gleicher Leistung gehalten werden, wodurch   d 1S   Flugzeug den Vorteil geringerer   Luftdichten   für seine 
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Auf der Zeichnung zeigen Fig.   1-3 ds Membrangehäuse zum   Stellzeug für die   Propellerflügel.   



  Fig. 4 zeigt in Schnitt und Ansicht das Membrangehäuse für das Regulierventil in der ansaugleitung des Motors, Fig. 5 die Gesamtanlage eines Antriebes für Flugzeuge gemäss der Erfindung. 



   Das Membrangehäuse zum Stellzeug für die   Propellerflügel   besteht in an sich bekannter Weise aus einem Behälter, in dem sich eine allseitig eingeschlossene Luftmenge von der an der Erdoberfläche herrschenden Luftdichte befindet. Der Deckel des Behälters ist als Membrane oder Kolben   ausgebil'et   oder an einem Federrohr so befestigt,   d tss   er eine gewisse Bewegungsmöglichkeit hat. Dieser Behälter rotiert mit dem Propeller   zusammen   und die Bewegung des Deckels wirkt durch geeignete Mittel auf das Stellzeug. 



     1, 1 ist   die Achse der Propellerwelle 2. Die senkrecht stehenden   Flügel 3,   3 drehen sich in Lagern   4,   4. 



  Das Stellgestänge   5. 5   greift an den Punkten 6,6 der Flügel an. Die Stangen 5 sind an einer Platte 7 
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In dem Behälter 8 wird der Druck von einer Atmosphäre absolut hergestellt, beispielsweise dadurch, diss man diesen Raum, so lange das Flugzeug sich an der   Erdoberfläche   befindet, mit der   Aussenluft   

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 durch eine Bohrung verbindet, die alsdann ein-für allemal verschlossen wird. Sinkt nun der Aussendruck dadurch, dass das Luftfahrzeug in grössere Höhe gelangt, so drückt die in dem Behälter 8 eingesperrte Luft denDeckel nach aussen, bis sie sich soweit ausgedehnt hat, dass wieder alle auf denDeckel7 wirkenden 
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 in den Lagern 4 so gedreht, dass sich ihre Steigung vergrössert.

   Wächst der Aussendruck beim Sinken des Fahrzeuges wieder, so tritt durch Rückgang des Deckels 7 usw. wieder eine Veränderung der Flügelsteigung ein. Zum Schutze ist die ganze Einrichtung mit der Haube 11 umgeben. 



   Da es die Luftdichte selbst ist, welche die Propellersteigung reguliert, so muss der Propeller, wenn das abgeschlossene Quantum Luft unterhalb des Kolbens richtig bemessen ist, stets ein gleichmässiges Drehmoment in allen verschiedenen Luftdichten abzugeben im Stande sein, so dass seine Leistung der konstanten Leistung des Motors entspricht und der Flugzeugführer sich nicht mehr um die Verstellung des Propellers zu   kümmern braucht.   



   Die   Membranvorriehtung   zur Bewegung des Regulierventiles in der Ansaugleitung des Motors ist in Fig. 4 dargestellt. 12, 12 ist das Ventil, welches die Öffnungen 13, 13 für die von der Kompressoranlage kommende Luft nach der Ansaugleitung- 14 des Motors schliesst und öffnet. Der Weg der Luft von Kompressoranlagen in die Ansaugleitung 14 ist durch die eingezeichneten Pfeile angedeutet. 



  Die Ventilteller 12, 12 sitzen an einer Ventilstange   15,   deren eines Ende an einem membranartigen Behälter 16 angeschlossen ist. Dieser Behälter 16 ist mit Luft von einer Atmosphäre absolut gefüllt und nach   aussen-hin abgeschlossen.   Er befindet sich in einem Behälter   17,   der mit der Ansaugleitung des Motors in Verbindung steht, so dass in ihm der gleiche Druck wie in der Ansaugleitung herrscht. 



  Der   Behalter 26   ist im Behälter 17, der im übrigen gleichfalls nach aussen abgeschlossen ist, in zweckmässiger Weise aufgehängt, z. B. an einem Deckel 18. Sinkt der Druck in der Ansaugleitung und infolgedessen im Behälter   17,   dann dehnt sich die Luft in dem Membrangehäuse 16 aus und das Ventil 12, 12 wird geöffnet, so dass die Luft vom Kompressor in die Ansaugleitung eintreten kann. Ist hier der Druck entsprechend gestiegen, so wird der   Behälter-M wiederum zusammengedrückt   und das Ventil schliesst sich. 



   Fig. 5 zeigt die Gesamtanlage des Flugzeugantriebes gemäss der Erfindung. Der Propeller ist mit dem beschriebenen   membranartigen'Regelungsorgan   ausgestattet, ebenso der Motor-mit dem membran- 
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 hin abgeschlossenen   Ansaugraum 24'offen,   der Motor saugt die Luft aus diesem Raum an, gegen den hin natürlich auch der zur Lagerung des    Membranbehälters 16 dìenende Bellälter 17 offen ist.   



   Ist das Regulierventil, wie oben beschrieben, auf normalen   Höhenluftdruck,   also eine-Atmosphäre, 
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 in eine für den Motor   gleichmässige   Luft von   einer'Atmosphäre   in Druck umgewandelt und der Motor liefert eine konstante Leistung in Übereinstimmung mit der oben beschriebenen entsprechenden Verstellung der Steigerung der Propellerflügel.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Selbsttätige Einrichtung an Luftfahrzeugen zur übereinstimmenden Regelung der Motor-und Luftschraubenleitung, insbesondere bei Hohenflügen, unter Anwendung eines Motors mit regelbarer Vorverdichtung und einer Luftschraube mit regelbarer Steigung, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung der Stellglieder sowohl für die Ansaügluftregelung als auch für die Steigungsregelung auf Änderung der Luftdichte gleich ansprechende Gehäusemembrane vorgesehen sind.
AT102345D 1923-03-31 1923-08-31 Selbsttätige Einrichtung an Luftfahrzeugen zur übereinstimmenden Regelung der Motor- und Luftschraubenleistung. AT102345B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111488668A (zh) * 2019-01-29 2020-08-04 波音公司 具有速度补偿的飞行器辅助动力单元(apu)控制系统

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111488668A (zh) * 2019-01-29 2020-08-04 波音公司 具有速度补偿的飞行器辅助动力单元(apu)控制系统
CN111488668B (zh) * 2019-01-29 2025-07-11 波音公司 具有速度补偿的飞行器辅助动力单元(apu)控制系统

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